getabilien angewendet, und man bedientlieh deffelben zur Zerlegung der Aveinftein-lauren Salze, To wie auch zur Entdeckungder freien Kleefäure.
Häufiger wird es gebraucht um den Alko-hol und A etil er ganz zu entwälTern, zu wel-chem Zwecke es aber vorher glühend gefchmol-zen, und noch heifs gepulvert feyn mufs.
Mit trocknem Schnee vermifcht bringt derfalzfaure Kalk eine fehr grofse Kälte hervor,bei der das Queckfilber gefriert, und derSchwefeläther feit wird. Zu dielen Kältever-fuchen mufs aber der falzfaure Kalk mügiiehftviel Kryftalwaffer enthalten, und eigends dazuvorbereitet werden, welches am heften imWinter an einem trocknen Tage gefchieht.Man löfet zu dem Ende den falzfauren Kalkin einem eifernen Keffe] in wenig Waffer auf,und läfst die Flüffigkeit verdunlien, und tropftvon Zeit zu Zeit eine Probe auf einen Stein 5 fowie der Tropfen gerinnt nimmt man den Kef-fel vom Feuer, läfst ihn erkalten, ftöfst dasfeftgewordene Salz zu Pulver und hebt diefesin gut verfchloffenen Flafchen auf.