durch die Raphiden mechanisch erhöht wird, der jedoch beim Kochenund heim Trocknen seine Wirksamkeit einbüsst.
Charakteristik der Essenz: Die Farbe der Essenz ist bräunlich gelb,der Geruch und Geschmack nicht charakteristisch.
Der Arzneigehalt der Essenz ist gleich 1 / G .
Die Potenzen werden bis zur dritten Decimalverdilnnung mitßO^igem, von der vierten an mit 90^"igem Alkohol bereitet. Dieniederen Potenzen sind bis einschliesslich der zweiten Decimalver-dtinnung in 1 cm dicker Schicht gelblich gefärbt.
Litteratur: Archiv XI, 2, pag. 162. — Ibid. XXIII, 2, pag. 177. — Oestr.Ztschr. d. Yer. hom. Aerzte I, pag. 93. — A. H. Z. XXXXVIII, pag. 120. — Unionpharm. 1878, 19, 291. — Allen, II, pag. 337.
Calcarea acetica.
Calciumacetat.
Ursubstanz: Reines Calciumacetat Ca(C 2 H a 0 2 )2 + 2 IT-,0.
Beschreibung und Prüfung der Ursubstanz: Das Calciumacetat bildetglänzende, nadeiförmige, an der Luft verwitternde Krystalle, welchesich leicht und vollständig in Wasser lösen. Wird die Lösung unterZusatz von verdünnter Schwefelsäure und Alkohol gekocht, so ent-wickelt sich der charakteristische Geruch des Essigäthers, wobei sichkein brenzlicher Geruch bemerkbar machen darf. Wird die Lösung von1 Teil Calciumacetat in 10 Teilen Wasser mit einer Lösung von 1 TeilOxalsäure in 20 Teilen Wasser versetzt, so darf das Filtrat beim Ab-dampfen und Glühen keinen Rückstand hinterlassen. Die wässrigeLösung von Calciumacetat darf durch Zusatz von Schwefelammoniumnicht verändert werden.
Bereitung der Arzneiform: Das Calciumacetat wird nach Vorschriftdes § 7 zur Herstellung von Verreibungen benutzt.
Litteratur: Halmemann, Chr. Kr., 3. Aufl. II, pag. 308. — Allen, II, pag. 344.