Viertes Buch. 807
das Kohlen-Maß so gerecht und richtig als das Holy- äci §.,. k. verb. ScdMdlM.
sen werden sollen / V. Chur^ZSayertsche Lorst-Ordn. Schtndei - Tachern haben nur bey dem
p.4.»rr. io. n.'2.n. 14.vonStraffderjemgen/sodie . ^ ^ L. Deßgletchm auch
Koblen unaeme/sen kaufen, Item vom Kohlen Ver^ bey dem X VI.E^plcei des anderen Buchs gehandelt/
kauss und Säcken / viä. Samuel Lufft in k.ep«rrc>r. ?^^^khtin/daß zu Abwendung
ris5axon.p. 60^). Und weilen mit dem gehaufften Meisen der ^euers-Gefahr d,e < acher nnt Schmdien zu decken
ein gefährlicher Vortheil gebraucht werden kan / als ist «»aftriey U?eH aber
in der erst angeführten Chur,Bayerische Forst--Ordn. ^ "> !,/ tonnen ^ haben wir
psK.4.arr.lz.versehen/daßhinführoalleKohlen-Maß ^^em Xl_lX. Capitel des anderen Buchs ange,
gejkichen/und keines mehr gshauffet werden solle. End-
lich ist beyVerkauffung der Kohlen dieses zu mercken, ^ Armkrnff
daß die Obrigkeit von dem Kohlen-MIarck einen Kok^ ^ ^Mvruft.
lenZlnß einfordern könne/davon zn lefen(!slp.^lock. »rcu»i-lis mlliribus viä. l^ecr. Lreg. I'tlvlos»«.
ct. l.. 2. c. 2.0. l 7. -^8. U. I-ib. 6. csp. 6. n. 4,
Das Xl. Lapitel»
Von Kranwet-Stauden/ oder dem WaWolder-Baum.
Innhalt. und werden auch dessen Beere desto kräfftiger. Den liek«
^ . lichen Geruch verlieret er nicht leichtlich; sondern behalt
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gehatten. ^.s. Wc>6 er für einen Koben erfordere. Von er- i_dxmicidessm Kohlen eme wundersame Elgenschafft zu/
Uchen Eiqeiischaffle»/und von derHcrrn Cdymisten ^rcsno wie es Urimus eriüert in seineM^rbor.Lidl.Z s?.ouo6 ro-
^ ^ luis cin-ribu» vi vsnr,weil man man sie unter
.^e<iicinwirdkurtz be »noeinBortheiifürdürffriZk Wachholder-AscheneingantzJahr lang gluenderhalten
Eoidaren gewiesen / remilii?«. rönne. Die Sache beruhet aufder Probe/und wer sich die
Mühe nehmen will / der lasse sich nur eine blecherne Büch-5' sen verfertigen/fülle solche drittentheils mit der Asche an/Aeser Baum ist bey uns Teutschen hin und auf diese lege er die Kohlen/ bedecke sie nn t eben der Asche/wider anzutreffen/und wächset und schies-- und schließe die Büchsen fleijsig zu / so wird er nach einemftt an vielen Orten in grosser Menge auf/ Jahr die Warheit mir beyden Handen greiffen.ob man gleich nie keinen Gedancken sich §- z. Das Holtz dienet sehr wol für die Drechsler /über dessen Einsetzung oder Pfiantzung und ist in Gebäuen so gut als Cedern.Holtz. Es dau-solte gemacht haben- Die Schweizer ret eine lange Zeit ohne Schaden/und wird nicht Wurm,nennen ihn Reckholder / wäre fast Riechholder / als ein jkchig. Daher sind an dem Bau des Tempels der Ab,Baum/ der einen solchen Rauch Pebl ldewe man hold ist göttin l)isn«,die Balcken darvon gemacht worden ; und/zu riecken. Etliche heissen ihn Weghoider / dieweil er al- wann plimc» zu glauben ist / der doch deßwegen exprellalenthalben am Weg in den Wäldern wächst : Jnsge- Loclium zum Zeugen ansühret/ so sind noch zu seiner Zeit/ML», nennet man ihn den Wach-Holderbaum oder eine etliche solche Tempel - Balcken von Wachholder - HoltzKramwetstauden/weil dieKranwets-Vögel dessen Beern vorhanden gewesen / an denen man nicht den geringstengerne nachfliegen/ und sich mitdenselbigen mästen und fett Sckaden oder Wurmstich verspüret. Und ich habe er-wachen. Es sind aberzweyerley Arten/etliche sind <zroß nen Sarch über einer ^umie gesehen/an derensichaussenund wachsen ziemlich auf; wohin dann auch die gehören/ her zwar Wurmstiche befanden / aber innenwendig wardie in den Gärten durch besondere fleilsige Wartung zu er durchaus unverletzt z ob er wohl bey die 2000. Jahr altgeraden Bäumen gezogen worden; die andern aber sind seyn soll. Es soll auch zu^?agunt ietzt^orvicäro jn Hi-klemundniedrig ; doch es istnicht nöthig/ daß ich darmit sxanienvorZeiten ein Heidnischer Tempel der vi»nse ge-dasPapyr verderbe / dieweil es doch ohnedem den mein- standen seyn / dessen Balcken aus derJnsul Zacyntho/sisnbekannt ist; und würde ich/wo ick weitläufftig von ih- welches heut zu Tag^snre Heisset / dahin gesühret wor-r«r Gestalt und Beschreibung der Früchte handeln wo^te/ den/welche auch von Wachholder-Holtz gewesen. Dieseschwerlich mehr Ehre einlegen/als jener/der über ander« soll man wohl 200. Jahr vor der Zerstörung der StadthalbBlatter/mit derErzehlung/wie die gemeine Schwei- Trojce in dem Tempel verbauethaben/ und als ttsnn»-ne ausschm/ in seinem Büchlein zugebracht/ dem man b«i 900.Jahr hernach die Stadt eingenommen / seyendeßwegen einen Sau-Schwantz/ für die grosse Mühe/ die Wachholderne Balckcn m dem noch gestandenenwegen der herrlichen Erläuterung der schweren Sache / Tempelstarck und also ohnverletzt gesehen worden. Daßan die Thür genagelt. sie biß dorthin schon also 1000. Jahr gedauret hätten:§. 2. Der Boden / da er stehen soll / darffnicht lang allein es bleibt dahin gestellt / und weil man damit in dasausgesuchet noch verbessert werden: dann er vergnüget zurück lausten muß / wo es so wohl mitsich mit einem geringen/ schlechten und dürren Grund / ja der LKronoloZie alsHistorie Mucken hat/ so mögen wkrser hat/ so zureden/ gleichsam einen Eckel vor fetter Erden/ wohlunter des p»I«pliari oder solche Sachenzeh-daß er dahero in selbiger nicht so schön wächset oder zum len/welche nicht gar grossen Beyfall finden,wenigsten ohne Früchte siehet. Er ist Winter und Som- §. 4. Was dieser Baum nebst denen Beeren fürmer grün/und je mehr er vom Frost und Wind durchtrie-- Nutzen unter den Artzneyen gebe / und daß man Geträn-ken undgeübet wird/ je srösser und schöner wächst er aus/ cke / Salsen / Oel und Latwergen / die von herrlichen
Wür