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Beschreibung der ITrsubstanz : Die Benzoesäure rnuss den im Deut-schen Arzneibuch gestellten Anforderungen entsprechen.
Bereitung der Arzneiform: Benzoesäure wird nach Vorschrift des§ 6b zur Herstellung von Lösungen und nach Vorschrift von § 7 zurHerstellung von Verreibungen benutzt.
Litteratur: Hering, A. A. P., pag. 704. — Allen, II, pag. 132.
Berberis.
Sauerdorn.
Stammpflanze : Berberis vulgaris. L. Fam. nat.: Berberidaceae.
Vorkommen: Berberis vulgaris wächst in Europa und Westindien wild.
Angewandter Pflanzenteil und Bereitung der Arzneiform : Die ge-trocknete Wurzelrinde wird nach Vorschrift des § 4 unter Verwendungvon 60^igem Alkohol zur Herstellung einer Tinktur benutzt.
Beschreibung des angewandten Pflanzenteiles : Die Rinde ist aussengraubraun, innen dunkelgelb, von faserigem Bruch und schmeckt sehrbitter. Werden Schnitte der Wurzelrinde unter dem Mikroskop in1. % ige Salpetersäure gebracht, so scheiden sich alsbald in den Zellenbüschelförmig angeordnete Krystalle von Berberinnitrat aus. Berberitzen-rinde soll 3,0 bis 4,5^ Berberin enthalten. Zu seiner Bestimmung werden10,0 Gramm der feingepulverten Rinde im Soxhletschen Extraktions-apparat mit Alkohol 3 Stunden oder so lange, bis der Alkohol farblosabläuft, extrahiert. Das alkoholische Extrakt wird mit Alkohol auf50 cm 3 aufgefüllt, umgeschüttelt und filtriert. Vom Filtrat werden25 cm 3 mit 2 cm 3 Schwefelsäure von 10^ und 2 cm 3 Salzsäure von 25 %24 Stunden bei einer Temperatur von etwa 4° (eventuell im Eisschrank)hingestellt, darauf durch ein gewogenes Filter von 9 cm Durchmesserfiltriert und das Filter fünfmal mit je 10 cm 3 einer durch Eis ge-kühlten Salzsäure von 0,5^ nachgewaschen. Das Filter mit Inhalt wirdvon anhängender Flüssigkeit durch Pressen zwischen Filtrierpapier be-freit und bei 100° bis zum konstanten Gewicht getrocknet und gewogen.Das hierbei resultierende Berberinsulfat muss 0,158 bis 0,255 Gramm