Tabacum.
Die Bestimmung des Nikotins im Tabak wurde nach der C. 0.Kell er'sehen 1 ) Methode ausgeführt, nur wandte ich, um ganz sicherzu gehen, '60% ige Kalilauge statt der von Keller vorgeschriebenen20# igen an. Die Tinkturen wurden in der Weise untersucht, dass25 grm Tinktur unter Znsatz von 0,2 grm Weinsäure auf dem Wasser-bade zur Trockne gebracht wurden, der Rückstand in 10 cm 3 Wassergelöst und die Lösung mit 100 grm Aetherpetroläther und 5 grm festemKalihydrat eine Viertelstunde geschüttelt wurde. Nach dem Absetzenwurden 80 grm der filtrierten Aetherlösung weiter genau nach KellersVorschrift behandelt.
Analysenresultate der zehn Tinkturen.
Spez. Gew
Extrakt
AlkaloTd
Ii
=3-8
%
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
90
0.841
0,840
0,839
0,840
0,839
0,844
0,839
0,839
0,839
0,840
60
0,905
0.910
0,902
0.904
0,905
0,910
0,906
0,907
0,903
0,905
90
1,66
1,41
1,33
1,53
1,48
2,41
1,33
1,15
1,32
1,71
60
2,59
3,01
1,87
2,42
2,64
3,62
2,08
2,44
2,01
2,56
90
0,201
0,167
0,135
0.195
0,200
0,431
0.159
0,162
0,166
0,226
60
0,233
0.192
0,140
0,215
0.211
0,446
0,148
0,180
0,202
0,210
i) Ber. d. d. pharm. Ges. 1898, pag'. 148-
-149.
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keinen grossen Unterschied zeigt, so darf man wohl wie bisher denstarken Alkohol für die Bereitung der Senegatinktur beibehalten.
Die erhaltenen zehn Analysenresultate führen alsdann zu folgendenGrenzwerten:
Senega e.
Spez. Gew. bei 17,5° = 0,855 bis 0,8G0.10 grm Tinktur hinterlassen nach dem Abdampfen und Trocknen0,50 bis 0,70 grm Rückstand. Wird dieser Rückstand in geeigneterWeise mit Petroläther extrahiert, so hinterbleiben nach dem Abdampfendes Petroläthers 0,05 bis 0,10 grm eines dickflüssigen, fetten Oeles.Die Tinktur besitzt weingelbe Farbe und kratzenden Geschmack.