5146 Des klugen und Rechts-verständigen Haus VatterS
Gebäude tragen mögen. Hat die Fütterung mit demAm Kern heraus/macht sie mit rothem Rosen-Pulver/oderfang des Frühlings ein Ende / so wird das Kastlein/das Fenchel-Wasser/und warmen Honig voll/legt den Stockden Winter über im Stock geblieben / und so offt es nö> lehnend nieder / stecket allezeit zwischen zween Kuchen eintbig war /geMe! worden/wieber ausdemStock gezo- solches volles Honig-Rohrlein. Wofern sie nun an diezogen / emEpundvor .isÄch geme! ht zünd/so gut es Speise Hehen/so ist man gleich dabey / biß sie die Kost ausmöglich/verkleb!-. Aueb die matten Bienen werden/durch dem Troglein wieder willig zu sich nehmen. Das andereeinTröglem/ln einem nicht gar warmen Ee nach erhalten Mittel/ diese matte zu erquicken ist/wann man mit erst-und gespeißt/ wann die Schwärme wenig gebaut haben/ besagtem Honig/ welches mit Fenchel-Wasser zertrieben«nd die Kalt groß gewesen. Oder man setze sie in eine worden / das Gewurcke begrenzet. Auch wird ih,wohlverwahkte Kammer über der Wohnstub? Dann nen in der Kalt ein warmer Stein auf Schiefer/ untendie starcke Warme / die sonderlich in unsern Teutschen in den Stock / sich damit Ut erwarmen / gelegt. WannStuben/oder vsporsrii; sind/find der Bienen Tod. siesozumHoniggreissen/soistesgut. Hilfst keines ausF.z. Wann die Bienen biß in dieFasten Zeit " diesen beyden ?)»itteln/so hat der Stock seine Dienste ge»grosser Sorgfalt fortgebracht / und es nunmehr d a y-.in / und man mag sich dessen dillich verzeihen. Imseyn sollte / daß sie wieder ausfliegen so sind si« um' c>en ist das eine auf die Erfahrenheit gegründete Ne-daß sie kaum vor Hunger sich bewegen können. In diesen. 9- ">ie Bienen müssen im Frühling in einer Woche mehrFall werde Rohre/aus denen Teichen/ oder auch Ho-lu?.- Kost zu ihrer Nahrung und Auferziehung de»der zu Pfeiffen geschnitten / von einem Knoden zum ^ Jungen haben / als sonst in zweyendern. Diese spaltet man in der Mitten / nimmt den Monaten.
Das XXII. Zapitcl.
Won des Honigs / womit man die Bienen füttert/
Beschaffenheit.
Jnnhalt. M erreichet werden könne. Dasgefeimte Honig/wann
5. I. Das Honig will gar sehr saubere Geschir» haben. §.
Muß ihnen IN gai,tzc. <? rucken gegeben werden. H.z.Da6 blßes ^usslg worden/istim ^rnhlmgvortraglich. Son»
a!kc wirv s«ueriichk/ und !augl nicht. sien wurden die Bienen IM Honig / wie die Vögel aus
der Leimruthen steckend bleiben.
5. ^ das Honig welches in Tonnen samt
?fs im Herbst oder der Fasten-Zeit/in derer- demGewurcke / wohl auch gar mit den Bienen um
sten Fege geschnittene Honig muß in sau-- tcremander gelegen ist / m der Hitz / ungefehr nach
bern/ ich sage/recht reinen,und von allem und Paul» ba>d lahrel und brauset / auch sauer
andern Geruch befreyten Besassen sorgsal- geschmackigt wird / so enthalte man sich / den Bie«
tia bewahrt werden / wann das Honig ^n altes und etwann em ^ahr oder langer in denen
diesen Geruch nicht an sich ziehen / noch die Bienen ster« A^^L^standenes Homg zu geben / wann man nicht
den sollen. Kein Eichen-Holtz taugt zu dem Geschir:/ Abst Schuld / an dem Tod der Bienen tragen will,
aber wohl ausgetrocknetes, Fichten-Holtz/und noch best Bey dem geseimten Honig hat man zu mercken/ daß
ftr die Waldenburgische Kruge / Büchsen und glasurte A""b" 5^"-,"^'Ä.^rmcken sollen / allezeit
!>Zvfe. Stroh Halme/ oder kleme Ruthlem darauf legen soll.
§. 2. Am i f z .Blat lehret uns offt gerühmter Herr ??? sl'm!> ^^ überkommen
Schrot / daß man denen Bienen im Herbst / im Nah- ^ > Rosinen,
rungs -Mangel /Honig gebe / das ledige Gewürcke/ Kü. gebackene Bnnen ^ de« kochen /
wann der Stock wohl gebauet / sonst geht es nicht an / g'b-n
etwann drey Blatter wegschneide / und an deren Stell
daß Honig setze: damit es von denen Bienen im Win- -H-z):«