Die Salzfaure entdeckt das Silber, wennes lieh in einer Fliiffigkeit aufgelölt befindet.Das entftandene falzfaure Silber (Hornfilber)befitzt eine weifse Farbe, und wird im Lichtefchwarz. Auch das Blei, der Wifsmuth.und das Queck fi Iber Weidenaus ihren Auf-lofungen in Salpeterfäure durch die Salzfaureniedergefclilage'n j doch kjjmmtes auf den Gradder Oxydation, und die Menge der Fliiffig-keit an.
Sonft dienet die Salzfaure auch zur Neu-tralifirung der Alkalien und Erden, und gibtdamit Salze, aus deren Geftalt und Eigenfchaf-ten ficli die Balis des Salzes beftimmen läfst.
Ferner wird die reine Salzfaure zur Be-reitung mehrerer Reagentien angewandt, undbei der Analyfe der Folsilien als Auflöfungs-und als Scheidungsmittel gebraucht.
Mit Salpeterfäure vermifclit bildet die Salz-faure ein mächtiges Auüöfungsmittel für Gold^Piatina, und die meiften Metalle.
4. Arfenige Säure. Acidum arfeni-cofum. Acide arfenieux, Weifser Arfenik. Af-fenikoxyd,
Die-