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Deutsches homöopathisches Arzneibuch : Aufzählung und Beschreibung der homöopathischen Arzneimittel nebst Vorschrift für ihre Bereitung, Prüfung und Wertbestimmung
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113
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- IIB

Cuprum.

Metallisches Kupfer,

Ursubstanz: Metallisches Kupfer in Pulverform.

Herstellung der Ursubstanz: Metallisches Kupferpulver wird durchReduktion von gepulvertem, reinen Kupferoxyd mittels Wasserstoff inder Rotglut und Erkaltenlassen im Wasserstoffstrom dargestellt.

Beschreibung der Ursubstanz: Das Kupferpulver bildet ein matt-rotes Pulver. Es soll frei sein von fremden Metallen und von Arsen.

Bereitung der Arzneiform: Das Kupferpulver wird nach Vorschriftdes § 7 zur Herstellung von Verreibungen benutzt.

Charakteristik der Verreibungen: Die in den Verreibungen unterdem Mikroskop bei 200facher Vergrösserung erkennbaren Kupferteilchensollen einen Durchmesser von 0,0010,002 mm besitzen.

Litteratur: Hahnemann, Chr. Kr. III, pag. 212 und Fragmenta de viribus etc.1805. Allen, IV, pag. 4.

Cuprum aceticum.

Kupferacetat.

Ursubstanz: Neutrales Kupferacetat, Cu (C 2 H 3 0 2 )2 + H 2 0 .

Bereitung der Arzneiform: Neutrales Kupferacetat wird nach Vor-schrift des § 7 zur Herstellung von Verreibungen benutzt.

Beschreibung der Ursubstanz: Kupferacetat soll vollständig löslich seinin Wasser, dem etwas verdünnte Essigsäure zugesetzt ist, ebenso ineiner überschüssigen wässrigen Lösung von Ammoniumcarbonat. Wirddas Kupfer aus einer mit verdünnter Salzsäure bereiteten Lösung desKupferacetates mit Schwefelwasserstoff ausgefällt, so darf die abfiltrierteFlüssigkeit beim Verdampfen keinen Rückstand hinterlassen. Die mitessigsäurehaltigem Wasser hergestellte Lösung von Kupferacetat darfdurch Chlorbaryum nicht getrübt werden.

Litteratur: Archiv III, 1, pag. 170. Allen, IV, pag. 16.

Pharmakopoe. 8