UtttiiAv.
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DeutscheNenennmlgen.
V-rkommeu. Kereitung, Eigenschaften.
Anwendung.
von t8» — 2V0 Pfund. Man unterscheidet Flores,^Sobre, Saliente und Corter, die sich im Werthewie 5 zu 7 und 1l> verhalten; der CarracaS wirdauch La Gnayra genannt, da er größtentheils überdiesen Hafen ausgeführt wird.
I>) St. Domingo; er steht dem Guatimala nach; dieseInsel liefert aber nicht mehr viel nach Europa, seinBlau ist weniger rein und geht mehr in das Bräunliche,c) Ostindischer; theils aus Bengalen, theils ausMadras; ersteres hat den Hanpthandel in diesem Ar-tikel, der beste nähert sich dem Guatimala, der geringeredem brasilischen; er kommt in Kisten gepackt in den Handel,ck) Manilla; kommt dem geringen bengalischen gleich.>?) Java; kommt in neuerer Zeit besonders in den Handelund ist eine vorzügliche Sorte, gewöhnlich in Tafeln.Die einzelnen Sorten heißen: Jacatra, Cheribon,Joana und Jappara, welche letztere am schlechtesten,k) Carolina; ist graublau, oft schwarz, sandig und hartnnd in Fässern von circa 150 Pfund gepackt; er gehörtzu den schlechtesten Sorten und kommt selten mehr nachEuropa, da Südcarolina mit Westindien nichtPreis halten kann,z) Louisiana; gut geseuert, etwas violett, in großen,länglichen Stücken und Fässer» von 3 bis 4t>0 Pfund;er steht dem von Cnba nach.
I>) Bourbon! ist gefeuert, lebhafter und besser als Caro-lina, weniger hart im Bruche, in kleinen viereckigenStücken und in Fässern von —LVl) Pfund,i) Brasil in Kisten; ist gering.
Ic) Der egyptische Indigo kommt nun auch häufig inden Handel; vor einigen Jahren producirte Egyptencirca S000 Okas (die Oka zu 2>/z Pfund bayerischcirca); dieses Quantum wurde in die Magazine desPascha gelegt, er ließ es in drei Qualitäten abtheilen! und bestimmte den Preis der ersten auf 7 spanische Piasterfl. das Stück) für die Oka; den der zweiten auf5 und den der dritten auf 4 Piaster die Oka in Cairogelegt. Die erste Sorte kann mit dem bengalischenIndigo verglichen werden, seine übrigens feine blaueFarbe unterscheidet sich nur durch ein wenig dunklereFarbe von ihm und diese komnit dem Madras-Indigonahe; die zweite und dritte Qualität find natürlich ge-ringer, demungeachtet aber sehr vortheilhaft zn verwenden.Ueber die Bereitung des Indigos in den Formen, wie^ selbiger versendet wird, ist noch zu bemerken, daß in allenden Ländern, wo die Indigopflanze gezogen wird, ein ganz! feiner Thon zu dem allerfeinsten Pulver gemahlen wird,j dieser Thon kommt dann in die Gefäße, welche das Zndigo-I Sediment und feines blaues Wasser enthalten, nnd in