— 121 -
Bereitung der Arzneiform: Das Eisenpulver wird nach Vorschriftdes § 7 zur Herstellung von Verreibungen benutzt.
Charakteristik der Verreibungen: Der Durchmesser der unter demMikroskop bei zweihundertfacher Vergrösserung in den Verreibungenerkennbaren Eisenpartikelchen soll 0,001—0,002 mm betragen.
Litteratur: Hahnemann, It. A. M. L. II, pag. 119. —• Hygea N. F. 1848. —Allen, IV, pag. 303.
Ferrum jodatum (sacharatum).
Eisenjodür.
Ursubstanz: Eisenjodür, FeJ 2 .
Bereitung der Ursubstanz und der Arzneiform: 3,0 Teile Eisen-pulver werden mit 10 Teilen Wasser Übergossen und unter Umschwen-ken und in kleinen Portionen 8,0 Teile Jod eingetragen. Die Lösungwird filtriert und in einer blanken eisernen Schale schnell so weit ein-gedampft, dass ein herausgenommener Tropfen beim Erkalten erstarrt.Die Masse wird nach dem Erkalten mit 90 Teilen Milchzucker gemischt.Diese Mischung stellt die erste Decimalverreibung dar. Die höherenVerreibungen werden nach der Vorschrift des § 7 bereitet.
Litteratur: A. H. Z, L, pag. 98. —Allen, Mat. med. IV, pag. 324. — Pharm,germ. ed. II, pag. 99.
Ferrum muriaticum.
Eisenchlorid.
Ursubstanz: Eisenchlorid, Fe 2 Cl 6 .
Beschreibung der Ursubstanz: Der Liquor ferri sesquichlorati mussden im Deutschen Arzneibuche gestellten Anforderungen entsprechen.
Bereitung der Arzneiform: Zur Herstellung der ersten Decimal-potenz werden drei Gewichtsteile Liquor ferri sesquichlorati und 7Teile Wasser genommen. Die zweite Decimalverdtinnung wird ebenfalls