Viertes Buch.
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wogte / jo wollen wir von den sürnehmsten bey uns be- Schuh weit eines Fingers tieffin dre Erden / obkannten Bäumen einen nach den andern besehen/und/ gleich der Grund »»geackert ist / geseyet oder ge,wo eine beioiioereAnmerckungvonnothen/selbigemiteim stos^n werden So ,st es doch an andern «Drehenzurücken mchrunterlassen. Nur bemerckenwuhiezum gebrauchlich/daßderplayüberSomerzwe'foderVoraus daß man insgemein/wo man nun Höltzer anzu- dreymahl, umgeackert / und der Rasen des Ortsrichten Mimen ist/ nicht alsobald die Bäume an den Ort ausgetilget / folgends im Herbst / st> man dieausjaer/ wo sie sollen fortkommen und bestandig erhalten cheln und Buche--Rern/ wie oben stehet/ aufgelesenweroei?sondern man wehler ein Feld oder gedüngten hat/ dieselbe in einen druckenen Gelier über 'wmrerAcker hierzu / >n welchen sie anfänglich besser können auf- einschüttet/ und alle Wochen zwey- oder dreymahlgebrachr/ und dann hernach in dendarzu ersehenen öden durcheinander rühret/fürders solche tLyche.'n oderFo:st/->ach Belieben/verstecket/gepflantzetund angesetzet Buchener» im Frühling ohngefehr »m tNeryenwerden. oder Aprilis / nachdem es desselben I^hrs früh
§. z. Unter denen gemeinen und in unsern Höltzern Sommer wird / im Reller in einen feuchten SandbekannrenBaumen ist der Birckenbaum / den man durch oder Erden leget / dergestalt / daß jede Schicht--das aussäen des Saamens fortbringen kan. Man muß iLychel / oder Buch-Rern mit dem feuchten Sandaber/ wo man die Sache so angreiffen will / ausdreyerley überdecket und beschüttet werden/ und so lang imStücke achtung geben I. Aus die Zeitigkeit des Saa, Sand liegen/ biß sie anfangen zu käumen / alsdannmens. Il.Aus das Feld/darein er soll gesaet werden l!l. in den/im vergangenen Sommer zuvor geackertenAuf die Zett / da es geschehen soll. Play mit solchen kaumenden tLycheln oder Buche-
Was dessen Saamen belangt/ so ist zu wissen/ daß Rern / zween Schuh weit von einander geworffen /selbiger an den langen Zapffiein verschlossen seye / die an und gleich noch desselben Tages also unrergeackertdessen Zweigen/so wohl als an den Hasel-Stauden/ge- werden. Welcher nun / unter viesen zrreycn seizc^funden werden. Es hat aber dieser Saam keine gewisse gemeldeten am besten und bequemsten scheinen will/Zeit seiner Zeitlgung/ dann etliche Zweige tragen zeitig dem w:rd jeder wissen nachzukommen / und sichSaam m / ehe noch die Schnitter sich auf dem Feld se-- dessen zu gebrauchen. So weit Herr Löhnei«en.hen lassen: etliche nachdem die gantze Erndte schon für / §. s. Hat also ein Liebhaber nun zweyerley Vorthelbey/ viel aber erst um Bartholonuri . doch wann man ein in dieser Sache vor sich; damit er aber durch eine übel-gewisses Merckmahl haben/und versichert seyn will / ob gerathene Probe nicht möge genöthiget werden/sich überder Saame zeitig oder nicht / so kan man mercken / daß mich zu beschweren/ so will ick ihm / was ein hoher Pa> ronwann sich die vorgenandte Zapsslein beginnen / zu eröss- hiervon vor Nachricht gegeben / comm um'ciren / durchuen / aufzutbun/ oder auszuspringen / so fange er an starck welche HermLöhneisens letzterer Vorschlag mercklick) er-zu zeitigen ; wo nicht / so muß man noch etwas Gedult läutert wird / sich mercklich dahero/ vor andern/ recom.haben. Wer nun den Saamen haben will / der muß / mencjiret.
