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Angewandte AlkaloTd-
Verbrauchte
Wiedergefundene
Verlust
menge
cm 3 Vioo-N.-Saure
Alkaloidmenge
1) 0,0190 Aconitin
3,15
0,0165 Aconitin
0,0025 = 13,2 %
2) 0,0252 „
4,30
0,0226 „
0,0024 = 9,5 %
Bei den verhältnismässig kleinen Alkalo'idmengen, die bei diesenAnalysen in Betracht kommen, ist also der durch Ausschütteln dersauren Lösung mit Aether verursachte Verlust nicht ausser Achtzu lassen.
Da störende Mengen Chlorophyll jedoch in \h% Alkohol enthaltendenEssenzen nicht gelöst bleiben, sondern nur in Tinkturen mit höheremAlkoholgehalt vorkommen, so ist man ja nicht auf die Entfernung desChlorophylls durch Ausschütteln mit Aether angewiesen, was nachobigen Versuchen als unzulässig erscheint, sondern nimmt dieselbebesser auf die bereits oben bei der Beschreibung der Methode ange-gebene Weise vor.
Versuche mit Atropin.
Der erste Versuch wurde mit Atropinsulfat angestellt und gabfolgendes Resultat:
Angewandte Alkaloid-menge
Verbrauchtecm 3 Vioo-N.-Säure
WiedergefundeneAlkaloidmenge
Differenz
0,0275 Atropinsulfat= 0,0235 Atropin
I) 6,35
II) 0,95III) 0,37
0,0184 Atropin0,00275 „0,00107 „
0,00128 = 5,4 %
Sa. 7,67
0,02222 Atropin
Eine zur Kontrolle vorgenommene, vierte Ausschüttelung verlangtenoch 0,1 cm 3 7ioo ~Normal-Säure zu ihrer Sättigung = 0,000289 Atropin.
Da die Abweichung von 5,4 % mir doch etwas zu gross erschienund ich dieselbe nur durch Unreinheit, eventuell auch geringen Wasser-gehalt des Atropinsulfats erklären konnte, wiederholte ich den Versuchmit Atropinum purum von Gehe & Co., das ich acht Tage lang imVakuum Uber Chlorcalcium liegen liess. Die Lösung des Alkaloidsbewirkte ich unter den bei Aconitin angegebenen Vorsichtsmassregeln.