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D. Jacob« Theodori TabernWnontani/
x.M«dsucht
Huswn. L
Haubt-
wede.
SStzme.
Derrenckke
Glieder.
Grimme».
Breite
NauchwütM
Magen er,
»äkme».
tt
Müraen .
und Auff-flössen desMagens.
Schwindel.
Ohnmacht.
Mutter Ge-bresten.
Haubt undMaqen rei-nigen.
Blaue M5ler.
^ nennet / gleich sehen/ werden auch von etlichen ?Orana?ars6^li» von wegen seines lieblichen Geruchsgeheissen. I.Qranapsiz^ii oKcinar. L.k. Laräamc».rnum majus, I^Iarrb. I^on. I^ac. Lak. (Zrans
paraci^sl, Lorä. in Oiotc. I^ellizerra , Qrans paracl^llleu Lar6amomum piperarum - Li6. tiili. ^lelleAerraaur I^ileZecrz, ^ci. I.ol>. C^räamomum primum,Oam.ep. alcerum, 1 l. Lar^smomum msjus oKcin.O. L. Lsrclzmomum mzjus - Lor6. Oio^c. Llu/I ac!Doci. Llu5. in (Zar^. nieiäium , Marcb. Laii. I^uZä.III. Lsr^lamomum Minimum, L.K.I^ob. «zuarrum,Lam. ep. IV. Oräamomum timplicirer in oKciniis6iQum, L.k. minus, k^snb. I^ac. I^on. l^uZä. Lorä.inOiosc. cui l-Ielbane ^rabum, Lsräamomumve»um, ^ng. minus vul^zre , primum
rerrium Lam. ep. V. Laräsmomum meäium, L.IZ.Z ^cj. ^vicenna Heisset das grösser Laccslzaczuekir, Qund das kleiner 8accu!zz Leguer. Englisch Hraires/or Graines ofParadice. z
Von der Natur/Krafft und Eigenschaffcder Parißkörner.
Je Cardamömlein oder Parißkörner / seyn war-' mer und truckner Natur/ doch nicht so sehr alsdie Kressen / wie Qalenus vermeldet.
Innerlicher Gebrauch.
I^XIolcoricjcz schreibet von dem Lar6amomo, daßer das Haubt beschädige: M,t Wasser getrun-cken/ sey es gutwider die Fallendsucht / den Husten/wider den ^chmertzcn der Hüfft/ wider die Lahme/die Brüche/ verrenckte Gliede, und das Bauchgrim-men/ treibe auch aus die breite Bauchwurm: MitWein getruncken / sey es gut wider die Gebrechen derNieren: Der angezündte Rauch darvon/ soll dieFrucht in Mutterleib rödten.
Aber unser Oaräamomum hat ein Kraffr den Ma-gen zu erwärmen/ dieDäuung zu fürdern und den-felbigen zustärcken/ als daß man nehme des Pulversvon Parißkörnern ein Loht/ und solches vermische mitder Conserven von Wei muht gemacht/ und brauchesolches wie ein Lattwerglein.
Alsoauö) dienet wol diß Pulver: Nimm Zimmet-rinde/JngwerundCalmus jedes ein halbLoht/Pariß-körner i .Quintlein/Pfeffer und Muscatblust jedes einhalb Quintlein/ Cubebcn zwey Scrupel / mache solcheStück zu einem Pulver / thue Zucker darzu und essedarvon: Diß Pulver stärcket und erwärmet den Ma-gen/ fürdert die Däuung/ vertreibet die Winde/undverzehret die böse Feuchtigkeit darinn/ man kan auchein halb Quintlein Amis darzu nehmen.
Wider das Würgen und Äussstossen des Magenssoll manCardamomenundNäglem mit einemTrünck-lein Wein einnehmen / so stillet sich das Würgen.^Mit Aeniß gcmenget gen uncken mit Wein/bringetLust zum Essens
Wer mit dem Schwindel stätigs geplaget wird/dersoll sich der Parißkörner gebrauchen / also daß er die-selbige mit ^Lein oder einer andern Brühe eintrinckc.
