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Chemisches Probircabinet oder Nachricht von der Bereitung, den Eigenschaften und dem Gebrauche der Reagentien
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Beides nicht mehr ftajtf, fo ift die fAne Säu-re des Weinfteins jetzt mit dem Kai 1 , der Kreidezu einem unauflöslichen Salze, dem wein-fteinfauren Kalk, vereiniget, und dieFlüfsigkeit enthält neutrales wei.nftein-faures Kali aufgelöft.

Man entferne nun den Kefsel vom Feuer,lafse den weinfteinfauren Kalk durch ruhigesStehen lieh zu Boden fetzen, giefse dann die dar-überftehende Flüfsigkeit hell ab, und auf denweinfteinfauren Kalk giefs e man von neuem einegleiche Menge heifses Waffer, rühre alleswohlum, laTse es dann wieder hell abfetzen, undgiefse die helle Flüfsigkeit zur vorigen. Denweinfteinfauren Kalk aber bringe man auf einleinenes Seihetuch, das auf einem hölzernen Te-nakel ausgefpannt ift, und giefse noch einigemahle helles Waffer darüber, damit alle auf-löslichen neutralfalzigen Theile entfernt wer-den. Gewöhnlich wird fich hierbei die Ober-fläche des weinfteinfauren Kalks mit Schmutzbedecken, der von dem Weinftein herrührt,und den man mit einem feuchten Schwämmehinwegnimmt. Den auf dem Tuche verbliebe-nen weinfteinfauren Kalk kann man nun durchPrefren von der anhängenden Feuchtigkeit be-freien, und au der Luft austrocknen.

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