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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
Entstehung
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114
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t 14 Des klugen und Rechts-verständigen Hcms-Vatters

wann es blühet/eine grosse Bürde /brennets zu Aschen/ nig warm /undschmieretdasGenick damit/und legetein

rävets vurch ein reines Sieblein; aus der groben A- warmes Tüchlein darauf/ das thutalle Tag/ soosst chr

schen machet Lauqen/und waschet den Schaden alle Tag euch etwan deß Schlags besorget,

dreymal mit der Laugen/und streuet die reine Asche dar- . r.

-in. Köstliches Schlag-Waffer zu bren-

Vor grosses Jucken und Grimmen an der nen.

Tüchlein in Poley.Wasser, ^ Erstenmal muß man nehmen zwo Maas

^ ^ Wein/und 2. gute Hände voll Majen-Blümlein/ die ab-

Leib/ da das gucken iii/stecke^ieZapfleln wol naß ge- ^pfftsind/ selbige in den Wein unddaran»4-

macht in den ^eib/ das thut alle ^.age dreymal/und so osst sieben lassen / doch täglich einmal rühren/ und also

idrmi.°^ v1>mK"s"d»n

ftlvo^appelkraut,Wasser/eshlIfft. z. Loth Berhonien -Rofen/2. Lorh Begonien Wurtzel/

,!! LothCreutz-Salbey/ 2. Hand voll kkm geschnittene

der Scbaam VOehe und Schmeryen hat/ gleich als y)zxsjssen/oben die Knöpjflein/ wann sie sckier blühen/ein

Wareste unten zusammengebunden / so heisst ihr also« k>link> voll Ä??aioran / derKnöp^lsin^al/i Hand

gar hart/zerreibet die Dottern gar woU So schwer die geschitten/ und in das erste gebrannteWasser

Oel/ re,betswol untereinander / daß es wie einsalben vrittbalb Randvoll/ aucksvviel

wird/darmitschmieretdenschmertzlichenOrt/undlegets kalb L'otkaankenSaffran,ein wk

Pfia.ierweis aus/ alle Tag dreymal / und trinket den m Z w ^

Wein mit Myrrhen und Zitwer gesotten in anderthalb Galant "ein kalb W l.WH

Viertel von einer Maas weissen Wein/ der roten Myrr- " Lotk aanke Must^

hen soll ein Ouintlein / und desZitwers ein halb -Yuint- N, -i" ^ Negel-L!.

lein seyn/thuts in einen Hasen/ kleibet ihn fest zu/ lassets ?alb ^o/k UseffÄ ein halb LolhZimmet / ein

2. Zwerch Finger breit einsieden/ davon trinket des Ta- ^^othges dreymal/ Morgens / Vesper und desNachts/allezeit

waÄhr^Ä ^ verfahret allezeit/ zehen Tage daran stehen lassen/darnach soll manS wieder

Den Schlaff zu verschaffen. N» AS

Nehmet weissen Mahsaamen/stosset ihngarwohl/ hen / so nehmet eine gute Maas Wein-Brandewein/lasset ihn im Majenbutter wol sieden. Wann jemand thutsineinGlaß / das oben eng / vermachts wol mitnicht schlaffen kan / so schmieret ihm die Schlaffe da- Wachs / und wann die Rosen halb aufgegangen sind / somit. nehmet dann der Blätter derselben / ohne den Saamen/Wann die Rinder Tag und Nachc keine Ru- eine Hand voll/ legts in das Glaß zum Brandwein; undhe haben/und sehr wunderlich sind: Brennet Haber- wann der Majoran in die Blumen schiesset/und die Me«siroh zu Pulver thut eine Handvoll in des Kindes Bad / lissen blühen/so nehmet derselben obern Tolden auch jedesbadet alsdann dasKind drey Tage nach einander/ auf eine Hand voll/hacket sie klein/ thut sie in das Gloß zumdas fleissigste / es wird daraus guter Rath geschaffet wer- Brandwein/ nehmet auch Negelein / Muscatnüß/ Müs-sen. catblühe/jedes l. Lot/Zimet/Cardomömlein/jedes anver-Wer unruhig sthläffr/ der nehme Wolgemuth/ halb Loth/ stosset alles gröblich, und thuts in das Glaß;thue ihn in Wein/ und trinke warm davon. Oder.neh- und wann der Lavendel und Rosmarin blühet/so nehmetmet eingrünesWein-Blat/zerreibetsinwarmenWas- die Dolden davon mit den Blumen / jedes eine Handser/und rrinkets. Oder esset Lattich. Einem Kind soll voll/hackets klein/thuts auch in das Glaß/rühtts wol un-man den Lattich sieden mit Wasser / undalso zu trinken tereinander/stellts etliche Tag an die Wonnen^ wann ihrgeben. ^ brauchen wollet / so streicbts ein wenig in die Nasen /Oder bestreichet demjenigen/der nicht schlaffen kan/ und an die Schlaffe/es stärket das Havxt und Gevacht-die Puls-Adern am Haupt und Händ mit?opulei^ nus,

Oder nehmet einen Löffel voll Baum-Oel/und zwey Nor dM Schlier Mr GeschWÜhr.

Löffel voll Magsaamen/wie man den Vögeln giebet/sie- ^ / weil der

vets wol in einemPsannlein/rühretö wol untereinander/ ^ Maien nehmen Gerten

und wann es kühl »st / so streichet mit einer Feder ein we- Sasst noch darinnen ,st/ Rmden d^on/ ,cl ne

niaauf den Schlaff/ undeine kurke^cit darauf wiedee dets zu kleinen Stucklein / lhuts m emGlap / glemc

ewma/esb^^^ Brunnenwasserdaran/ießtsetlicheTagand.eSonnen/

darnach schmieretdasGeschwadrvarmit/»hrhabteuer

Vor den Schlag. Gebens lang köstlicher und heilsamer Dmge nicht gest.

Nehmetbraun Betonien-Oel / gelb Veikel-

Oel / Lavendel-Oel / Majen-Blumen-Oel / Ter- DtttM SchwanaerN / Gebührenden

MKindb-mrinnm bestdi-nlicheW--

lassets untereinander zergehen/ daßeswieeinSälbiem

wird / tkuts in ein blechen Büchslein; wann man sich Wann eine Frau nicbr gebahren kan/ oder die

deöSchlagö besorget/ somachetdeß Salbleins ein we- Nachgeburr nicht von ihrwill / schmieret ibr das

Creutz

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