I. Buch. Cap. 119.
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Arbutus- und Andrachle-Haine, doch kommen die einzelnen Arten Heide auch ge-sellschaftlich vor, E. arborea als 'Büsche von 3 m Höhe.
Cap. 118. Ilspi 'AxattäXiSo?. Akakalis. Akakalis ist dieFrucht eines in Aegypten wachsenden Strauches, in mancher Weise derFrucht der Tamariske ähnlich. Der Aufguss davon wird den Augenmittelnfür Scharfsichtigkeit zugemischt.
Die Mutterpflanze von Akakalis, dem Kesmesem der Araber und Türken, istnicht bekannt; die von Prosper Alpinus (De plant, aegypt. p. 32) beschriebene undabgebildete Pflanze wird für Tamarix orientalis oder articulata gehalten.
Cap. 119. IIspl c Pa[j.voo. Wegdorn. Der Wegdorn [Einigenennen ihn Persephonion *), Andere Leukakantha 2 ), die Römer Spina alba,auch Spina cerbalis 3 ), die Afrikaner Atadir] ist ein in Hecken wachsenderStrauch mit aufrechten Zweigen und spitzen Dornen wie Oxyakantha,aber kleinen, länglichen, etwas fettigen, weichen Blättern. Es gibt aberauch eine zweite weissere Art und eine dritte schwärzere mit breiteren,etwas ins Rothe gehenden Blättern und etwa 5 Ellen 4 ) und mehr langendornigen Zweigen, er hat aber weniger feste und spitze Dornen. DieFrucht ist breit, weiss, zart, beinahe beuteiförmig, ähnlich einem Wirtel.Die Blätter aller wirken als Umschlag gegen roseartigen und Bläschen-ausschlag. Es heisst aber auch, dass die Zweige desselben vor der Thüroder draussen hingesetzt den schädlichen Einfluss der Gifte abhalten.
') Von Persephone oder Proserpina, der Gattin des Herrschers in der Unter-welt, Pluto, weil der Wegdorn bei den Todtenopfern gebraucht wurde. 2 ) VonXeoxo; und caavSvx, weisser Dorn. 3 ) Weisser Dorn, cerbalis oder cervalis, hirschartig,wohl weil die Dornen wie Hirschzacken stehen. 4 ) trf]x u * a ^ s Längemaass ursprüng-lich etwa IV2 Fuss, später die ganze Elle, zwei Fuss.
D. unterscheidet drei Arten Wegdorn; die erste wird für Iihamnus oleoides L.(Rhamneae), Oelblätterig er Wegdorn, gehalten. Es ist ein grosser Strauch mit weiss-licher Rinde und zusammengesetzten Dornen. Die Blätter sind länglich, ähnlich denWeiden- oder Oelbaumblättern, zu zweien oder dreien stehend, brüchig, weisslich undfettig. Die spärlichen Blüthen sind klein. In Italien heisst er Spino santo oderSpino di Christo, weil aus seinen Zweigen die Dornenkrone Christi geflochten seinsoll, daher auch wohl der Name „Kreuzdorn"; und dient vielfach als Zaungewächs.Die zweite Art, die weissere, wird auf Hhamnus saxati/is L. Zwergkreuzdorn be-zogen. Sie ist kleiner, vielästig, und hat eine weissere Rinde, die Blätter stehen zu vier,sind klein, saftiger, auf der Oberseite weisser und haben einen etwas salzigen Ge-schmack. Die dritte Art wird als Paliurus australis Gärtn. (Rhamnus Paliurus L.),Stacheliger Wegdorn, angesprochen. Es ist ein Strauch, der aber auch Baum-grösse erreicht, mit aufrechten Aesten und abstehenden Zweigen, welche mit zartenaber spitzen Dornen reichlich besetzt sind. Die Blätter sind breiter als die dervorigen Art, aber viel kleiner, dreinervig und stehen abwechselnd. Die Blüthenhaben eine sternförmige Krone und sitzen neben den Blättern. Die Frucht ist breit,zusammengedrückt, mit einer Art schwammigem Mark, zwei- bis dreifächerig mitebenso viel Samen, welche den Leinsamen ähneln, aber runder und fleischiger sind.