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Die Arzneimittellehre des Dioskurides.
pheten Haimorrha 2 ), Same des Hermes, unvergänglicher Same, Mnesi-theos 3 ), die Römer Cappacorania, die Afrikaner Narat] entwickelt zer-brechliche und dünne Zweiglein, fenchelähnliche Blätter und gelbe Blüthen,grösser als die der Anthemis, augenförmig, woher sie auch den Namenhat. Sie wächst auf den Feldern und in der Nähe der Städte. Ihre feingestossenen Blüthen vertheilen mit Wachssalbe Oedeme und Verhärtungen.Es heisst, dass sie im Bade nach dem Verlassen desselben getrunken beiden Gelbsüchtigen auf eine gewisse Zeit eine gute Farbe bewirke.
! ) Ochsenauge (von ßo5? und otpfl'aljxoi;). 2 ) Wohl gleich eine giftige,
starkes Bluten nach dem Bisse verursachende Schlange. Andere lesen dafür a'tXoupov,Wiesel. 3 ) Gotteseingedenk.
Chrysanthemum coronarium L. (Compositae), Goldblume, Gartenwucher-blume; sie ist nach Fr aas sehr häufig auf Schutt, Ruinen und um Wohnungen;auch auf Kandia, in Sicilien und in der Schweiz ist sie zu finden. Kosteletzkyzieht Anacyclus Valentinas L., in Südeuropa heimisch, hierher.
Cap. 147 (157). Hepi Ilaiovia?. Gichtrose. Die Paionia oderGlykyside — Einige nennen sie Pentoboron x ), Andere Orobelion 2 ),Orobax 3 ), Haimagogon 4 ), Paisaide, Menogeneion 5 ), Menion 6 ), Panthi-keraton 7 ), idäische Daktylen 8 ), Aglaophotis 9 ), Theodonion 10 ), Selenion 11 ),die Propheten Selenogonon 12 ), auch Phthisi, die Römer Casta 13 ).Der Stengel wächst an zwei Spannen hoch und hat viele Neben-zweige; die männliche hat Blätter ähnlich denen der Wallnuss, die weib-liche eingeschnittene Blätter wie beim kleinen Pferdseppich. Sie ent-wickelt an der Spitze der Stengel eine Art mandelähnlicher Schoten, indenen nach der Oeffnung sich viele kleine, rothe Granatkörnern ähnlicheKörner finden, in deren Mitte fünf oder sechs schwarze, purpurfarbige.Die Wurzel der männlichen ist etwa einen Finger dick, eine Spanne lang,hat zusammenziehenden Geschmack und ist weiss, bei der weiblichen hatsie Nebenwurzeln wie Eicheln, sieben bis acht, nach Art des Asphodelos.Die trockene Wurzel wird den Weibern gegeben, wenn sie nach der Ge-burt nicht gereinigt sind. Sie befördert, in der Grösse einer Mandel ge-nommen, auch die Katamenien. In Wein getrunken hilft sie bei Magen-schmerzen, wirkt heilsam bei Gelbsucht, Nieren- und Blasenleiden undhemmt, in Wein gekocht und getrunken, den Durchfall. Zehn bis zwölfrothe Körner von der Frucht in dunklem herbem Wein getrunken stellenden rothen Fluss, auch helfen sie gegessen denen, die an Magenver-letzungen leiden. Ferner, von den Kindern getrunken und auch gegessen,beseitigen sie beginnendes Steinleiden. Die schwarzen sind ein wirk-sames Mittel gegen Alpdrücken, Mutterkrämpfe und Mutterschmerzen,wenn sie zu fünfzehn Körnern in Honigmeth oder Wein getrunken werden.Sie wächst an den höchsten Bergen und Vorgebirgen.