Anderes Buch.
mir Wasen beschlagen. Besser ists / man baue also / daß Salbey in den Wem legen / und Kräuter - Salat ae?
man des Kothbachens nicht bedarff. niessen.
Wein- und Bier-Essig auf das gantzeJahr machen. Mayen-Butter einsatzen.
Der vonHoltzapM gemachte ist der beste/geschmackhass-
tigste/und koM am wenigsten. iz.
ASStan»da-K°mblih-- ^ , ?"der Altzncy soll man '
malumschlageii. . Eichenbrobs abschneiden / und zur Artzeney aufde,
Das alte Getreid abgeben / und damit dem neuen halten. ^ ^ .
Sergen GOttes Platz machen; das alte nicht zu theuer ... Regenwurmer unter denen Steinen oder auch aus
aMagen / damit das neue nicht umschlage. Garten-Geschirren und Bettern Mmmeln / köpfen / das
Jung°N.ss.>n,s°>ch°un.«dasWin.«-Futt.-,.schlagen/ im Abnehmen abschneiden / und auftrocknen:
-^opvlumen emgeti agen / zmn qzervilsurrer. wärmet ihn auf emer heissen Ofenblatten oder auf einer
Die Spatzen -Nester absiechen / oder ausnehmen/ Glut/und schmieret damit die lahmenGlieder nach zwnch.
und sie sammt ihnen und denen Eyern/so viel möglich ver- Mäyen.Würmer suchen und insOel legen; ic»^,
^ » - gcstreimte und bunte Mäyen-Scknecken im May-Thau
Most- und Weinfässer vollwercken. zusammen lesen / in einem Glas mit Saltz bestreuen / und
Wer nicht viel übrigen Wein hat/ kan / damit er an die Sonne stellen / und für ein Wund>Oel ;u allerley
die Haus -Nothdursst nicht schwache/ mit dem Wein- srischenWunden gebrauchen. lrem schwache Schnecken
Verkaufs an sich halten/und zusehen/ob keine Fröste nach- zurHomsalbe sammlen.
kommen. Wer aber guten Vorrath hat / mag freyer ab- Regenwasser auffangen / sonderlich wann es don-geben. Steure/ so viel als an dir ist / aller Theurung. Die nert und hart wittert / und zur Artzeney aufbehalten,da reich werden wollen / fallen in Versuchung. Wasser von denen iungen Schwalben für die Fvaiß/Was jetzt und nachgehenden Monat von Weinen irem zu heilsamer Benetzung in mancherley Zustandensich nickt verändert/ und die Färb behalt/ das halt sich aus Erdrauch/ Meerkraut/Fenchel/ Linden,Blühe,lanae ^akr hinaus. Mayenblumen/ Röhrlkraut/ Rosmarin / Saurampser/
Änren ansetzen vom Regenwasser und dem übrigen Werr^thausbrennen, ^
dazuqekörigen / und an seinem Ort beschriebenen Zeug- . Milch und Butter / welche/etz gesimder als zur an«
D-e Kiele / welche um diese Zeit die Gänse fallen las- dernZeit/ aber nur mäßig undn.chtzu offt essen/ und jÄW
ftn /an e.ner Glut streissen. es nöthig / Artzeneyen und Aderlassen / Krauter - Bäder
Das Haus mir Gottesfurcht und Gerechtigkeit ge- gebrauchen / sich nach Beschaffenheit des Alters und der
vauund wohlverwahren. frafften bewegen / mehr vor Mittag m,d vor Essens:
^ dann nach Essens ist nur eme gar gelinde Bewegung zuge-
F. !2. lassen. Welches jedoch kein Ding ist für die Holtzhacker.
^ HSn wie sind deine Wercke so groß und viel? Du
ivttillUi! hastsie alle weislich geordnet/ unddieErde istvolldeiner
Körbelkraut / Melissen/ Pimpinell/ Rauten/ Güter-?Kl. 104.
Das Ll. Zapitei.
Des BraKmonats (/umi) VerriKtungen.
§. i. werden / die Schöber auf abgekoppeten / und zu diesem
»M1s«>ls man End obenher breit aneinander geregelten/ bey anderthalb
MUsoemseweMMl how Felder- und andern Aubäumen/ oder in
Dieses Monats ??amen sein Recht Ermanglung derselben an erhabenen Oertern ausrichten/
thun und zwiebrachen / (oder zum andern- haß Wasser untenher weglauffen möge können,
mal brachen.) ^ Am Mehen nicht ausden Monden/sondern ausguz
Im Anfang des Monats auch um Jo- tx^cken uiid warmes Wetter sehen,
wnms eineKldmieth (ist ein Mischlmg von Erbsen/Ger- langstänglichte und grosse Gras am allerersten
sten / Linsen / Wicken und andern Gesam / tarrayo) aus- wegnehnien / eke dann es zu harte Stengel gewinnet,
säen / solchen fürs Vieh in unmäßiger Zeit abzuschneiden/ Mch die wasserigen und feuchten Wiesen bald ab-
und bald eine Bürde zu bekommen. mähen / ehe sie vom Platzregen unsauber gemacht wer-
Heiden (Heidel) nach Himmelfahrt baue». dem
Mitreiten / und gleich unterackern lassen. ^ Die abgemäheten Wiesen bey dürr-- und trockenen
Nachdem Kraut und RubeN sehen/ ob sie des Sau- Wetter öffters wassern,
berns bedörffen, undkein Geschmeiß / Hertzwürmer und Kümmel in denen Wiesen sammlen / und wann er
Rappen darinn ansetzen. . . . aufTüchern gebreitet/auszufallen beginnet/ausklopssen.
Die Wiesen nach und nach und von Stuck zu Stuck Den Hopffen hacken/ ausblättern/ und an die Stanz
abmähen / damit man jedes Theil wohl heimbringen mo- gen binden.
qe / und vom gählingen Regenwetter nichts verschwem- Den Hanffeimel (auch B'ßvitz oder PcWna ge-
met werde. nannt) so bald er anfanget zu stauben / ziehen (rupffen/
Wo die Wiesen leicht mit Wasser überschwemmet ausfangen.)
Die