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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
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463
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Anderes Buch. 46Z

der Lufft Klarheit^» Mern Wetter / und stilles Wetter der ein Regen vorher gegangen / so deutet et auf schön

zu brausenden Sturm wenden« Wetter.

Je grüner die Färb des Regenbogens ist/ je mehr

Regens//e röcheraberdieFarbeist/ ?e mehr Wmdser . , ^

bedeutet. Lap. 77. Von derWttterung vomReMund

Das Stuck des Regenbogens/ die Wassergall ge- Regenbogen,

nannt/deutetgleichfalls auf bevorstehenden Regen. dieses ist auch von denen gar zu jähen siar-

Wann kleine Füncklein im Regen flattern/so bedeu- ^^Wcken und uiigevo^hnlichen Ziegen zu sagen / v»

tetes RegMwetter. -"^ögzicj. 17z, V. 4. ^ßich Loss.lik. cle remill.

Wann ein Regenbogen erscheint ehe es regnet / so mcrceck conäuÄ. n. 74. Vom RegenboIen. v. Oiec-

regnttsund gemeiniglich drey Tage nacheinander/ ist a- Kcrr. in Lomin. I'kel, pr. Lelolcl. vocs Regenbogen.

Das i-XXvm. Zapltcl.

Die Witterung von? Donner und WetterleuMen.

Er Donner der so gleich Regen mit sich sonderlich wanns aus den Wolcken gegen die Erde

führet/ ist am wenigsten gefahrlich/ weil die schlagt.

Lufft durch den Regen abgekühlet wirv. Das rothe Wetterleuchten ist noch gefahrlicher und

T Je mehr es aus schwachen Wolcken zünden mitten im Regen an was brennen kan/ ist auch mit

donnert / je mehr Regen istzu erwarten. keinem Masser zu dampften.

So es mehr donnert als wetterleuchtet / so ist von Das schwartzlichte Wetterleuchten / welches voll

der Seiten/wo er am meisten gehöret wird / grosser Rauchs zu feyn scheint/zerspaltet und verderbt Thürne/

Sturm zu vermuthen. grosse Bäume und was es sonst antrifft.

Der Donner kommt im Winter zwar selten / aaec So man in klarem Wetter viel Wetterleuchten ge-wann er kommt / so kommt er am gefahrlichsten. gen Süden siehet/ so vermuthet man des andern Tages

Das Donnerwetter thut sonderlich an denen Orten/ Regen,

über denen es stehet/Schaden/ ftitenwertsaber/ da des Vormittagiger Donner bewegt die Lufft mitWind

Donners Wolcken übertreiben/ ist wemg Schade zu be- und hefftigen Regen.

sorgen. Also erfahret man / daß ein Schaur - und Ha- Wann sich der Himmel des Abends ohne Gewölck

gel-Wetter/ das Getraid offt nur etliche 1 «Q. Schritte und Donner mit vielen Blitzen oder Wetterleuchten ab-

m die Breite / in die Lange aber etliche Meilen lang kühlet/ ist schön Wetter zu vermuthen.

D°mm - Wetter am hellen Mitlage pflegt dm ReMAANNMckllNgM.

'"''^SmÄd-u Donner übertreffen / oder auch an ä-> c-p, 78. Vom Donner und Wctt-rlcucht-n.

klaren Himmel erregt werden / geben Zeichen zum Re- Esgleichen auch von andern VOercer-Schaden/

geu. MMdavon zusehenvieckerr 8peiciel. voo. ausge^!

Gelb, und röchlicht Wetterleuchten ist gefährlich/ nHmmen ^>aZe!/ Feue?-und XVasserschad.

Das 1.XXIX. Capitel.

Die Witterung vom Thau/ Reiss/ Hagel/ SWee und

Frost.

^ Aeussiger und vieler Thau ist einer klaren Wann die Kalte am strengsten angehalten hak / unS

Luffr'Vorläuffer. , drausnachlasset/ dieLufft amh dabey dickund trübe wird/

So aber kein Thau auf die Orte fallet/ so wird Schnee-Wetter vermuthet,wohin er sonst zu fallen pfleget / da folget Auf trockene Kalte/ die nichts frieren macht/ folget

bald Regen und Wind / es wäre dann/ ebenfalls gemeiniglich Schnee-Wetter.

- daß er vom Winde verzehret würde. ^ ^

D-rReiff/d-rSchne--undnichtSSArt>gaufda§ ReMKANMerckUNaM.

^ niederfallet/ bedeu- ^ ^ Die Witterung vom Thau / Rciff/

So« »der in die Lufft auffahret / und sich nicht wie- / Schnee / Frost ic.

der auf die Erde giebt / so fället er nach Gelegenheit der K??MJchtwemgervonden,Schnee/ wannderselbige

Jahrs-ZeitinReaen und Schnee wieder herab. <HM gar zu hauffig/ odergar zur ungewöhnlichen Zeit

Der kleine/ weisse und runde Hagel / der zu Anfang gefallen / und die Fruchte verderbet hat; vi6.

des Frosts fället / deutet der Kalte Wachsthum an. ?sntlcbm. qv.s. n.6. gestalten auch dißfalls der Verpach,

Der bleiche/dicke und lang-viereckigte Hagel aber ter dem Pachter emen Nachlaß/an der Pacht verwilligen

deutet anfMäßigungder kalten Lufft. , Muß.vl^cruv.vec.Lzbbsrkm.c.y.äec.F. W-eda-M

Wann es klein und subul schneyet/ so ist grosse Kal- auch die Vielheit des Schnees unter die Ehehassten ge-

te/die eine Zeitlang anhalten wird/zu vermuthen. rechnet wird. vi6.8tryck. cZMerc. äelmpeckm. leZzl.o.

Der grosse/ breite und vieleckichte Schnee aber/ der z.n.Fy.sclcl.ScÄtut.^amburZ.p. i.ric. iz.zrt.e. Wei-

als Wolle und Federn herab fället / und sich zusammen len aber unterweilen die Pachter alle unversehens Zufall

ballen lasset / verkündiget gemäßigte Kälte und Thau- über sich zu nehmen pflegen / als wird gesraget / ob

Wetter. ches