Ande res Buch. 20z
Das XII. Kapitel.
Vom Grundgrabmund Unterbau.
IüNhalt. len. Inzwischen ist auch zu beobachten /daß diepfakum
5. F. Dom Felsengrund/baß die weiche Erde biß auf Sattengrund so viel naher und gedrengt aneinander stehen müssen /
wegzuräumen. Die Mannigfaltigkeit und beylauffigeAn- umwieviel die S.ast grösser ist/so daraufzu stehen kommt.
gebungderGrundtieffe. Waszu thun wo sich kein guter der^Sdcnall^umorctiicr ,,,,!> -iar
§>rund zeigen will. Wieeingeschülteter: undwie ein nas. ^ ^ und p gar
serGrund standthafftzu machen. Von des PfäieStärcke ^ ^aß alles graben vergebens / ist noch dieser
undEintried. Vom Äuspompen des Wassers durch zwey kostbare Rath übrig / daß man desto haufflger Kohlen
Die Luckenfüllung zwischen den Pfälen. Me darüber schütte / hernach auch Wolle und rauhe Haute
hart a!Äer"etwa?L^7Ll- und Haar daraufwerffe. Anbey aber istbedencklich / daß
steNothmittel aufMorast zu gründen. Bedenckendabey. derweiseGott/unddiefürtrachtigeNaturfolcheuntüch,
Die Eingteich-und Belegung des Grundbodens durch breite tige Becircke schwerlich zu gedignen Steven und Wohn-
«teine oder einen Rost. h. 2. Die Dicke der Grundmauer, platzen anzubringen gestatten werde /und solch Beginnen
Fassung. Daß iuqle.ch auch der Kell-r auözngraben. gemeinen Nutzens einer Nicht germgen Vermessenhelt
Des Erdeneinstossens Ze.l und Weife. Einige andere er. gleichet/und auf gerad wohl beruhet. Niemand dencke
Diuge. Austtocknung und uberdeckung des auch hierüber sein Vermögen/und überschlage wol dieNn-
^' kosten/ob srs habe hinaus zu führen, l-uc. 14. Viellieber
§. 1. einen Ort gesuchet / der sich gern gibt und bearbeiten
die Natur denselben aufeine ebene/undnachderSetzwagabgerichtete^tache / und^vo vie^carur ^me!oen»uscine^>ttp-
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oe ode Äsen W so ha?, an Poster erfordert / welche mit harten flachen Steinen/
^-,n^ 'k '.^^nn^fs^n ^n!>..rn Schalen oder Platten überleget wird. Welche dann mit
, , !.,r N^wendiaen s / eysernen Klamn,ern so mit Bley vergossen/ müssen gefas-
k. n. kÄh ser werden. Oder man leget eichene winckelrecht aehaue.
^ ne Balcken oder Schwellen nach der Lange des Grund-
inss^n^. nnfi l>n^K a-tri.'K^n ni-r^n grabens aneinander und über diese wider andere vonA f ,«/ ls^l n,ebenmasslger oder nicht viel geringere Dicke kreutzweiß
d^uch.^
und andern Schuh tiefemgräbet/sich so bald ein stattli- ^ , Der Grundbau iK da« LNauerwerck im
>u^h^naes m?d^^ ! b"n Grundqraben / dieses muß voraus starck und norhvest
,ll X? I N / s^ n, IN gemacht werden. Denn so es hie fehlet / so ist der gantze
/ n.i!> ^ Bau mangelbar / und der Gefahr des Einfallens uncer,
worffen. Darum muß aufden vorher verinog des vorher,
^ ^ sl» gehenden §. zubereiteten Graben e-ine gute dicke N?a»er
Ärln -t- ^na^ ns?s>l ^n »n! aufgeleget werden / welche zumal unter den Sault',? und
an etlichen^. ^eneiiieqe ^l^eSlanqee aq^ / u^ Reeden Ecken des Baues aufs mindeste doppelt so dick an-
NUN an stattguten Grundes cm geschüttetes Erdreich/ ^ ^ , s' t
oder morastiger Noden sich erzeiget/ so muß man noch Säulen oder Pfeile-n in? allen deVen ^nwachsunaenweiter Graben und räumen / und wo nunmehr nichts
bessers zu hoffen/dorten im trocknen geflammte und wol ^ vorhero besonders Senckrecht geführet worden sind/schwartz gebrannte eichenechier aber im nasftn erlene F^che des Bodens annoch ein schräges ab-
pfale/ die ihre gehörige Dicke um ^ange/mu dieser habendes Nebenaemauer so wohl ein als auswertsnach etwan wenigst den achten Theil der Höhe des Ge- ^ ^ y, ^ ^ ? f°. ' deedeÄm ren ^ ^
mauers haben/uad ein hartes Erdreich zu erreichen (so viel ^'em ^auf Die u. ? -
möglich ) fähig sind / durch die Ramme oder ander Breittd?
SchlaZwercx^qendeinen^ als der sechste Theil der Hohe des Grundbaues/ und nicht
was schwächer ftyn als die eusserjien eussers^e h^/y^der Scbräge/wann der Grundbau aus Zicgeltt
aucb gantz geheb aneinander stehen müssen /^armt l. er G.uaterstnc?en gemauret wird. Mackt man ihn
Sumpffnicht eindrmqen/und da^innere Bes^ aber ausVrnchsteinen muß die Schräge noch breiter
nicht auswaschenmöge, vieles allesgelchiebt wann aenommenwerden >5)ierbenil!tnerinnern/
ÄÄ vi->Z>Me«an d-rDicke bekommen und breiter wendenner PlatzW Arbeitzeiget. ^clchl.r viiaben weire^ wrr Obermauer/damit diegantze Dicke des Gewölbes/
durch em ander psmprv^ck ausqesä^vffctwer>. m ^h^r zugegebenen Dicke als ihrem eigenen Grund ru-
kan. H.erMeanstattder^ he„mSge. DergestaltdarffdieHaubtmauer nur alleintmd der ^ollWder Tomienmuble ^ as m x,. p. attae^eic^e überbau tragen / und wird von dem Kellergewölb
^ a" ^ nicbt beschweret. In Entstehung aber dessen muMcmsind mit Kohlen/Ka.ck/ groben Sand und Kl^auszuful- Nebenwand in Keller von neuen auWhren/
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