Druckschrift 
Chemisches Probircabinet oder Nachricht von der Bereitung, den Eigenschaften und dem Gebrauche der Reagentien
Entstehung
Seite
65
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

6 5

tet: Man übergiefse eine beliebige Menge feinzertheiltes kupf e rhaltiges S ilb er, z. ß.eine laminirte und in kleine Stücke zerfchnit-tene Silbermünze in einem Olafe mit 2 Thei-Ien S alpeterfäure von i.2o bis 1,25 fpecif.Gewicht, und ftelle das Ganze fo la»ge auf war-men Sand bis alles aufgelöft ifr. Die Auflös-ung verdünne man mit deftill. Waffer, Tei-he fie dann durch, und tröpfle fo lange eineAuflöfung von Kochfalz hinein als noch einweifser käfiger Niederfchlag zu Boden fällt.Man giefse nun die überftehende Flüffigkeitab, giefse auf den Rückftand fo oft frifchesWaffer bis daffelbe keine Pai-be mehr annimmt,und trockne dann das zurückbleibende Horn»filber auf einem Filter aus. Nachdem man esrecht ausgetrocknet hat, reibe man es mit zweiTheilen zuPulver zerfallenem kohlenfäurettlMatrum Zufammen, und bringe es in einengeraumigen Schmelztiegel, den man auf demBoden mit zerfallenem kohlenfaurem Natrumausgefüttert hatj man bedecke das Ganze nochmit ebenfalls verwittert em Natron, Itürze einenander# Schmelztiegel umgekehrt darüber, undftelle das Gefafs in einen recht gut ziehendenWindofen. Nun gebe man anfangs eine halbeStunde lang gelindes Feuer, und Vermehre

E loiches