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Droguerie-, Spezerei- und Farb-Waaren-Lexikon, oder vollstandige und genaueste Anleitung, die officinellen Benennungen der Droguerie-Waaren, welche auf den Preis-Couranten gewöhnlich abbrevirt sind, in den ganzen Worten richtig deutsch und lateinisch verstehen zu können
Entstehung
Seite
183
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/taemtttike« etv.

t33

Abbreviatu-

ren.

GanzeBenennun-gen.

DeutscheBenennun-gen.

Borkommen, Bereitung,Eigenschaften.

Anwendung.

siveT.api» »sii-ssuiltvu«.

Blntstein.Notheisen-stein.NotGla

sichtiger, in rundlichen Körnern imFlötztrapp eingewachseuer Edelstein.Es gibt böhmischen und orientali-schen; unter ersterem versteht manallen blutrothen »nd unter letzterenallen karmesin- oder kolombinrothen,ersterer ist der geschätzteste. Erwird aus Böhmen, aus Zöb-liz in Sachsen und aus Bra-silien bezogen.

Ein hartes dichtes eisenhaltiges Erz,von blutrother, bräunlich rother«oder stahlgrauer Farbe; gestoßenund im Striche ist es blutroth und ^um so schöner, je seiner cs gerie-ben ist. Den Namen Blutstei»!hat er entweder, weil er Blut stil-len soll, oder wegen seiner blut-rothen Farbe. Man bezieht ihnvon Bayreuth, aus Böhmen,aus dem Elsaß, von Schnee-berg in Sachse», vom Harz-gebirge,

steine; aus den klei-nen die viereckigenPerlen.

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sive

»»iirieuii»kusuin,O»u«t!eui»

Silberhollen- Er wird bereitet, indem man Silberin Salpetersäure auflöst, selbigesdann crystallisiren und hernach beigelinder Wärme schmelzen läßt;die flüssige Masse gießt man ge-wöhnlich in Stängelchen aus. Dieweißen Stängelchen werden amLichte bald gran, müssen daher imDunkeln aufbewahrt werden.

steinoderSilberatz-stein.

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Speck,oderSchmeer-stein.

Ein fettig anzufühlender, weißer, gelb-lich weißer, grüner, gelber, röth-licher, dicker oder blätteriger Talk-stein. Im Handel kommt vornem-lich der Bavreuther, der Spani-sche, auch spanische Kreide genannt,der etwas weicher und reiner ist,der Brianyoner oder die Bri-anyoner Kreide,

Die Hauptanwendunqist zum Poliren vonZinn, Gold, Silberund Eisen; die Deck-kraft ist unbedeutendund daher kommt erwenig als Anstreich-farbe in Gebrauch.

In der Chirurgie wirder vorzüglich zumNetzen des faulenFleisches, innerlichaber nur in beson-dern Krankheiten un-ter Emulsionen an-gewendet.

Er wird zu Fleckku-geln, zum Zeichnenauf Zeuge, zumWeißen »nd Glät-ten des Leders, zumPutzen der Tressen,zu Glas, zum Po-liren der Gläser,zu Pastcllfarben aufGlas zu schreibe»,unter Salben zurVerminderung derReibung, zu Schreib-zeuge, Figuren u.s. w. verweudet.