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Bestimmungsschlüssel für die Familien.
Staubblätter 8. Narben 4, groß (Bd. V/2, Fig. 2275 e), Griffel fehlend
Halorrhagidaceae, Gattung Myriophyllum. Bd. V/2, pag. 896.
104*. Einjährige Wasserpflanze mit Schwimmblattrosette. Schwimmblätter mit rautenförmigerSpreite und mit aufgeblasenem Stiel. Blüten zwitterig. Staubblätter 4. Griffel pfriemlich, mitköpf förmiger Narbe. Steinfrucht groß, oft gehörnt, I-sämig 9 Hydrocaryaceae. Bd. V/2, pag. 882. — v
105. Griffel 1, fadenförmig (Bd. V/2, Fig. 2598 c) . . 106. g f \\
105*. Griffel 2 110. f/J /Äl9i\ViM /I P) \^) <fV l\
106. Staubblätter 5 (Bd. VII, Fig. 1035). Krone unterwärts ge- \ ^ Oy Fteilt, oberwärts verwachsen. Blüten zu einem Köpfchen \V Jioder zu einer dichtwalzlichen Ähre vereinigt
. . Campanulaceae (z. T.). Bd. VI/i, pag. 328 (330).
106*. Staubblätter 2 bis 8 (16). Kronblätter frei, nicht ver- Fig . 992 . Blutendiagramm von 0 enotherawachsen 107. (links) und von Gircaea (rechts).
107. Kronblätter 5, zuweilen etwas ungleichgroß. Kelch meist
2-blätterig bezw. 2-spaltig. Frucht eine 1-fächerigeKapsel bezw.Deckkapsel (Bd. III,Fig. 563 b)mit zentralem, freiem Samenträger. Laubblätter oft fleischig. Portulacaceae. Bd. III, pag. 268.107*. Kronblätter 2, 4, 6 oder 8 108.
108. Kelch-und Kronblätter 2 bis 4, bezw. 2-bis 4-zähnig . 109.
108*.Kronblätter meist 6, seltener 4 oder fehlend. Kelch (Achsen- »v HR ^ojJ^
becher) scheinbar röhrig verlängert, meist 12- oder 8-zähnig(Bd. V/2, Fig. 2166c). Staubblätter gewöhnlich 12, seltener
weniger. Frucht eine Kapsel VÖS
Lythraceae. Bd. V/2, pag. 741 (748). 0^ ^ *^
109. Kronblätter 2 oder 4 110. a !j b
109*. Blüten klein, unscheinbar, in kleinen, einfachen Trugdolden;
diese von 4 kronblattartigen, weißen oder blaßgelben Hüll- Fig- 993. a Biute,^junge Frucht einerblättern umgeben (Scheinblüten). Krön- und Staubblätter 4
(Bd. V/2, Fig. 2598). Steinfrucht eiförmig, rot. Cornaceae (z. T.). Bd. V/2, pag. 1538 (1 542).109**. Blüten einzeln, in Trauben oder Ähren. Hüllblätter fehlend. Kelch- und Kronblätter 2 bis 4(Bd. VII, Fig. 992). Staubblätter 8 (Bd. V/2, Fig. 2243)oder 4, selten nur 2 (Bd. V/2, Fig. 2255 b bis d) oder 1.
Frucht eine fachspaltige Kapsel, eine Nuß oder Beere.
. . . . Oenotheraceae. Bd. V/2, pag. 797 (803).
110. Staubblätter 5 (VII, Fig. 993a). Blütenstand eine einfacheoder zusammengesetzte Dolde. Frucht in 2 einsamigeTeil-früchte (Merikarpien) zerfallend (VII, Fig. 993 b). Laub-blätter meist 2- bis 3-fach fiederschnittig, seltener ein-fach. Blattscheide meist deutlich (VII, Fig. 988, 994)
. . Umbelliferae (z. T.). Bd. V/2, pag. 926 (1526).
110*. Staubblätter 10 bis 20. Kronblätter meist 5 . . Iii.
111. Staubblätter 10 (selten 5, als gefranste Staminodien aus-gebildet). Kapsel von den bleibenden Griffeln 2-hörnig,meist 2-fächerig, vielsamig (Bd. VII, Fig. 1025).
. . Saxifragaceae (z.T.). Bd. IV/2, pag. 562 (654).
111*. Staubblätter 10 bis 20. Früchtchen unter sich frei, ineinem hakig-stacheligen Achsenbecher (cupula) einge-schlossen. Blütenstand ährenförmig-traubig oder kurzdoldentraubig. Blüten gelb. Laubblätter unterbrochen
unpaarig gefiedert
Rosaceae Gattung Agrimonia. Bd. IV/2, pag. 930.
112. Fruchtknoten 2 bis viele (jeder mit 1 Griffel und Narbe) Fig^w.Zusamme^srfztesLaubbi.ttmi'Schdd 6
oder am Grunde etwas verwachsen (selten durch die
Griffel verbunden) 113.
112*. Fruchtknoten 1 oder mehrere in einen Fruchtknoten (mit einem oder mehreren Griffeln)verwachsen 116.
113. Laubblätter dick und fleischig, flach bis stielrund, nervenlos, ungeteilt, ohne Scheide und ohneNebenblätter. Blüten strahlig. Kronblätter 5 oder 4 (VII, Fig. 995) oder 6 bis 20. Staubblätter