Anderes Buch.
Hopffen stangen / anschlagen und hacken.
Den mttlern L'ein in stattlich gutes Erdreich säen/ imletzten Viertkel/je älterer ist / je besser. In der Dürreist ihm die Wässerung ( wo sie zu haben) wohl dienlich.
Den Weihen / wo er zu geil ist / mit der Sichel über-fahren und abschneiden; welches man an etlichen Ortensuhern/ anderstwo schrepffen Heisset. Geschiehet / ehe er be-ginnet zu schössen/ und einen Halm zu gewinnen.
Den Habern rollen oder überwaltzen; oder zuegen.
Hirß und Himmelthau um Waspurgis dünne an-bauen / icten / und wann er aufgegangen ist (wo es seynkan) wassern.
Im Winter Getreid nicht mehr grasen.
DieKraut-Pstantzen frettenund/ettenz/enesist leich-ter und besser.
Bohnen und Mähen um Philipp» Jacob» / Heydelmd Hanffum den Urbans Tage säen. Der kleinsaamigeHeydel thut am besten.
Ziegel und Backsteine brennen.
Der Felder Beschaffenheit auskundschaften / unddie kahlen und unträchtigen Plätze abmercken/ ihnen nachder SchmtbErnde mit emer Zulag guter Erde und Be-dung zu recht zu helffen.
§. 2.
Im Kuchen-Garten soll man
Dem Unkraut mit emsigen sretten und jetten steuren/daß es nicht-auskommen möge.
Zwiebel-und Möhren-Saamen inMistwasser ein-gequellet/ und wann sie keimen / heraus gethan / etwasan der Lujft abgetrocknet/ aussäen/ bekommen und wach-sen leicht. ^
Die Kappes-Pflantzenmit Kohlen-Staub / Aschenund gestossener GerbwLohe wider den Erdfloh über-streuen.
Die Gewachst / wo sie gar zu dicke aneinander ste-hen/ verziehen / das beste davon versetzen / das übrige zurKuchen bringen.
Rosen brechen / einmachen / ausbrennen.
Selen / Basilien und Winter-Majoran und alllerhand Garten-Krauter / auch Kohl Pstantzen verpflan-zen im Zunehmen des Monds / wann das Erdreich nichtzu trocken / und kühles doch nicht windiges Wetter / ge-gen Abend/ akermeistaber/ wann sichs zum frischen Re-gen anlassen will.
Spinat / Körbel/ Petersil undMolöeN lassen sichnicht versetzen.
Im abnehmenden Mond den Winter-Rettig inmildsandichte Erde saen. Icem Licori, gelb und rotheRüben/Entivi und dergleichen.
So man die Kürbis und Gurcken und Melonen-Kerne biß öAro Kalte halber nicht hat ms Md bringenmögen/werden sie anjetzo gestecket. Wie auch viel anders/so im vergangenen Monat um gleicher Ursach willen ver-bleiben müssen / jetzo zu bewerckstelligen ist.
Die Hecken scheeren / und von untüchtigen Schöß-lingen / so allenthalben ausfallen / entledigen.
Rauchbeer/ Ribes Maulbeer-Zweige/Weinkraut/Salbey / und den edlen Rosmarin peltzen-
Calmus bey abnehmenden Mond in feuchten undträchtigen Boden versetzen. Will naß haben : regnetSnicht / so begeußt man ihn.
§.z.
Im Obst Garten soll man
Denen Peltzern an Orten / da der Sommer früh-zeitig eintritt/ keinen Dung mehr zulegen / die Wasser-Zweige und überflüßige Blühe und das häuffig um denSss z Stamm