Deß klugen und Rechts - verständ igen Hanß-Vattcrß
^2. Dieser soll gute Anweisung thun / wie man welchem Srock er gezogen sey. Derowegx„ .nackt der
das überflüssige Schwärmen verhindern möge: damit flüssige Haus^xiatter mit etwan Rolhel gewijie Zei-
die Stöcke in ihremguten Werth bleiben können. Wir chen an den Stock / Ichre.bct das Jahr und den Tag
wissen aber / daß die Ursach des Schwarmens diese ist / an den Stock / zeichnet es -n jem Bienen - Buch zur
weil denen Bienen der Stock zu eng wird/und mehrWei- kunffrigen Nachricht: So wird er sich lelbsten Re»
sel/ als einer / in einem Stock sind. Diese Regenten chenschafft geben können / wann er d.e Bienen m den
wollen nun zugleich herrschen/und man weiß doch : Kec Garten gcietzet / wann der Stock / als ein Mger
lo:!um rezna ter^e. nec r-eä-e sciunr. Schwärm / und von welchem ^-rock er eingesetzet wor^
Das Reich und Ehbett will allein
den. Wegen der Bienen oder des /ungen Schwarmsist das Zeichnen nöthig / damit die Bienen ihr neues
Ghn alle Eameraden seyn. Quartier mercken lernen / und desto weniger im FlugWann man nun diesem Schwärmen etwas in den Weg irre werden. Dieses machen etliche also : Zween oderleaenwill/so nehme man einem Schwärm/der ausgezo- drey Tag breiten sie das Tuch/darein sie gefaßtworden/gen ist/ nur den Weisel / und lasse die Bienen zum Fla- über den Stock ; aber es ist der Fehler dabey / wannder-Loch des jenigen Stocks / aus welchem sie ihren das Tuch wieder weggenommen wird / so ist auch dasZug angestellt haben / einlaussen. Oder / besser zu ra- Merckmal weg / und die Bienen können hernach destochen ist / daß man sie zum untern Beuten - Brett hinein eh / wegen ihres Stocks in Zweifel gerathen. Ebenziehen laßt. Zum andern / wann man machen will / so geht es auch denen / welche Reiß zum Flader amdaß die alten ihre letzten Schwärme bey sich behalten / Stock / eben von dem Ast/ wo sich der B>enen-Stock an-wann ihre Weisel getödtet worden / und alsdann de- gelegt hatte/ legen. Dann weil das Reiß imSocker dür-nen alten Bienen / und wider die Thränen streiten helf- re und an Gestalt taglich änderst wird / so ist auch dasfen / so zerstöre man ihnen nur das Gewürcke / oder ihre Gemerck mit den grünen Blattern dahin. Eben wieArbeit. Wofern aber der Krieg zwiichen dem jungen ein Reisender/ welcher einen Weg im Winter vfft gerei-und alten Weisel bereits seinen Anfang genommen / so set / und fast alle Schritte weiß / dennoch irre werdenhilfft der erst-gegebene Rath nicht allzeit mehr: dann kan / wann Wälder / Wege und Stege gantz änderst/der junge Stutz - Kopff ziehet/mit seinem untergebenen in dem sie / bald da / bald dort überwachsen / und grünHeer / nichts desto weniger aus dem Stock. Endlich bekleidet sind / aussehen: also geht es auch den Bienenist wider das öftrere Schwärmen auch dieses ein guter wann man ihnen die Decken offt ändert. So ist dannRath/ daß man viele von denen Thränen vor dem Stock nun der Schluß/wegen des Merck-Zeichens/in Anse-der mir denen Schwärmen innen halten soll/ also verletze/ hung der Bienen/ dieses/ man mache ein solches an dendaß man in sie sticht oder schneidet/ aber nur so fern / daß Stock / welches den gantzen Winter unverruckt / undsie dennoch lebend in den Stock zu kriechen vermögen, unverändert darüber bleiben kan. Das geschiehet nunNun dencket an die Klugheit der fleiMen Bienen: So entweder mitFlug-Schienen / oder mit Stricken / mitbald sie ihre Feinde / der gestalt matt und abkrasstig welchen man ein / zwey oder mehrmahl den Stock übersehen / daß sie viel von der vorigen Starcke abgewi und unter dem Flug-Loch bindet und fasset. Einchen / so gehen sie insgesamt / wegen des Honigs/ das Stroh-Band / womit der Stock umleget wird / ists»e immer bey sich führen / auf die Thränen los : Und wohl dienlich. Und wann die andern neuen Stöcke alle/weil es sonst in der Aufruhr heist: Irikis exicus tut,- ein jeder sein sonderliches Zeichen/haben/so ist der/ wel-limes msner. cher gar nicht gezeichnet worden / am deutlichsten ge-LS gienge / wann kein Aufstand wär/ zeichnet / und kenulicb. Am meinsten richten sich dieSo hart nicht auf die Hohe» her. Bi-nm nach dmm D«ck-n / womit ihre Swck- b--'/r ^^ ^ c , mercket sind : Daher diese unverändert bleiben / undSo müssen tue mngen Weisel mächtig dabey herbat- sie etwann im Sommer vom Wind abgestürzetten / und das ist es eben / was das bevorstehende ^ müssen sie gleich wieder aufgeleget werden.Schwärmen hindert. . Im Winter/da sie wenig fliegen/und also aussen her/§. z. Das dritte ^embrum vom <itel dieses Ca- ihren Stock zu kennen / kein sonderliches Zeichen bsvpitels betrifft das Zeichnen der Stocke / welches / so. dörffen / mag die Decke wohl eine Weil darniederwohl / wegen des Bienen-Vatters/ als der Bienen liegen/ wann sie vom Wind ungefehr Her-selbsten nöthig ist. Den Bienen - Vatter anlangend / unter geworffen worden,so stehet ihm wohl an / und ist ihm nicht minder nutz-
lich/ wann er weiß / wie alt ein Schwärm / und aus ^ c.s. ) 5-s»-
Das