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ZteMkktt« — ZilapKe^n.
DeutscheKenennungen.
Vorkomme», Kereitnng, Eigenschaften.
Anwendung.
Kalkblau.
Kalkweiß.Weiß.Weiße Tünche.
Kappern.
theile», damit kein Brod auf dem andern liegt; das frischeStroh, worauf er gelegt werden soll, muß langes Weizen-stroh seyn. Diese Versahruugsweise ist beim Detail-handel zu empfehlen.
Eine aus Kalk und Kupseroryd bestehende himmelblaue oderblauweiße Anstreichfarbe. Man bezieht es sehr hübschvon Hrn. Georg Hoffmann in Schweinfurt undandern Farbenfabriken.
Man bereitet dieses Weiß theils aus gelöschtem Kalk, denman oft auch mit gemahlenem Gyps, mit weißem Thon zc.versetzt, theils aus gegrabener weißer kalkhaltiger Erde.Von der letzten Art ist das Weiß von Troyes inChampagne; die gegrabene Erde wird geschlämmt undin Vierecke geformt. Zu Deutschland bringen meistensdie Kalkbrenner das Weiß zu Markt.
Sind die mit Esstg oder Salz eingemachten, noch uuentsal-teten Blüthenknospen des gemeinen Kappernstrauches, derjetzt in Südeuropa wild wächst. Man pflanzt sie andie Ränder der Felder, seltener Ackerweis, und nimmt dieKnospen, sobald sie die gehörige Größe haben, ab; nach14tägigem Liegen in Essig find die Knospen schon ge-nießbar. In Südfrankreich unterscheidet man dieKappern nach der Größe in nachstehende sechs Sorte»,von denen die kleinsten am geschätztesten sind, sie sindfester und kerniger als die größern und zerkochen sich da-her nicht so leicht.
l) IVonp-li-eilles; sind die besten und kleinsten und nurErbsengroß.
L) Surlines; cgpuciiies; haben gewöhnlich die Stiele noch.
3) (Äpvtte8.
4) k'iiies.
5) M-lines.
S) Lomiiiiines; die dicksten süns- bis sechsmal schwerer alseine noiipsreillo.
In manchen Orten macht manPflanzen wie Kappern ein; z.des Holländers, welche aber abführend wirke»; die derKapuzinerkresse; der Sumpfdotterblume; der Feigwarzen-Ranuukel u. A. Gute Kappern müssen grün, sest, rein,rund und unzerdrückt seyn. Alte oder verdorbene sindschwärzlich, weich und geschmacklos; um ihueu eine grüneFarbe zu geben, werden oft Kupferspäne in den Essiggeworfen, dies geschieht auch in Deutschland beimEinmachen der Gurke«, wodurch beide Artikel aber einegiftige Nahrung werden. Man innß sie wohl vor demZutritt der Lust bewahren, sonst werde» sie weich, schleimig
Besonders als Attstreichfarbeauf Zimmerwände wird esgebraucht.
Man tüncht damit gewöhnlichdie Wände der Zimmer, umsie weiß zu machen oder umandere Farben hernach da-raus zu tragen.
Man gebraucht sie als gewürz-haste Speise, besonders un-ter Brühen und Eingemach-tes.
auch die Knospen anderer!B. im Mainzischen die^