Deß kl« ien Md Nsckts: verstöndiqen Haus - Vatterß
allein- gleichwie auch in ein ander Gefäße gethan/ was sind hin / wann kalt Wetter einfallt/oder gelten davon/
diesem an Sauberheit nicht gleich gehet. Wie man nun und wann sie an der Bauin - Blme keinen Nutzen fin-
ehe nicht schneiden soll / biß die Bienen von der Stelle den / bleiben sie übrig / so können sie den Sommer zur
sind' und wisse / daß man den Weisel nicht treffe / oder Nutzung nicht gelangen. Das Überwältigen von den
mit negi^hme/ welches in denen Stöcken / welche über Raub-Bienen/denen sie immer unterworften sind/ist
auer qcbauet sind / leicht geschehen kan: Also muß man um so viel desto leichter. Auch merckt man / daß man
sonderlich in zweyen Rauch - Fäßlein Rauch haben / ver- denen Bienen die gesetzte Brüt nicht ausschneide.mittelst des Flederwisches die Bienen vom Honig ab- §. io. Es trägt sich endlich öffrers zu / daß mcn
Zutreiben. Auch biege man die Tafel vorher vom Stock/ denen Bienen ihre Gewürcke änderst einschen muß / als
an dieser Seite/wo man das Honig heraus nehmen will/ sie anfanglich eingetragen. Weil insonderheit die Stöcke/
los und an sich/ so wird ihnen desto besser der Rauch in die welche über quer angestzet worden/und wet.igern Werth
Empfindlichkeit gebracht werden können: Dann mit dem im Kauff haben / im Zeideln vielmehr Mühe/ ais diejeni-
Mauch- Fäßlein soll man vor der Beute bleiben. ge / welche nach der Lange angebauet werden. Deßwe-
§ 8- Ist nun/ so viel man verlangte/aus dem Stock gen schneiden etliche jenen das Honig und Ros gantz
aezeidelt / sind die Wachs Bander sauber abgezogen aus/und setzen selbige über das Kreutz wieder gantz voll:
worden? So wird das obere Beuten-Bret wieder vor- Und dieses ist sehr gut: Nur daß man die eingesetzte Ku,
aelegt/ und derPaßdenen Bienen/die etwan einen Ein- chen befestige- Wiewohl es lassen sich auch u.use»^ 'ue-
fall thun könnten / verrmnet. Ist das Ros / auch aus nen ihre Kiocle nicht abgewöhnen und ehe sie es ,ru.es-
der untern Beute weg/ so wird der Stock auch unten sen/ ziehen sie gar davon. Eine Anleimne, zu bauen/wie
verklebet. Im übrigen istvor Verwahrung und Verflies- mans gerne haben will / kan man iyncu geben / wann
su'na des Stocks / kein anderer zu eröffnen / wann man man etliche Stücklein Wachs weich und läW.chr, wie
nicht in steter Furcht wegen des Einfalls der Raub-Bie- kleine Wachs-Lichtlein bildet/und oben an brutto Das
nen bleiben will Es könnten aber bey Wiederzuschlies, wird nicht nur dienlich seyn / daß die jungen Bienen or,to
suna der Beuten sich viel Bienen / an die Bretter und leichter ansetzen können; sondern auch / dah du B.enen/
deren Fugen / anhencken : Deßwegen muß der Rauch nach dessen Maas / im Stock zu bauen anfangen. und
starck genieben werden / damit man die Bienen weg, verleitet werden / nicht übe- dieQuere / weiches >mZel«
treibe / und nicht ertrücke. deln unbequem / für etliche fällt/ anzusetzen und zu d«um.
§.9. Der lebten Regeln eine ist: Schneidet euren Zwo oder drey solche Linien m das Wachs gettuckr M
Bienen lieber zu wenig als zu viel. Dann die Stöcke genug.
DaSXXViil.Aapitcl.
Das Honig auszuseimm.
InntM. so wärmet mans wieder im Kessel / schüttet solches i"
nen ziemlichen Sack / und lauffet geschwind mic i-5 wj. I. Der gantze i>r«-ss. das Honig auszuseimen/na» seinen ei. Presse / vorher aber muß Sack und Presse mir
qenliichen Uminuiden. 2. Anhang von der Arzney aus ^!?ai^er erwärmet werden !?^>iese6 ^>l >nic» ^
Bienen, ö z. VonErkennong des besten HonigS. Arj- .mer werven. eiev^)vnlg Wiiu 1. i
nky -Sebrauch davon. Betrug daö Honig ju mehren. ein Geschirzgethan/ die Aefe aber gleichsam davb'?/ 0
was sich im Sack angehängt/ das wird vermittelst eines
§. l« gesottenen Brunn-Wassers wohl gewuschen/und diesis
Scheidung des Honigs von dem Ge- Honig-Wasser ist zum Meet zu gebrauchen/wie wir ihn^ würcke / wird / ohne Umschweiff zu reden/ im 29. Cap. lehren wollen. Das ausgeseimte Honig wird
Ncicbdem man viel in ein kühles / aber auch lusstiges Gemach ge,etzet / und
. l-'ß!UM G-brmch aufgchodm. W-rd-n ju
oder wemg ^ Hülff nimmt / bey dem Auszwangen des Honigs / der
nen o^r ^ die Nürnbergi- wird ihm die Farb/den Ge-chmack/und diemeinste Krafft
^ einen Zapffm hat/w^ nehmen: Auch mischt sich das Wachsgar sedr darunter,
fche Milch - ^aunn l en / u . ^ aUein/unvermengt Her: Schrot/ der beste Künstler/macht es also: Das rei-
reinsten und scho .isten Honig- Mucke a^^^^ ^ H^.q setzet er anfänglich m die Stube auf einen
mir andern: Dann diese ^ ^ au^ warmen Ofen; wann ers bald fertig haben will : damit
haben. Der volle Hafen L Z' U . . ^ ein wenig geschmeidig weide: DarnaQ. nimmt er
gehoben und zugemacht /n^emen^^/ oarmnen^e'pev ...
man es / so lang " /s" es wied''- §- 2- Damit der §. vom Ausseimen nicht so allein in
lauffen; will mchrs mehr »Mgehen so . E^picel stehen möge/wollen wir ihm einen vielkM
über dem KW ^ttmben Wann ^ heraus^/ o.eie Ausschweiff .n zweyen 5
so legt man aus dem ubrigen ^ a^^r nqe a itt) Manlas- ankangen. Wer keine Haar hat/oder an gewissen Orten
fen / verfahret nuldcknwie..m n . H^^e haben will / zum Exempel / wann ihm das Platz«
/och ..mun.°°d.-Naft,s°Mck.nd°>«-ms.°schhmtt^