und deren chemische Ausmittlung, über eine Vergiftung mit ätzendem Quecksilber-sublimat, über Vergiftung durch ätzende Säuren und deren chemische Ausmittlung.über die Bildung von Schwefelarsenik in den Leichen mit arseniger Säure Vergifteter,über die Beschaffenheit des Blutes nach einer Vergiftung mit Blausäure.
Buchners Arbeiten sind grösstenteils veröffentlicht in den gelehrten Anzeigenund in den Sitzungsberichten der Münchener Akademie, im alten und neuen Reper-torium für Pharmacie, in Liebigs Annalen, in Friedreichs Blättern für gerichtlicheMedicin und im Kunst- und Gewerbeblatte des polytechnischen Vereins für dasKönigreich Bayern. Für die allgemeine deutsche Biographie schrieb er die Bio-graphien von Rudolf Brandes und von C. F. Bucholz.
Grossen Antheil hatte er an der Bearbeitung der beiden Ausgaben der neuenPharmacopoe für das Königreich Bayern und nicht minder an derjenigen derPharmacopoea Germanica durch die hiezu im Herbste 1871 nach Berlin einberufeneCommission.
Das vorgerückte Alter Buchners bewog ihn im Frühjahre 1892, sich von derVerpflichtung zur Abhaltung von Vorlesungen und Hebungen für die Studierendender Pharmacie entheben zu lassen. Hingegen übt er seine Lehrthätigkeit an derMünchener Universität auch ferner noch innerhalb der medicinischen Fakultät aus.