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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
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1154
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Deß kl« ien Md Nsckts: verstöndiqen Haus - Vatterß

allein- gleichwie auch in ein ander Gefäße gethan/ was sind hin / wann kalt Wetter einfallt/oder gelten davon/

diesem an Sauberheit nicht gleich gehet. Wie man nun und wann sie an der Bauin - Blme keinen Nutzen fin-

ehe nicht schneiden soll / biß die Bienen von der Stelle den / bleiben sie übrig / so können sie den Sommer zur

sind' und wisse / daß man den Weisel nicht treffe / oder Nutzung nicht gelangen. Das Überwältigen von den

mit negi^hme/ welches in denen Stöcken / welche über Raub-Bienen/denen sie immer unterworften sind/ist

auer qcbauet sind / leicht geschehen kan: Also muß man um so viel desto leichter. Auch merckt man / daß man

sonderlich in zweyen Rauch - Fäßlein Rauch haben / ver- denen Bienen die gesetzte Brüt nicht ausschneide.mittelst des Flederwisches die Bienen vom Honig ab- §. io. Es trägt sich endlich öffrers zu / daß mcn

Zutreiben. Auch biege man die Tafel vorher vom Stock/ denen Bienen ihre Gewürcke änderst einschen muß / als

an dieser Seite/wo man das Honig heraus nehmen will/ sie anfanglich eingetragen. Weil insonderheit die Stöcke/

los und an sich/ so wird ihnen desto besser der Rauch in die welche über quer angestzet worden/und wet.igern Werth

Empfindlichkeit gebracht werden können: Dann mit dem im Kauff haben / im Zeideln vielmehr Mühe/ ais diejeni-

Mauch- Fäßlein soll man vor der Beute bleiben. ge / welche nach der Lange angebauet werden. Deßwe-

§ 8- Ist nun/ so viel man verlangte/aus dem Stock gen schneiden etliche jenen das Honig und Ros gantz

aezeidelt / sind die Wachs Bander sauber abgezogen aus/und setzen selbige über das Kreutz wieder gantz voll:

worden? So wird das obere Beuten-Bret wieder vor- Und dieses ist sehr gut: Nur daß man die eingesetzte Ku,

aelegt/ und derPaßdenen Bienen/die etwan einen Ein- chen befestige- Wiewohl es lassen sich auch u.use»^ 'ue-

fall thun könnten / verrmnet. Ist das Ros / auch aus nen ihre Kiocle nicht abgewöhnen und ehe sie es ,ru.es-

der untern Beute weg/ so wird der Stock auch unten sen/ ziehen sie gar davon. Eine Anleimne, zu bauen/wie

verklebet. Im übrigen istvor Verwahrung und Verflies- mans gerne haben will / kan man iyncu geben / wann

su'na des Stocks / kein anderer zu eröffnen / wann man man etliche Stücklein Wachs weich und läW.chr, wie

nicht in steter Furcht wegen des Einfalls der Raub-Bie- kleine Wachs-Lichtlein bildet/und oben an brutto Das

nen bleiben will Es könnten aber bey Wiederzuschlies, wird nicht nur dienlich seyn / daß die jungen Bienen or,to

suna der Beuten sich viel Bienen / an die Bretter und leichter ansetzen können; sondern auch / dah du B.enen/

deren Fugen / anhencken : Deßwegen muß der Rauch nach dessen Maas / im Stock zu bauen anfangen. und

starck genieben werden / damit man die Bienen weg, verleitet werden / nicht übe- dieQuere / weiches >mZel«

treibe / und nicht ertrücke. deln unbequem / für etliche fällt/ anzusetzen und zu d«um.

§.9. Der lebten Regeln eine ist: Schneidet euren Zwo oder drey solche Linien m das Wachs gettuckr M

Bienen lieber zu wenig als zu viel. Dann die Stöcke genug.

DaSXXViil.Aapitcl.

Das Honig auszuseimm.

InntM. so wärmet mans wieder im Kessel / schüttet solches i"

nen ziemlichen Sack / und lauffet geschwind mic i-5 wj. I. Der gantze i>r«-ss. das Honig auszuseimen/na» seinen ei. Presse / vorher aber muß Sack und Presse mir

qenliichen Uminuiden. 2. Anhang von der Arzney aus ^!?ai^er erwärmet werden !?^>iese6 ^>l >nic» ^

Bienen, ö z. VonErkennong des besten HonigS. Arj- .mer werven. eiev^)vnlg Wiiu 1. i

nky -Sebrauch davon. Betrug daö Honig ju mehren. ein Geschirzgethan/ die Aefe aber gleichsam davb'?/ 0

was sich im Sack angehängt/ das wird vermittelst eines

§. l« gesottenen Brunn-Wassers wohl gewuschen/und diesis

Scheidung des Honigs von dem Ge- Honig-Wasser ist zum Meet zu gebrauchen/wie wir ihn^ würcke / wird / ohne Umschweiff zu reden/ im 29. Cap. lehren wollen. Das ausgeseimte Honig wird

Ncicbdem man viel in ein kühles / aber auch lusstiges Gemach ge,etzet / und

. l-'ß!UM G-brmch aufgchodm. W-rd-n ju

oder wemg ^ Hülff nimmt / bey dem Auszwangen des Honigs / der

nen o^r ^ die Nürnbergi- wird ihm die Farb/den Ge-chmack/und diemeinste Krafft

^ einen Zapffm hat/w^ nehmen: Auch mischt sich das Wachsgar sedr darunter,

fche Milch - ^aunn l en / u . ^ aUein/unvermengt Her: Schrot/ der beste Künstler/macht es also: Das rei-

reinsten und scho .isten Honig- Mucke a^^^^ ^ H^.q setzet er anfänglich m die Stube auf einen

mir andern: Dann diese ^ ^ au^ warmen Ofen; wann ers bald fertig haben will : damit

haben. Der volle Hafen L Z' U . . ^ ein wenig geschmeidig weide: DarnaQ. nimmt er

gehoben und zugemacht /n^emen^^/ oarmnen^e'pev ...

man es / so lang " /s" es wied''- §- 2- Damit der §. vom Ausseimen nicht so allein in

lauffen; will mchrs mehr »Mgehen so . E^picel stehen möge/wollen wir ihm einen vielkM

über dem KW ^ttmben Wann ^ heraus^/ o.eie Ausschweiff .n zweyen 5

so legt man aus dem ubrigen ^ a^^r nqe a itt) Manlas- ankangen. Wer keine Haar hat/oder an gewissen Orten

fen / verfahret nuldcknwie..m n . H^^e haben will / zum Exempel / wann ihm das Platz«

/och ..mun.°°d.-Naft,s°Mck.nd°>«-ms.°schhmtt^