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vorkommen, Bereitung,Eigenschaften.
Anwendung.
Ztrspp
siveItsckix rudi-iv Nnet-
Krapp.AärberrötheoderAli;ari.
Zst die Wurzel der im südlichenEuropa wachsenden, und jetzt inHolland (auf Seeland), inOesterreich, in den Nieder-landen, in Flandern, in derPfalz um Speier, Heidel-berg n. Mannheim, in Schle-sien (Breslan und Liegnitz),im Elsaß, in Spanien nnd^Avignon angebauten Färberröthe,Gemahlen kommt sie unter demNamen Krapp oder Röthe, ganz!und getrocknet nnter dem NamensAlizari in den Handel. Die ganze iWurzel ist gelbroth, die gemahlene ^schön roth oder rothgelb, in'S Braun-rothe übergehend. Sie schmeckt fäuer-lich süß, riecht stark, etwas betäu-bend, zieht Feuchtigkeit aus der Lust,und muß daher in recht gnt ver-schlossenen Gefäßen aufbewahrt wer-de». Die gemahlene nimmt durcheine innere Gährung binnen einigerÄahre an Gewicht um 5 bis K «/>zu, und färbt, wenn sie vor den,Zutritt der Lust und des Tageo->lichtö bewahrt wurde, um '/z mehr,!Der vorzüglichste Krapp ist der hol-ländische oder seeländische(Rotterdam Bezugsort); dannkommt der sch lesische, erlist sein!wie Mehl gemahlen, aber nicht so^sarbreich als der seeländische;^der Elsaßer oder oberrheini-!sche, dann der A vign oner. Ausder Levante liefert Smyrnaden besten, hernach folgt der vonCypern und Tripolis. Dasdnrch Sieben von dem erst einmaldurch die Mühlen gegangenen »nddaraus erhaltene Pulver heißt nn-beranbter Krapp; das bei dem zwei-maligen Durchgehen erhaltene halb-beraubter, und das von den dannnoch ganzen Wurzeln erhaltene Pul-ver beraubter Krapp. Mull heißtder Abfall und Staub beim Sie-ben, der aus rindigen Theilen undkleinen Wurzeln besteht; er ist auchnicht zum Noth-, sondern blos zum
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Man gebraucht ihn alsdauerhafteste rotheFarbe auf Wolle u.Zeuge, welche abervon aller Fettigkeitgereinigt seyn müs-sen, und wenn dieFarbe vorher ein paarStunden lang mitSalzen gekocht wurde.