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Deutsches homöopathisches Arzneibuch : Aufzählung und Beschreibung der homöopathischen Arzneimittel nebst Vorschrift für ihre Bereitung, Prüfung und Wertbestimmung
Entstehung
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104
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Clematis.

Waldrebe.

Stammpflanze: Clematis recta L. Fam. nat.: Ranunculaceae.

Vorkommen: Die Waldrebe wächst auf sonnigen Hügeln und inlichten Gebüschen in Mittel- und Südeuropa.

Angewandter Pflanzenteil und Bereitung der Arzneiform: Die zu

Beginn der Blüte gesammelten Stengel und Blätter nebst den Blütenwerden nach Vorschrift des § 1 zur Herstellung einer Essenz benutzt.

Beschreibung der Pflanze: Die Waldrebe besitzt einen aufrechten,ca. 1 Meter hohen, gerillten Stengel. Die Blätter sind gegenständig,einfach gefiedert mit eiförmigen oder eiherzförmigen Fiederblättchen.Die Blüten stehen in endständigen Scheindolden, besitzen vier, aussengelbgrünliche und innen weisse Kelchblätter und vier weisse Blumen-blätter. Die frische Pflanze wirkt beim Zerreiben niesenerregend.

Charakteristik der Essenz: Die Essenz ist von hellbrauner Farbe,ohne besonderen Geruch und Geschmack.

Der Arzneigehalt der Essenz ist gleich 1 / 2 .

Die Potenzen werden bis zur dritten Decimalverdünnung mitßO^igem, von der vierten an mit 90^igem Alkohol bereitet. Dieniederen Potenzen sind bis einschliesslich der zweiten Decimalver-dünnung in 1 cm dicker Schicht gelblich gefärbt.

Litteratur: Halmemann, Chr. Kr., 2. Aufl. III, pag, 150. — Oestr. Zeitsclir. f.Horn. IV, pag. 509. — Allen, III, pag. 340.

Cocculus.

Kockeiskörner.

Stammpflanze: Auamirta Cocculus W. et Arn. Fam. nat.: Meni-spermaceae.

Vorkommen : Anamirta Cocculus ist auf Ceylon, Java und Ambo'inaeinheimisch.