1,66 DeS klu gen und Rechts - verstimdiM yauS - Batt erS
Das XXXIV. Kapitel.
Mon AnrWiig des Damms und Theras.
^cnnbalt. Schuye/ oder über vier Schuhe über das Wasser aus-
^ gehen,
ö. I Von der AbwZqung des Wassers. 5. -> Von dem Grund §-4.Nachdem nun also alles überschlagen ist worden/
und Beschaffener des Erdreichs. 5. ?-^°"desOam^ ^ man mir der Ai'lag desDamms den Anfang ma-Ble.le/^he uud ^ange. ^4. ^0^chcn. Dieausgegrabene laimichteErden muß wieder
deöFerrn ObW 5»pstanycn? 5. vcjtemgestampffetundemgetrettenwerden/enttvedermit
Tberas ist' nothwendig, Unlcrsch.ed dessetden. höltzernen Slösseln / oder mit den Füssen. So lang
man darum umgehet / muß des Herrn emsiger Fußftapjfe
5 i' . und bedachtsames Auge das beste thun und wählen.
5?» makl -muricbten/ muß man vor Dann die Teich Graber sind bißweilen liederlich / hudeln
En Damm wohl Mur cyre^ ^ der Arbe.r/vermi chen den^aim mit Holn/
WUUUÄhW d -Ä S.-M --«««.»,da.m-sie nnt derA.MungÄ L
An des Massers/ seine aebühren- eher zu recht kommen mogten: allein sie letzen darm.t den
^R-°d^iI«^ Damm und den Herrn rn gr-ff-Gefahr, sich
, n ^ über lang oder kurh desRmn-n«undDur-d»-chn-,djc-
Waam und da« W-yG-wr»» / «der durch -in ungew s-r aber des Verluli.« der alten schon autgewandttn uul>
^daage uno oas ^ ey ^lvm> ^cbiek-Rokr / wiedervon neuem ausdu ohne dem hernach IchwereAus-
«Mttn ° ^?d-m l ms»ö> der Instwmenten Ist bG.ungaufmw-ndend-nUnkost-n gew.Kju dachten
eilmn auten und er- haben: Am übrigen muß der Damm sein gleich au ein,
fährnen Mann r7a7«-m°uttw°rdm! Dann »mag and« uuch uud nach geschet, und die darjn inne„'.mdmit der Abwägung des Wassers auf diese oder jene Artverfahren / wann nun der Haus -Vatter seinen Endzweckerlanget / nemlicb / nach vorher eingenomeuer Tieste oder
l-v" «ü andmr hohen Bäume,, lass- mm sich nicht ein/wo
Uten,AN Regui d-rT-.chgraber rst/ mm »ch, den Damm darm.i nach und „ach ruimrm
' §> s- W-ilen°berande«Damme«CrhaItung>ind
wo oie Tieffe ^ ^ ?)!nsina machen müsse Dauerhafftigkeit bey Teichen das meinste gelegen ist / als
Anlegung des es n.chr unrecht gethan /wo man den aus W^aäsenv?!?
ErforMnAes Gmn^ Dann weil selbiger ^"'gten Damm auch m.t einem Theras oder 7^ ver-
unterschiedlich ist / und theils aus Lauen / Sand / und l'her. Dann d ^r blosse Damm / ob er auch schon noch
La m n tÄ und mo- so fleHg und vest auseinander .st gesetzer worden / ,»k
ra?en Fem ^ dahcro auch nichr jeder dannoch n.cht jederzeit ucht.g genug dem Rasen des
Ä ^ aufaese ^te schwere Last zu Wassers und den angeschlagenen und wuttenden Wellen
? muß nÄ nndWegen ju widersteh-nSumal da da« Wasser,O «°n
mern Da'sür aber wird das sine- i-ihe und leimichie demA>mddannundwannm>-gr^erG-waI-M-tri--
Erdreich gehalten / weil es / wo es starek und vesi emge- den wird/nach und nach von den Äaasen und Waaseri
^ssen w,rd / die beste Dauruna in dem Gewässer hat; aussenh-r das Erdrech ablpnhlm/ wegreOn, und also
Dawo man auch ankmWch anderer Grund P»iugl->ch!ufflmn-nh-r-r»jutrrng-nmach-n.kam Da.
- ,'<>r/x>aöIII/UMoenAvittß/ lvo ver^vaiiersauamltärc?>
dem DaÄdal man aufseme st x, Teich am neffsten ist/wird d-rDamm M
.. >,^' -I-Wa- mMm Mit dieser >«N-rn «erfahr t l , duch-n-n oder erchenen
bey einem abhangichten Ort und engen Teich auf einen zuiammen ge^Mr« unv L,r,u^v,^n / oamit
zwar kurtzen / doch starrten Damm sich die Rechnung zu Wasser / wo es siarck angetrieben wird / hieran sick ftnf.
machen. Dierechte Tieffe des Damms soll sich in dem len/ jemeWut kühlen/ derWaasen aber desDamms
Grund auf anderthalb Klasster erstrecken/ wiewohl man unversehrt bleiben möge. Wem es an PaarschM „nd
auch/ wo es nöthig wäre / sich daran nicht darff binden an Steinbrüchen nicht fehlt / der lasst die rieffe5e,>l^ /
lassen. Die untere Breite des Damms im Fuß/ soll die statt dieser Pfale/ lieber mit grossen Steinen an-?n,<,„
obere Breiten dreymahl übersteigen. Dahero wann !^n/ die man dann mit guter Wasser-Kürre / davon m,/
der Damm oben sechs Schuh breit ist / so müssen unten Umändern Buch m dem 39. Capitel dieses unse^^,,-
am Fuß 18- Schuh seyn angeleget worden : Mit der und Rechts, verständigen Haus-Vatters / zw»
Oll man so verfakren/ daß sie mit der obern meme Gattungen angewiesen haben / genauerzusam^
<!?öhe aber soll m^n so verfahren /daß sie mit der obern uimir ul,^lv>r,rn liaoen / gena
Breite des Damms überein komme/als wann der Dam lnen zwmgen/und bringen kan.
sechs Schuhe hock ist/soll er auch oben sechs Schuhe breit V
seyn. Unterdessen muß sie doch niemahls unter zwey ) n- (545.
Das