nachdem die aufbrechende Zäpfflem von den Zweigen ab- §. 6. Ich habe allezeit in Gewonheit gehabt / nicht /gestreiffer worden/selbige so lang Mischen beyden Hän- wie sonst einige rathen die im Zunehmen des Mondes vondenreibenundwalgern/ biß der Saame für sich/darch der Evche frische abgebrochne Eycheln zu gebrauchen/son«die siarcke Bewegung heraus fallet und getrieben wird, dern ich habe mich derselben Eycheln bedienet so imWann man nun solchen aussäen will / so kan es auszwey- Herbst von sich selbst abgefallen / und unter dem Baumerlcy Weise verrichtet werden/ entweder auff die gemei- liegend gesunden worden; dieweil jene mehremheils nochne Art mit der Hand / wie andere Saamen gesäet wer- nicht zu rechter Zeingung gekommen / und also viel ehe inden; oder man hauet oder schneidet die Zweige/an wel- der Erdenverderben oder übel ausschlagen/als diese/vonchen viel solche aufgesprungene Zapflein hangen / von den dene man gewiß das Widerspiel; weiß doch hiermit hieltBäumen/ und stecket selbige etwann eines Fingers tiess ich die Sache noch nicht für gar richtig / sondern woltein die darzu bestimmte Felder / so wird der bißher einge- ich dem gantzen Wesen sein Recht thun / so befahl ich diescblossene S mme hernach von dem vielen Wehen und im Herbst aufgelesene Eycheln den Winter über in einenBlasen der Winde hin und her in den Acker ausgestreuet, trockenen Keller zu behalten / und musten wöchentlichDoch ist zu mercken / daß man einen Acker hierzu aussu- zwey oder dreymahl wohl untereinander gerührer wer«chm müsse / der mehr Sand als fette Erden habe / und den. Hernach wann dieses etliche 20. Wochen geschehenauf dem sich noch Graß hin und wieder findet; dann so war/so ließ ich sie/beyAnsang desSomezs/aus den ttocke-wird der Saamen besser fortkommen/ als wann er in das nenOrt desKellers/in ein feuchteres bringen/und zugleichd steGedung zu Feld gestecket / oder gesäet würde; wel- mit vorher wohl angefeuchteten Sand beschütten und be-chcs auch daraus zu ersehen / weil die Bircken-Baume decken / welcher dann so lang von mir darüber gelassenauch zwischen alten verfallnen Gemäuren und harten wurde/biß ich merckte/daß die Eycheln zu treiben und zuStein Wenden / ihre Aeste und Zweige mit einer grü- käumen angefangen. Unterdessen hatte ich den vergan-nenden Annehmlichkeit Herfürstreckende hin und wieder genen Sommer das hierzu bestimmte Feld oder O> t / wieoffrers gesehen werden. Die Zeit zu säen ist der liebe es bey Korn-Feldern gebräuchlich / zwey bißweilen drey-Mertz. ^ mahl umreissen / und umackern lassen; dann ausser diesen
/. 4- Die EyHen durch das säen der Eycheln aufzu- pflegte ich nichts an dem Feld zu arbeiten / fondern wo fel-bringen hatHerr Löhneisen diesen gute Rath an die Hand biges so war zubereitet worden / so liesse ich/durch meinegegeben : Eichel und Buche-Rern die man seyen/ Leute die keumenden Eycheln/ wann ich das Maß gewißoder säen will / sollen nicht von Bäumen gebro-- haben wclte / durch und durch bestecken; Zu Zeiten aberchen/ sondern im Herbst wann sie von ihm selbst ab-- gab ich Befehl das Feld zu besäen. Hiermit aber hielt ichsfallen/ und unter den Bäumen liegen / aufgelesen also: Ich machte Anstalt/wie bey andern/ Getraideinewerden.- und wiewohl man an etlichen Orten sol- tiesse Furche mit dem Pflug der geraden Lange nach /che «Lycheln und Buche^ern / wann sie im Herbst durch den Acker / zu ziehen; hinter dem Pflug aber musteaufgelesen / zuvor und ehe es gefrieret wiedersehet der Säemann mit einem Sack Eycheln oderBuche KernoderemstF/fet/aljo/ daß ja eine von der andern2. gehen/ und einenachder andern in diegemachte Bette
Gg ggg 2 falle»