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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
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1166
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1,66 DeS klu gen und Rechts - verstimdiM yauS - Batt erS

Das XXXIV. Kapitel.

Mon AnrWiig des Damms und Theras.

^cnnbalt. Schuye/ oder über vier Schuhe über das Wasser aus-

^ gehen,

ö. I Von der AbwZqung des Wassers. 5. -> Von dem Grund §-4.Nachdem nun also alles überschlagen ist worden/

und Beschaffener des Erdreichs. 5. ?-^°"desOam^ ^ man mir der Ai'lag desDamms den Anfang ma-Ble.le/^he uud ^ange. ^4. ^0^chcn. Dieausgegrabene laimichteErden muß wieder

deöFerrn ObW 5»pstanycn? 5. vcjtemgestampffetundemgetrettenwerden/enttvedermit

Tberas ist' nothwendig, Unlcrsch.ed dessetden. höltzernen Slösseln / oder mit den Füssen. So lang

man darum umgehet / muß des Herrn emsiger Fußftapjfe

5 i' . und bedachtsames Auge das beste thun und wählen.

5?» makl -muricbten/ muß man vor Dann die Teich Graber sind bißweilen liederlich / hudeln

En Damm wohl Mur cyre^ ^ der Arbe.r/vermi chen den^aim mit Holn/

WUUUÄhW d -Ä S.-M --«««.»,da.m-sie nnt derA.MungÄ L

An des Massers/ seine aebühren- eher zu recht kommen mogten: allein sie letzen darm.t den

^R-°d^iI«^ Damm und den Herrn rn gr-ff-Gefahr, sich

, n ^ über lang oder kurh desRmn-n«undDur-d»-chn-,djc-

Waam und da« W-yG-wr»» / «der durch -in ungew s-r aber des Verluli.« der alten schon autgewandttn uul>

^daage uno oas ^ ey ^lvm> ^cbiek-Rokr / wiedervon neuem ausdu ohne dem hernach IchwereAus-

«Mttn ° ^?d-m l ms»ö> der Instwmenten Ist bG.ungaufmw-ndend-nUnkost-n gew.Kju dachten

eilmn auten und er- haben: Am übrigen muß der Damm sein gleich au ein,

fährnen Mann r7a7«-m°uttw°rdm! Dann »mag and« uuch uud nach geschet, und die darjn inne'.mdmit der Abwägung des Wassers auf diese oder jene Artverfahren / wann nun der Haus -Vatter seinen Endzweckerlanget / nemlicb / nach vorher eingenomeuer Tieste oder

l-v" «ü andmr hohen Bäume,, lass- mm sich nicht ein/wo

Uten,AN Regui d-rT-.chgraber rst/ mm »ch, den Damm darm.i nach undach ruimrm

' §> s- W-ilen°berande«Damme«CrhaItung>ind

wo oie Tieffe ^ ^ ?)!nsina machen müsse Dauerhafftigkeit bey Teichen das meinste gelegen ist / als

Anlegung des es n.chr unrecht gethan /wo man den aus W^aäsenv?!?

ErforMnAes Gmn^ Dann weil selbiger ^"'gten Damm auch m.t einem Theras oder 7^ ver-

unterschiedlich ist / und theils aus Lauen / Sand / und l'her. Dann d ^r blosse Damm / ob er auch schon noch

La m n und mo- so fleHg und vest auseinander .st gesetzer worden / ,»k

ra?en Fem ^ dahcro auch nichr jeder dannoch n.cht jederzeit ucht.g genug dem Rasen des

Ä ^ aufaese ^te schwere Last zu Wassers und den angeschlagenen und wuttenden Wellen

? muß nndWegen ju widersteh-nSumal da da« Wasser,O «°n

mern Da'sür aber wird das sine- i-ihe und leimichie demA>mddannundwannm>-gr^erG-waI-M-tri--

Erdreich gehalten / weil es / wo es starek und vesi emge- den wird/nach und nach von den Äaasen und Waaseri

^ssen w,rd / die beste Dauruna in dem Gewässer hat; aussenh-r das Erdrech ablpnhlm/ wegreOn, und also

Dawo man auch ankmWch anderer Grund P»iugl->ch!ufflmn-nh-r-r»jutrrng-nmach-n.kam Da.

- ,'<>r/x>aöIII/UMoenAvittß/ lvo ver^vaiiersauamltärc?>

dem DaÄdal man aufseme st x, Teich am neffsten ist/wird d-rDamm M

.. >,^' -I-Wa- mMm Mit dieser >«N-rn «erfahr t l , duch-n-n oder erchenen

bey einem abhangichten Ort und engen Teich auf einen zuiammen ge^Mr« unv L,r,u^v,^n / oamit

zwar kurtzen / doch starrten Damm sich die Rechnung zu Wasser / wo es siarck angetrieben wird / hieran sick ftnf.

machen. Dierechte Tieffe des Damms soll sich in dem len/ jemeWut kühlen/ derWaasen aber desDamms

Grund auf anderthalb Klasster erstrecken/ wiewohl man unversehrt bleiben möge. Wem es an PaarschMnd

auch/ wo es nöthig wäre / sich daran nicht darff binden an Steinbrüchen nicht fehlt / der lasst die rieffe5e,>l^ /

lassen. Die untere Breite des Damms im Fuß/ soll die statt dieser Pfale/ lieber mit grossen Steinen an-?n,<,

obere Breiten dreymahl übersteigen. Dahero wann !^n/ die man dann mit guter Wasser-Kürre / davon m,/

der Damm oben sechs Schuh breit ist / so müssen unten Umändern Buch m dem 39. Capitel dieses unse^^,,-

am Fuß 18- Schuh seyn angeleget worden : Mit der und Rechts, verständigen Haus-Vatters / zw»

Oll man so verfakren/ daß sie mit der obern meme Gattungen angewiesen haben / genauerzusam^

<!?öhe aber soll m^n so verfahren /daß sie mit der obern uimir ul,^lv>r,rn liaoen / gena

Breite des Damms überein komme/als wann der Dam lnen zwmgen/und bringen kan.

sechs Schuhe hock ist/soll er auch oben sechs Schuhe breit V

seyn. Unterdessen muß sie doch niemahls unter zwey ) n- (545.

Das