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Moschus.
Bisam.
Ursprung: Moschus moscliiferus. Fam. nat.: Artiodactyla.
Vorkommen: Das Mosebustier lebt in den Hochgebirgen Mittelasiens,von Tibet bis Sibirien.
Angewandter Teil und Bereitung der Arzneiform: Der aus eigen-tümlichen, hohlen Beuteln unter der Bauchhaut des männlichen Tieresvon Moschus moscliiferus gewonnene Bisam wird zur Herstellung vonVerreibungen nach Vorschrift des § 7 und zur Herstellung einer Tinkturnach Vorschrift des § 4, jedoch unter Verwendung von 50 Teilen30^igem Weingeist auf 1 Teil Moschus, benutzt.
Beschreibung des angewandten Teiles: Der Moschus muss den imDeutschen Arzneibuche gestellten Anforderungen entsprechen.
Charakteristik der Tinktur: Die Farbe der Tinktur ist bräunlich,der Geruch und Geschmack stark nach Moschus.
Der Arzneigehalt der Tinktur ist gleich Vioo-
Die Potenzen werden bis zur dritten Decimalverdtinnung mit60 %igem, von der vierten an mit 90 %igem Alkohol bereitet.Die niederen Potenzen sind bis einschliesslich der vierten Decimal-verdünnung in 1 cm dicker Schicht gelblich gefärbt.
Litteratur: Hahnemann, K. A. M. L. I, pag. 315. — Allen, VI, pag. 398.
Muriatis acidum.
Salzsäure.
Ursubstanz: 25^" ige reine Salzsäure vom spez. Gew. 1,124. HCl.
Beschreibung der Ursubstanz: Die Salzsäure muss den im DeutschenArzneibuche gestellten Anforderungen entsprechen.
Bereitung der Arzneiform: Zur Herstellung der ersten Decimal-potenz wird ein Teil Salzsäure mit l'/ 2 Teilen Wasser gemischt. Diezweite Decimalpotenz wird mit Wasser, die dritte Decimalpotenz wird
Pharm aTropöe. 11