Es werden auch diese Körner gelobtwidcr die Ohn-macht des Hertzens/ L auch.Aertzzittern ) und kan mandes Pulvers ein wenig mit Vasilicn oder Melissen-wasser: soder einander BrüheZ einnehmen.
Man kan auch diese Körner nutzlich gebrauchen wi-der die Gebresten derMutttr/so sich von Kälte erheben/wenn man dasPulver mitBeyfußwasser einnimmt.
^ Die Einwohner des Lands da es wächst/ pflegenes mit den Blättern von dem Gewächs Betre ge-nannt zu käuen / darmit sie das Haubt und den Ma-gen von kalten» Schleim reinigen.
Cardamömlein gestossen/mit Honig vermischt undangestrichen / vertreibet die blaue Mäler/ welche vomSchlagen oder Stössen kommen.^
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Das Nl. Lap.
Von Balsamkömer.
BalsüMkörner.LorpobalsamumoKcili2rum°
On den Balsamkörnern schreibet l>v!,e!ius AAmvU. gar kürtzlich / daß sie gar nicht seyn die Frucht5'-' des waiiren Lallami, und dieweil sie garstig/veraltet / und ohn Geruch in den Apothecken ersundmwerden / soll man sie gar nicht an statt des (^rpoizat-iämi gebrauchen / sondern wann man den OrpobM-mum nicht guthaben tan/ soll man an dessen statt daslemen rerebinciiigebrauchen: Etliche meynen die Bal-samkörner seyn ein Frucht d> s »^perici perrsi.
Von den Namen.
^Jese Balsamkörner werden von den koksmci»gtNkNNet: Lsrpobsliärnum n ßkum ^lexanljri-num» L.k. Ozrpobzllzmum non leAirimum, IVIaclk.Lzrpobaltämum oKcinar. Lorcj. in Oiolc. Lslismi verifruüus. ^lpino.)
Sie werden gar nicht gebraucht/ allein daß sie un-ter etliche Lompotirionez bracht werden.
Das ! V. Cap.
Von Pf'ffer.
M werden etliche Geschlecht des Pfeffers er-'funden/wiean den gegenwärtigen Figurenabzunehmen ist.
Larcias sd l^orro schreibet iib. i.cie srom.csp.22. daß der Pfeffer bey die Bäum gepflantzctwer-de/habe eine kleine geringe Wurtzel/ welche dem Lotic»gar nicht gleich sey / wie viosconäes gewollt habe / ge-winne zarte und zähe Räben/fo dem Sinngriin nichtungleich sind/mit welchen sie sich um die Bäum um-winden / und in die Höhe steigen / seine Blätter sollensich den Citronenblattern vergleichen/spitzig und grün/am Geschmack etwas hitzig. Die Frucht oder der Pfef-fcr/wachse an kleinen Scielein/ wie ein Traube/ alleindaß er kleiner sey/und bleibe allzeitgrün/ biß so langerdün und vollkömmlich zeitig werde / welches fast mit-ten im Januano psieget zu geschehen.
Er meldet auch daß under dem Gewächs/so weisse»»
Pfeffer brinqe/und under dem andern an welchem derschwache Pfeffer wachse/ so ein geringer Underscheidsey daß man sie schwerlich von einander underscheidenkönne/ ^biß die Fruchtzeitig werden/ oderdie Landleutselber anzeigen / welchesie pflantzen / als wie man dierodn und weisse Räben underscheiden'kan.^
Aber an welchem der lange Pfeffer wachse / sey weiteinander Gewächs dann das vorig fund in weit ent-legenen Landen) die Frucht ist anzusehen wie einWurm / oder wie ein Butzen an den Haselstauden /mitviel kleinen Körnlein besetzet. Der