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Chemisches Probircabinet oder Nachricht von der Bereitung, den Eigenschaften und dem Gebrauche der Reagentien
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telftunde lang lieden läfst, dann wieder aufden Spitzbeutel bringt, und die helle Laugeablaufen läfst, die zur vorigen gefchüttet wird,Man kann endlich diefe Arbeit noch zum drit-ten mahle wiederholen, und dann den Rück*ftand wegwerfen.

Die fämmtlichen Laugen giefst man nunvon dem etwaigen Bodenfatze hell ab, undbringt fie in den gut gereinigten Keffel zurück,und läfst fie bei gelindem Feuer fo weit ein-kochen, bis das fpecif. Gewicht der Flüffigkeitolingefähr 1,354 g e g en deftillirtes Waffer ift»Man füllt dann die ganze Lauge in eine kleinerunde Glasflafche, verfchliefst diefe mit einemgläfernen Stöpfel, und läfst fie darinnen ruhigftehen, bis fie recht hell geworden, und giefstdann die helle dickliche Lauge behutfam ineine andere Flafche von dem Bodenfatze ab.

Um die Lauge lange in gutem Zuftandeaufbewahren zu können, ift es fehr zweckmäfsig,wenn man fie in lauter kleine Gläfer vertheilt,die ganz damit angefüllt, und mit Glasftöpfelnverfchloffen, und mit Blafe verbunden werden.Denn wenn man fie in einem gröfsern Gefäfs®aufbewahrt, welches öfters geöffnet wird, fo

zieht