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Staphysagria.
Stephanskörner.
Stammpflanze: Delphinium Staphysagria L. Fam. nat.: Ranun-culaceae.
Vorkommen: Delphinium Staphysagria ist in Siideuropa einheimisch.
Angewandter Pflanzenteil und Bereitung der Arzneiform : Die vor-sichtig getrockneten und gepulverten, reifen Samen werden nach Vor-schrift des § 4 unter Verwendung von OO^igeni Alkohol zur Herstellungeiner Tinktur benutzt.
Beschreibung des angewandten Pflanzenteiles: Die Stephanskörnersind hart, erbsengross, netzartig-grubig punktiert, unregelmässig drei-bis viereckig und von brauner Farbe. Der Kern ist braungelb. Sieenthalten ca. 30 eines durch Petroläther extrahierbaren, dickflüssigen,fetten Oeles. Der Geruch der Samen ist widerlich, der Geschmackbrennend scharf und bitter.
Charakteristik der Tinktur: Die Tinktur zeigt ein spez. Gew. von0,840—0,844 bei 17,5°. 10 Gramm Tinktur hinterlassen nach demEindampfen und Trocknen 0,35—0,60 Gramm Rückstand. Wird derRückstand auf geeignete Weise (§ 13) mit Petroläther extrahiert, sohinterbleiben nach dem Abdunsten des letzteren 0,25—0,50 Grammeines gelblichen, dickflüssigen Oeles. Die Tinktur ist von hellgelberFarbe und brennendem, schwach bitterem Geschmack.
Der Arzneigehalt der Tinktur ist gleich Yio-
Die Potenzen werden mit igem Alkohol bereitet. Die niederenPotenzen sind bis einschliesslich der zweiten Decimalverdlinnung in1 cm dicker Schicht gelblich gefärbt.
Litterafrur: Hahnemann, Ii. A. M. L. V, pag. 291. — Allen, IX, pag. 147.