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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
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1136
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,iz5 Des klugen und Rechts - verständigen Hauövatters

Das XV. Aapitel.

Bon Anpassung der Bienen.

JtMhalt. prausen hesstig darüber /fohalt er sie für gut. So lässt

sich auch fürs andere aus dem Bauen / und ihren dicken5 .1. NSck und Geld soffen Bienein Bimen-Kauff. 5.^ Er- oder dünnen Kuchen viel Messen. Das steinigte

ches gute bestandene Stöcke. § 4. Liegende und stehende ^ ^ ^ ^ ^ " ^ucyen verraryen ein?»

Stöcke. 5.,, DieZeit desLauffo. ^.S. Wie man die g«. guten Stock- Gleichwie das gememe Honig / und die

taufflen fort bringe. dünnen Kuchen wenig nützliches ak> den Tag legen. Wen

L. r. auch im Fortführen / bey alten verfaulten Stöcken Ge-

S?nan?e"geii^Ächh^^ Wannem-rbaldinrAnlaMkMmenwiU/so

vondemlagiman / daß erst- ^u>äiStärk kaufft man,w»n oder drey alte nnd,chmw°h>-dchan-

oder von G0!-besch-hr-l bekommen hab /ohne daß -r den« S'öcke.Tm^n hingegen mt-mem«

Unkosten anfwenden dörffen, Der and«» FaSist / daß SZ' >«ch> »°W gchmderl w-rdm ka,i, so s«n -I von

erst« an stch knuffe oder tausche- Den Kaust anlangend/ Stachen / Hormssen oder Schwalben «Igisochien

so geb der künfflige Bienen-Vatt-r auf den Ort und Und d>e Lust ist dann mm w-mgste» m M

aufdk Zeit/von welchem und in welcher er sie anschafft/ IM/der Nutzen aber von diesem emzigen M a'aze,r/

Achtung. Wann er viel Blumen und Krauter um sich W. Hat man aber mehr erhandelt? ,0 gibr der eme

har/sokaufer sie von einem Ort/ wo er will/ so werden sitzen /wann der erste verderw worden. Wr haben

sie wohl aufkommen: Dann wann die Bienen vorher erst das Wortlem bestandene Stocke gebraucht / un>)

wenige Nahrung gehabt / so werden sie die bessere gar Klaren uns ,etzo / daß dadurch drey- und mehrjährige

nutzlich annehmen: Und wann sie es eben so gut gehabt/ Stöcke verstanden / und von uns denen lungern vorge«

so wollen sie ohne dem jetzt nicht schlimmer u.Äiret seyn. Zogenwerden; wannstegariungsind/somußman ihnen

Eben wie einem Menschen/ welcher aus einer schmalen die Kost reichen / die offt etliche <haler kostet/und es den?

Küche kommt/die reichlichere wohl ansteht: Und wer ei- noch wagen / ob sie anschlagen / und ob man nicht v.el-

^ ^ > ..... ... mehr um Geld/Bienen und Honig miteinander gebracht

" rlich mit denen Bienen/immerhin Abgang für-

brmgt und verführt / der wird die Bienen von ihrer von» Veitalte< gen gutenGelegenheit nicht weggewöhnen: Und sie kön- Speise hmaujl ^j nen auch unmöglich so viel/als vorher/eintragen: Dann gen^heilsechiereu/und der Stobst re.n wannwonichtsist/ da hat der Kaiser dasNecht/und dieBie- der Weisel hmab msHon-g lallet. W'.ewohl man auchnen das Vermöqen/ etwas auszuziehen/ und einzutragen durch Mger Bienen fleissige Wart / die wir hermcb auchverlohren. In Ansehung dessen/ist es doch rathsamer/ die anführen »vollen / eme feme Bienen - Zucht aufbringenBienen an Äem Ort zu kauffen, da sie so gute Gelegen- kan. Bey denen Jungen ist auch dieses noch anzusehen/heit nicht gehabt/ als sie selbige bey dem Kauffer antreffen daß sie schwach sind/undwider die Raub-Bienen oder an-werben. Nimernuhr aber muß man sie von einem bessern dere Bienen/welche/wann sie das warme HonM-echen/Ort/ in eine schlechtere Gegend verführen. Dann es ist/ herbeygesiogen kommen / und wie die Diebe einfallen/in Ansehung jener Bienen/ nicht zu fagey / wie wohl sie sich mcht sattsam zu wehrenvermöge.!; da d-e alten B.e-sich vermehren / wann sie einen reichern Platz mercken. «en sich nachdrücklich zur Wehre schen / und der vielentz .2. Was im übrigen ihrer innerlichen Güte nach angeschmierten Homg-Nahrung schon entbehren kon-

zu beobachten/das wird uns folgendes geben: Der Flug nen.

gibt erstlich gute Bienen bald zu erkennen: Wann ein 8 .4- Nächst diesem ist ein Unterschied der Stöcke

Stock starck und frisch fliegt/ auch sie selbst im Fladerloch darinnen/daß etliche liegende odei Ä.aasr- etliche jrcl

einander mit Gewalt treiben / und viele Hoselein oder hende Stöcke heissen. Die wollen im Emkauff wokl uri«

GebäuanihrenFüssen/ bey der Zurückkehr von den Blu- terschiedenseyn. Dann die liegende taugen nichts: weil

men und Blättern heimbringen / so mag man kühnlich sie denen Bienen / zu hohem Alter zu gelangen / hinderlich

kauffen. Hingegen mag man wenig fruchtbarliches Hof- sind: Gestalten ihnen im Winter die Kalte / im Som-

fen /wann sich die Bienen/so wohl im Ein-als Auszug fein mer die Hitze zu machtig einfallt. Wachsen unten am

der Weile nehmen; wann nicht viel darunter sind/ welche Boden die Motten / so sind sie gleich in der Bisnen Ge-

Höslein zutragenc Wann eins da/das andere dort einzeln bau seßhasst. Nichts zu sagen / daß die Qmeisen und an«

ftieqt: Wann siezu paaren oder dreyen angezottelt heim- deres schädliches Ungeziefer in keine Beuten ebe kommen

kommen / oder ausfliegen. Aber was thut man / wann können / als in diese / welche so gar leicht durch den Wind

man die Biene kauffen will um eine Zeit / da man dieses klaffend und zertrieben werden. Und daher aeschieher es/

Merckmahl nicht haben kan? Das besteist / man lasse daß die Lager-Stocke gegen die stehende Stöcke kaum

sich den Stock eröffnen / damit man ein freyes Einsehen den vierzigsten Theil dauren. Wiewohl endlich dafür mit

haben möge / vermittelst dessen zu beobachten / erstlich/ guten starcken PfoKn - Brettern kan Rath gesö äffet

wie starck sie seyen. Dann je mehr Bienen in einem Stock/ werden. Aher es wissen doch wenig Leute / mir denen

je mehr Lob gebühret ihnen/daß sie gut seyn. Wannein L-ayer-S rocken im Zeideln zu recht zu kommen. Doch

gelinder Rauch gemacht wird / und sie erzürnen sich / und damit a^ch die / welche sich der Lager - Stocke lieber/

als