und Kälberhaar.en, und fülle, nachdem der Be-fchlag wohl abgetrocknet ift, folche zur Hälftemit einer geringen Sorte von Bernftein an.Man lege dann die Retorte auf die eifernenStäbe eines Rgverberirofehs, und lege einegeräumige Vorlage leicht lutirt an, und gebegelindes Feuer, das man fpäterhin ftufenweifevermehrt, bis Flüfsiges übergeht, und erhaltees in gleichem Grade, fo lange das übergehen-de Oel noch nicht dunkel gefärbt erfcheint.Wenn diefes anfängt dunkler zu werden, unddicker überzugehen, fo nimmt man die Vorla-ge hinweg, fäubert den Retortenhals von et-was darinnen hängender Bernfteinfäure, undlegt eine frifche Vorlage vor, und nimmt mankeine Rückficht auf den Rückhand der. Retorte,und will lolchen nicht etwa zu Bernftein-firnifs benutzen, fo verftärkt man das Feuerbis zum Glühen des Bodens der Retorte, und-unterhält es fo lange als noch Flüffigkeit übergeht. Beidiefer Operation geht erft eine hellewäfsrige Feuchtigkeit über, die etwas EJfig-nnd Bernfteinfäure enthält, dann folgt diekryftallinifche Bernfteinfäure , die ficli an denWänden der Vorlage anfetzt, und im Retor-tonhalfe kryftallifirt, und noch fpüter folgt das
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Chemisches Probircabinet oder Nachricht von der Bereitung, den Eigenschaften und dem Gebrauche der Reagentien
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