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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
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ne zur gebührenden Röstung kommen. Wann sie nun heraus gelassenen Beschreibung / folgendes wissen: Diehalb verbrennt / und denen gerösteten Kasten ähnlich/ Frucht Lon, wird im Monat ^b, welcher mit dem Endschwartzbraun aussehen / so nimmt man sie / da sie einer unsers verbesserten ^ulii und dem Anfang Suzuki bissverbrennten Brot - Rinde gleich riechen und schmecken/ über die Helffte/ übereinkommt/gesammlet/ ist ein Fruchtvom Feuer weg. Diese so geröstet- oder vielmehr gebra- wie die Bohnen/1. welche man/ wann sie geschaler wird/tene Bohnen werden zu Pulver/oder/wie es die Morgen- in zween Theil theilet. (2.2.) Die Blühe ist weiß ; dielander machen/ etwas gröblichter gestossen. ZumAushe- Bohne istwarm imersten Grad/und was die Rinde an-ben und Bewahren dieses Gebrösels hat man äusserlich langt / trocken im andern. Der Kern ist gemäßigt undgewüchsie Sacklein: dadurch zu verhüten / daß der Ge- gar gelind. Der Tranck selbsten ist nützlich in Cacharren/ruch nicht verrauche. Nimmt man nun etwas aus dem die auf die Brust fallen / Hinterhallung des Monat-Sacklein zum schleunigen Gebrauch? so muß man sich Flusses (KL. diesem pflichtet prolper ^Ipmus nicht all»nicht säumen/ das Sacklein alsobald wieder genau zu ver- zeit bey ) und Harns / Aufwallung des Geblütes undbinden: Weil ihm alle ausserliche Lusst schädlich ist. Wann Schwachheit der Krassten Diejenige / welche die Kraff-wir oben viel davon gesagt haben / daß der Wein / an der ten kurtz zusammen fassen/ sagen/ es tauge wlder die Wm-Luffr der Verrauch-und Ausdünstung so gar sehr unter- de/ Schwachheit der Leber / die Wassersucht/ Mengeworffen sey / so können wirs mit weit besserem Grund/ der Gallen / Verderbung des Geblütes / Schwachheitvon diesem so genannten Bohnen - Meel/ oder Lon-Brö- des Hertzens / Magen - Schmertzen / Schwachheit dessamlein sagen. Dann weil dieser Bohnen Krafft mein- Hirns / die Flüsse / welche auf die Lunge fallen / Augen-siens in denen Lpiricibuz, welche man vermittelst der Ohren-Flüsse/Miltz-Schmertzen/und so fort an.WannDörrung ex»lrirt hat/ bestehet / so sind sie gar fix und Her: Rnuwolff davon redet / so spricht er / die Türckenhurtig/davon zu fliehen: Also muß das Meel schimmlicht/ haben einen Hochschatzbaren Tranck Lksube, der Färbund der Tranck nicht nur unannehmlich; sondern auch nach schwach. Weiter sagt er / es komm eine Frucht hin-schadlich werden ; wann er ausser diesem noch so heilsam ein/ weiche die Inwohner Luncko (ist nichts anders alsgewesen wäre. Gleichwie sich nun das Pulver eine schlech- unsere Bohne Kon ) nennen,te Zeit halt; alfo will am rathsamsten seyn/nicht viel Boh- §.6. Wann wir von dem Nutzen dieses GetränckSnen auf einmal in die Dörre oder Röstung zu bringen, reden / und zu unserm Behuf die vielerley 5cribenten an-So viel vom Pulver. Der Tranck aus diesem Pulver ziehen wollten / so würde ein grosser Theil dieser Blätterwird also bereitet: Giesset ein Pfund von Vleckciiz-Ge- darauf gehen / mit Hersetzung so vieler herzlichen Zeug-wicht saubers Wasser/ in ein reines Geschir? /.'laßt es auf nussen; allein es gibt viel wackere / und in der Xleclicmeiner guten Glut erwarmen und sieden. Wofern es ein beruffene Leute / die so viel nicht davon halten wollen»wenig gesotten hat / so wersfet drey Qumtlein von Lsle. Wann der seelige Herzl). L-archlucius alle diese Tugen-Pulver hinein. Hier werdet ihr sehen / daß es sich äugen- den angeführt/die das Lsi« - Getranck haben soll / (derecblicklich zu einem Schaum auflöse: um so viel ehe wird man Leute/sonderlich der Türcken/Meinung