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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
Entstehung
Seite
509
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Anderes Buch.

Hopffen stangen / anschlagen und hacken.

Den mttlern L'ein in stattlich gutes Erdreich säen/ imletzten Viertkel/je älterer ist / je besser. In der Dürreist ihm die Wässerung ( wo sie zu haben) wohl dienlich.

Den Weihen / wo er zu geil ist / mit der Sichel über-fahren und abschneiden; welches man an etlichen Ortensuhern/ anderstwo schrepffen Heisset. Geschiehet / ehe er be-ginnet zu schössen/ und einen Halm zu gewinnen.

Den Habern rollen oder überwaltzen; oder zuegen.

Hirß und Himmelthau um Waspurgis dünne an-bauen / icten / und wann er aufgegangen ist (wo es seynkan) wassern.

Im Winter Getreid nicht mehr grasen.

DieKraut-Pstantzen frettenund/ettenz/enesist leich-ter und besser.

Bohnen und Mähen um Philipp» Jacob» / Heydelmd Hanffum den Urbans Tage säen. Der kleinsaamigeHeydel thut am besten.

Ziegel und Backsteine brennen.

Der Felder Beschaffenheit auskundschaften / unddie kahlen und unträchtigen Plätze abmercken/ ihnen nachder SchmtbErnde mit emer Zulag guter Erde und Be-dung zu recht zu helffen.

§. 2.

Im Kuchen-Garten soll man

Dem Unkraut mit emsigen sretten und jetten steuren/daß es nicht-auskommen möge.

Zwiebel-und Möhren-Saamen inMistwasser ein-gequellet/ und wann sie keimen / heraus gethan / etwasan der Lujft abgetrocknet/ aussäen/ bekommen und wach-sen leicht. ^

Die Kappes-Pflantzenmit Kohlen-Staub / Aschenund gestossener GerbwLohe wider den Erdfloh über-streuen.

Die Gewachst / wo sie gar zu dicke aneinander ste-hen/ verziehen / das beste davon versetzen / das übrige zurKuchen bringen.

Rosen brechen / einmachen / ausbrennen.

Selen / Basilien und Winter-Majoran und alllerhand Garten-Krauter / auch Kohl Pstantzen verpflan-zen im Zunehmen des Monds / wann das Erdreich nichtzu trocken / und kühles doch nicht windiges Wetter / ge-gen Abend/ akermeistaber/ wann sichs zum frischen Re-gen anlassen will.

Spinat / Körbel/ Petersil undMolöeN lassen sichnicht versetzen.

Im abnehmenden Mond den Winter-Rettig inmildsandichte Erde saen. Icem Licori, gelb und rotheRüben/Entivi und dergleichen.

So man die Kürbis und Gurcken und Melonen-Kerne biß öAro Kalte halber nicht hat ms Md bringenmögen/werden sie anjetzo gestecket. Wie auch viel anders/so im vergangenen Monat um gleicher Ursach willen ver-bleiben müssen / jetzo zu bewerckstelligen ist.

Die Hecken scheeren / und von untüchtigen Schöß-lingen / so allenthalben ausfallen / entledigen.

Rauchbeer/ Ribes Maulbeer-Zweige/Weinkraut/Salbey / und den edlen Rosmarin peltzen-

Calmus bey abnehmenden Mond in feuchten undträchtigen Boden versetzen. Will naß haben : regnetSnicht / so begeußt man ihn.

§.z.

Im Obst Garten soll man

Denen Peltzern an Orten / da der Sommer früh-zeitig eintritt/ keinen Dung mehr zulegen / die Wasser-Zweige und überflüßige Blühe und das häuffig um denSss z Stamm