Licht darauf einwirken kann, weil es fonfteine Zerfetzung erleidet. Das fchwefelfaureSilber welches noch in der abgegoffenen Flüf-ligkeit enthalten ift, übrigens fehr wenig be-trägt, kann man erhalten, wenn man die Fli'if-ilgkeit in einer Porcellainfchale wieder ver-dunftet, worauf es bei dem Erkalten lieh inkleinkörnigen Kryftallen, oder auch pulverar-tig abfeheidet. Sonft kann man auch die ub-gegoffene Flülfigkeit blos mit etwas Salzfäureverfetzen, um das Silber als falzfaures Silberniederzufchlagen, das man fammelt, und ge-legentlich durch Schmelzen mit Potafche re-ducirf.
Um das fchwefelfaure Silber als Keagensanwenden zu können, mufs man einen Theildeffelben in ioo Theilen deftill. Waffer durchSieden auflöten, und die Aufiöfung in einemverftopften Glafe aufbewahren.
Diefes P«.eagens zeigt beftimmt die Gegen-wart der falzfauren Verbindungen ineiner Flüffigkeit an, durch eine Trübung.Selbft Salzfäure wird noch angezeigt,
Ift eine größere Menge Salxfäure vorhanden,
,fo