Drittes Buch. 569
» nem Belieben schalten und walten kan. per
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wsnum. Se t. l. /. I!. tf. sr^. s? »lz. piuv. »re. ^o hat^ci Lap. VIII. ejusHuc §. 2. verd» doch dieses seinen ordentlichen Abfall / wann ein anderer
ES Wäre dann: in einer solchen Sach eine Gerechtigkeit hergebracht / per
!. I. F. ll. il! 6e sq. Se sq. plu v. ,rc. bey welcher er aller«WXIcht allein muß der Haus-Vatter nach der Ernde dings gelassen werden muß; Und dieses hat auch Platz,WD oie Halme unumgestürtzet lassen / wann er keine ob gleich der SchaasTrieb gemeinschaff, lich wäi e:gestal-Weide für seine Schaase hat: Sondern auch/ tenabermals klarenRechrens/daßauchzun,Nachtheilsol-wann ein anderer auffeinen Acker den Schaaf-Trieb ent- ches gemeinschasstl. Rechtens nichts gehandelt werdentvetvr für sich allein / oder mit dem Hausvatter gemein- könne / per t. 2z. lt. commun. coalenc Chur BayrischefchuMich bergebracht / allermassen ausgemachten Rech- Lands-Ordn. ric. az. § «. verl. wir ordnen :c. w;e man
dann ob gleich sonsten ein jeder mit seiner Sach nach sei- sonderheit unten gehandelt werden.
Das IX. Aapitel.
Vom Dungen und dessen unterWedliHen Arten.
Jnnhalk. standiger Haus-Vatter auch im Düngen sich hiernach
5.Unter die Verbesserunas miachen wird auch d .-Dungung steisslg zu richten wissen/eingedenck/daß cr sonst der Sache
geltet. §.2. Welche bißweilen sparsam/bißweilen aber leichtlich entweder zuM oder zuwenig thUN/UNd aufsol-
auch reichlich, nach der Eigenschafft derFelder denen Aeckern che Weise die verhvffte Fruchtbarkeit eher verhindern als
tu geben. H.z. Worbeyauchnnonderhett die Zeit jubeob' befördern kan; In welcher Absicht er die fette Felder
achten, h» 4, und 5- 3ten, der Mist/ und dessen unterschied' sijAtsolebralsdie maaerebemlllen/diemaaerebinaeaen
liche Arten / indem immer eine besscr als die andere ist. h. 6. lo Mr aiö oie magere vemgren / oie mage^i)mgeg?n
Die Asche ist kein untauglicher Tuns. §.7. Ferner die Art auch Nicht uberdungen solle: dann weil der Mist msae»
und Weife die Tungungju bestellen. Nebst der Tun- mein mehr Nahrung mir sich führet/als die fette Felder
gung aber können nochandere Mittel / die Fewer zu vtrbes. verzehren / und gleichsam verdauen können / als wird der
der Dungung recht umgehe oder uicht? 5. 12. Und wann besWeienverwandeln; Da hingegen/wann die duirebaun dieses alles wohl beobachtet worden / kan er dem Acker und magere Felder überdünget werden / der überflüssigeaus der Würckung leichtlich ansehen / ob er recht gedungen Dung/ weil das Erdreich ohne dem warm und dür! genugworden sver mchk, ist/die Erde nur verbrennet: Dahero l>liniu5 im 8> Buch>- t. der natürlichen Geschichte recht und wM bemercket/ daßNur die Verbesserung Ursachen haben wann ein Acker nicht gedünget wird / derselbige gar er-wir auch hiewben ferner,nebst andern/den friere / wann man ihn aber zuviel dünget / selbigen aus-Dung gesetzet / angesehen derselbige dem brenne ; Massen ein Feld / das nicht starck / und überdün-Grund und Boden dermassen zu statten get wird / sich erkühlet / wann man es aber zu viel dünget/kommet / daß er denselben nicht allein zu ersticket und verbrennet; Meßwegen es besser ist/offr/ alslebhaffter Fruchtbarkeit / wie etliche wol- zu starck und zu viel düngen; Jmmassen dieFelder/ wan sielm / anfrischet und aufmuntert/sondern auch so gar sich nach und nach bemistet werden/nit leichtlich erfti'eren kön-in der Erden Eigenschaft und Natur verwandelt/ mithin nen. So sparsam aber der Haus-Vatter die fette Felder/derselben angebohrne Kalt und Truckene durch feine welche ohne dem Nahrung genug haben/bemisten solle;Feuchtigkeit und Warme dermassen cemperiret/ daß sie so reichlich hingegen soll er die feuchten und nassm Felderdadurch zu einem wohlgedeylichen Wachsthum/durch die bedungen: weil diefelbige dadurch zum Wachsthum de-Jahre oder Giere gebracht / erfrischt / erwärmet / fett ge, sto besser getrieben / und die Fruchtbarkeit hierdurch destomachtund gelindert/nächst diesem auch alle Erdgewachse mehr gewürcket wird; dann weil der Mist saltzig ist / als^besserer Erquickung der menschlichen Hoffnung vorbe- muß er die Feuchtigkeit und Kälte der Erden bemittelmäs,reimwerden; woraus demnach zu Messen / daß / weilen stgen / und also derselben Schoß ( angemercket das Lebe?»vorgedachter massen/ der Dung sich in der Erden Eigen- m der Warme bestehet) fruchtbar und trachtig machen,schaff! und Natur verwandelt / die Erde dessen böfen Ge- Zwar hat man an viele Orten dasGlück/sondezlich ist Un«ruch oder Gestanck nicht an sich ziehen / oder dem Saa- gerland deswegen seh: berühmet/daß derErdboden so leb-men davon etwas mittheilen könne; dann gleichwie der hasst meistens anzutreffen/daß/obwolsehr viel Vieh darinMensch alle genossene Speisen in seine Natur verwech- gezogen/ und also nie Mangel an dem Mist gespüret wird/selt/ auch sogar dievon denen Enten gefressene Pflaster die Felder des TüngenS garwenig oder gar nicht bedörf-un d Kröten / ihm in der gebratenen Ente nicht schaden/ fen / und den Landmann vieler Mühe und Unkosten über-«Fleisch dem menschlichen Koth nicht heben; doch ist diese Lebhasstigkeit des Erdbodens an an-
ten/ und in diesem Stuck wahr / wasb ihres Landes im Sprichwort führen.«
und das Schweinen,
ähnlich riechet: also muß die Erde gleicherweise / was in deren Orten garst
dieselbige gebrachtwird / ihrer Art und Eigenschafft ein, die Ungarn zum Lo
verleiben/und das Bösejähret davonso gut/ alSdervon Lxcrs tluotzsnsm oon ek vir», S? li ek viea, von ekirs.
dem Kraut - Emtretter/andas Kraul geyenckteSchmutz Ausser Ungarn ist kein A.eben
seiner Zehen weg. JuderErv/anRorn und Reben;
§. 2. Nachdemmalen die Felder und deren Natur und Xvär auch gleich ein «.eben eben/
Eigenschafft unterschiedlich / also muß ein kluger und ver- So rvärs doch nicht so gegeben.
Cccc Daher