nach) so setzet erauch dem Uberlaussen des Wassers vorkommen und weh- endlich diesen Ausspruch : Weil die Türcken sonst sehrrenmüssen. Es kan aber also geschehen : (wirsagendie- mäßig leben/und sich im Wein nicht toll und voll saussen/ses des Koch - Feuers unerfahrnen Manns - Bildern/ so kan ihnen leichtlich ein solcher warmer morgendlicherdann die Köchinnen wissen ohne dem wohl/wie man dem Tranck/ viel gutes thun ; gleichwie bey uns diejenigen/Schaum wehren soll.) Hebet das Geschin / wann der welche sonsten mäßig leben/sich sehr wohl befinden/wannSchaum übersteigen will / nur ein wenig vom Feuer hin- sie alle Morgen ein warmes Süpplein von nahrhaffteeweg/ bißsichdasBrüdeln einwenig wieder gesetzel;Nun Fleisch-Brühe und Semmel bereitet / gemessen ; son-setzet es wieder über / und lasset es / biß es ein oder zwölf derlich/wann auch ein gutes Krämlein mit gesotten wird.Walle gethan habe. Wolltet ihrs aber nur einmal über- Wie wir dann denen / die am Leib abnehmen / dergleichenlaussen lassen / so mögtet ihr euch weniger Kräffte von dem warme Süpplein von Geiß Milch / worinnen frischesCafe - Tranck versichern. Nach dem etwan zwölssren Maslieben-Kraut gesotten worden / mit gutem NutzenWall / müßt ihr das Geschir: samt dem Tranck vom Feur gerathen. Solisten aber wird von dem Pövel / welcherin die Asche setzen: Warum dieses? Damit es die Hitze/ solche Sachen :c. und gedachte l'Ks und L»te Getränke/ohne serners Sieden be- und erhalte / und sich zugleich die ohne Unterscheid brauchen / mehr Schaden / ia zchenmalGrundsuppe / oder das zu Boden sencken und mehr Unheils verursacht / als Nutzen oder Besserung dersetzen möge. Alsdann wird man befinden/ daß über dieser Gesundheit davon zu hoffen ist. Man muß sich auch daranGrundsuppe die Brühe gelblicht sehe. Dieses abgesotte- nicht kehren / daß offtmals auch fürnehme und verstandi-ne muß alsdann fein sauber von der Grundsuppe abge- ge Leute sich überreden lassen / dergleichen zu gebrauchen:schüttet/und Vorsehung gethan werden / daß von^lsg- Daher viel meinen könnten / es müßte nothwendig wasinsee nichts mit eingehe. Und dieses ist das völlige Ver- gutes seyn/weil auch solche Leute sich mit an dem Reihenfahren mit dem<2sle. Tranck. Wann / wie er allzeit ist/ finden : Dann grosse Leute fehlen auch / und sind gerner etwas bitter scheinet/mag man ihn mit Zucker mildern; mit allzugrosser Leichtgläubigkeit behafftet ; woraufwiewohl wer dem Rath folgt/ welchen Herz LonreXoe aber nicht/fondern blos auf den Luccest zu sehen. Sobeydem l'Ke.im vorhergehenden Capitel §. giebt/und redet der berühmte Mann p.66z. im Sommer - l'omo.der auch vom Laie zu verstehen ist / der lässet den Zucker Wann man den fürtrcfflichen l). Himvnem Paul! vomdavon / und mercket am Ende dieser Tranck - Bereitung/ Mißbrauch des Tabacks und - Krautes höret / sodaß alles/was wir in diesemCapitel in diesem andern Ab- will er auch nichts sonderlichs davon halten / weil erp.satz des 4. §. gesagt haben / auf eine einzige Person gerich- z<n. dem - Kraut zuschreibt: daß es verweibere/tet sey : Wer also mehr Personen versehen wollte / der weil es durch seinen eigenen Schwefel / wie der Tabackmüßte diese volin am Wasser und an Pulver auch so viel- und .^ZnuZ Cslws nach und nach / verborgener Weisemal mulripliclren. und unvermerckt truckne. Allein ich glaube doch / die ge-

§. s. Was die Würckung / die wir vor nur obenbin lehrten Leute haben mehr vom Mißbrauch / als rechtemberühret / anlangt / so ließ uns ein Arabischer Arzt in En- Gebrauch dieser Sachen geschrieben,gelach bey Herrn Heinrich Halle / in einer davon 1656. §. 7. Ob wahr sey / was von der Würckung dieses

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