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2 (1913)
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ZUR WÜRDIGUNG JEAN REYS

3. Mit derabsoluten Leichtigkeit" fällt auch dienatür-liche Bewegung nach oben", denn ohne jene wäre diese nichtmehr als ein Schatten ohne den Körper, der ihn wirft.

4. Daher haben auch Luft und Feuer Gewicht, müssenalso, unter gegebenen Umständen, ebenfalls herabsinken. DieseTatsache gestehen zwar Einige zu, wollen sie aber durch dieScheu der Natur vor dem Leeren erklären: ein Vakuumkommt aber in der Natur nicht vor, auch vermag man ihmnur rein negative Eigenschaften zuzuschreiben, während posi-tive Wirkungen nur eintreten können, wo positive und reelleUrsachen sie herbeiführen.

5. Beim freien Falle muß die Geschwindigkeit der Körperwachsen, denn je mehr sie sich der Erde nähern, desto größerwird auch die auf ihnen lastende Schicht der Luft und des(ätherischen) Feuers, die beide Gewicht besitzen.

6. Wenn sich die Elemente (den antiken Traditionen ge-mäß) ineinander umwandeln, sei es unter Zu- oder Abnahmedes Volumens, so bleibt stets und unter allen Umständen ihrursprüngliches Gewicht erhalten, und beharrt unverändertvon der Wiege bis zum Grabe".

7. Zur Lösung der Frage, in wievielLuft" (= Dampf)sich Wasser verwandeln kann, seien nachstehendeausgedachte"Versuche Denen zur Ausführung empfohlen, die hierzu dieMittel besitzen: a) Man fülle eine kleine Phiole mit Wasser,erhitze sie, leite den Dampf durch ein Röhrchen in einenZylinder mit dicht schließendem, leicht beweglichem Kolben,und messe, wie weit dieser vorgeschoben wurde, sobald allesWasser in Dampf übergegangen ist. b) Man leite den Dampfin eine leere Blase oder einen leeren Darm, die in ein mitWasser gerade angefülltes Gefäß eingelegt sind, und messe,sobald Aufblähung eingetreten ist, die Menge des verdrängtenWassers, c) Zur Umkehrung von a) komprimiere man denim Zylinder befindlichen Dampf mittels des Kolbens, und