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Droguerie-, Spezerei- und Farb-Waaren-Lexikon, oder vollstandige und genaueste Anleitung, die officinellen Benennungen der Droguerie-Waaren, welche auf den Preis-Couranten gewöhnlich abbrevirt sind, in den ganzen Worten richtig deutsch und lateinisch verstehen zu können
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Abbreviatu-ren.

GanzeBenennun-gen.

DeutscheBenennun-gen.

Vorkommen, Bereitung,Eigenschaften.

Anw endnng.

IVstr. aevt.

Aia<>»in »rv-tirum rr) -»taltisstiim.

Aisirui» k»i-earboi»!«.

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Krystallisir-tes, essigsau-res Natron.

Doppelt koh-lensauresNatron.

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GebrannterBorax.

Krystallisir-tes, kohlen-saures Na-tron

oder

kryftallisirteSoda.

FlüssigesAetznatron.Aetznatron-lauge.

muß es unter Steinöl aufbewahrtwerden.

Kohlensaures Natron (Soda) wirdmit Essigsäure gesättiget und kry-stallistrt, es bildet wasserhelle Pris-men oder Nadeln von angenehmkühlend salzigem Geschmack, ver-wittert in der Lust, und löst sichleicht in Wasser und Weingeist.

ls besteht aus Natron, Kohlensäureund Wasser, und wird bereitet, in-dem man krystallisirtes einfach koh-lensaures Natron (Soda) erst ander Luft verwittern und dann inBier- oder Weinkellern, wo sichbeim Gähren viel Kohlensäure ent-wickelt, mit Kohlensäure sich sätti-gen läßt. Eine weiße pulverigeMasse von sehr schwach alkalischemGeschmack.

Der gewöhnliche Borar wird in einemSchmelztiegel so lange erhitzt, biser sich nicht mehr aufblähet, undganz trocken geworden ist. Er istein weißes lockeres Pnlver von et-was laugenhaftem Geschmack, inkaltem Wasser etwas schwer lös-lich, leichter in heißem.

Sie befindet sich schon im Lerikonunter dem Namen 8»6s Iii-si>!mic». Alle diese Namen bezeich-nen wesentlich ein nnd denselbenKörper. Die ursprüngliche spanischeSoda ist grau nnd sehr nnrein.Gegenwärtig bereitet man die meistereine Soda in Fabriken durch Glü-hen von Glaubersalz, kohlensauremKalk und Kohle, Auslaugen undKrvstallifiren, daher sie auch jetztso billig geworden ist.

Es wird dargestellt wie die Aetzkali-Lauge; nur mit den» Unterschiede,daß man statt Kali, Soda nimmt.

Innerlich in der Me-dicin.

Das doppelt kohlen-saure dient meistenszu künstlichem Sel-terser Wasser undals Brausepulver.

Er wird besonders inder Chemie zu Ver-suchen vor dem Loth-rohre gebraucht.

Seiue Eigenschaften u.Anwendung sind ähn-lich wie It»Ii csu-slicum lüjuiiluni (istgleichbedeutend mit