Kittt — Hlak am«^. DeiMts. 275
Abbreviatu-ren.
GanzeBenennun-gen.
DentscheBenennnn-gen.
Vorkommen, Bereitung,Eigenschaften.
Anwendung.
5i»I >ial »I<!Z>Ii
Mineralischcs ^angen-salz.Natron
oder
Soda.
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8»! ainarun»
Seidliher
8vi«Ui-
Bittersalz.
tsevi»««?
Saidschntzer-
-»mannn
salz>
auch
srllütsivi»»«,
englisches
AUt
Salz
oder
Epsomsalz
.
oder
schwefelsaure
Magnesia.
wird aber durch öfteres Auflösen»nd Krystallisiren bis zum Blendend-weiß gebracht. Jetzt macht man esauch aus der Kleesäure mittelstgereinigter Pottasche.
Es ist das von den an Seeküsten wach-senden Pflanzen durchs Verbrennenerhaltene Salz. Die Pflanzen ver-brennt man in Gruben, und durchUmrühren mit eisernen Stangensintert die Asche bei fortgesetztemFeuer in große Stücke zusammen,in welcher Gestalt sie zu uns unterdem Namen Soda kommt, sie siehtgraubläulicht aus, enthält viele weißeKörner, ist löchericht und hart nndmuß an der Lust trocken bleiben.Egypten liefert die beste, nächstdieser kommt die spanische.Italien n. das südliche Frank-reich liefern geringere Waare.Durch mehrmaliges Auflösen undKrystallistren reinigt man sie vonfremden Beimischungen und beziehtsie von Marseille, Cadir, Li-vorno, Triest, Wien und Un-garn. Künstliche Soda wird zuSchönebeck bei Magdeburg, inSchweinfurt bei Herrn Wil-helm Sattler und anderwärtsdurch Glühen von Glaubersalz, koh-lensauerm Kalk und Kohle bereitet;die Masse laugt man mit Wasserans und verdunstet die Solution.
s besteht aus klii^nesii» oder Bitter-salzerde und der Vitriolsäure undwird aus dem Mineralwasser desSeidlitzer Brunnen gesotten, auchhäufig nachgemacht. Man beziehtes von Saidschütz, Seidliz undBilin in Böhmen, v. Schöne-beck bei Magdeburg, von Ep-son: in England, aus Ungarn,Elsaß und Lothringen. Ver-mischt wird es zuweilen mit zart-krystallisirtem Glaubersalz, man er-kennt aber die Beimischung an demweniger bittern Geschmack.
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Zur Bereitung der Sei-fe, des Glases, beimBleichen u. Waschen,unter Glasuren u. beichemischen Arbeitenist ihr Gebrauch be-sonders ausgedehnt;innerlich genommenwie sie ist, würde siedie Verdauung stören;man befördert durchsie das Abfallen desKopfgrindes »nd rei-niget damit venerischeGeschwüre.
Als Arzenei hat es auf-lösende und larirendeEigenschaften, etwaswird auch in der Fär-berei verbraucht.