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D. Jacob, Theodori Tabemcemontam/
O!
^ lrorr. 8milax cserulez, Oocl. gzl. 8cammonise iimilis tl.cserul. ^nZ. >^il ^rabum, Oelner. borr Lonvol-vulu8 c-eruleus , Lam. LsK. Qer. aiureus sive cseru-leus be^ersceus , /Vcj. I^ob. ic. Lc ob5. Volvulus cscru-^Ieu8, live campanz z^ura, I.UA. III. Lonvolvulus mi-nor aruensis, L. L. Voluküis minor l'rÄA. Qon. I'bsl.j^elxine cilszms?elo5, IVIzr. ?ucli. ^VriZ. (?e5. Korr.I^UZci. Cali. t-Ielxine kecjeracea, I^ac. 8milax l-evisminor, O06. ur: Oer. Lcammonea parva, ^n^.Lam.Orolzancbe l'lieopbr. Z^nA. Lonvolvulus, l'ur. minor,Korr. L-rs. Llu5. kiti. minor purpureus, ^6. I^oi,.
icon.^ Arabisch Welsch Englisch
Bindtweed. Böhmisch Swlacec. Spanisch
sNiderlandisch Winde oder Wranghe.V Englisch Bindtwed. Frantzösisch ^0«.^ Und zumUnterscheid Voluliilis niajor. Volubiiis minor. Grie-chisch ^ei«.
sDas ander Geschlecht wirdaufLatein Convolvu-luz ceerulous und Lampana c^rulea , genannt. Ara-bisch oder «//. elsch oder^o?- ^ »otte. Das ist ?^achtblumen / weil sich diesel-bigen bey Tag welck erzeigen / und zu Nacht offen ste-hen. Niderländisch Blaeuwe Wtlandtschewinde.Englisch Blew Bindtweedt.
Von der Natur / Krafft und Eigenschafftder Winden.
Je Winden seyn etwas warmer Natur/wie manaus dem bittern Geschmack abnemmen kan.
^ Innerlicher Gebrauch.
laicoriQes schreibt lib. 4. czp. 140. wenn manden Saamen dieser Winden / mit dem Saa-men Oor^cnü einnemme/ein jedes eines halben Quint-leins schwär / so mache er viel und mancherley Träumim Schlaff.
I^arrkiolus schreibet daß zwölff oder sechzehen Kör-ner des Saamens lzerstossen / und m wcissem^ WeinGarnwinde, getruncken / die Harnwinde vertreiben.
. Es schreiben auch etliche von der grossen Winden/WdGMüt daß sie ein Krafft habe das Melancholische Geblütauszuführen auszuführen / sonderlich so man sie mit Nießwurtz/
Lpirk^mo, 8ener> und dergleichen gebraucht.
Vrust rcini- Baumwinde mit Alandt / Veyelwurtz/ Süßholtz/^ und FrauenlMkraut gebraucht / reiniget die,Brust 1von grobem Schleim.
Eusserlicher Gebrauch,
Zaunglockenkraut / Chamillenkraut/Dostenund Batonien/ wie auch mir Pappeln und St.Peterskraut ein Bad zugericht/ ist gut wider den reis-Sttin. senden Stein.
Bemcldte 5?räuter in ein Säcklein gethan / inWasser gesotten und übergelegt / ist gut wider dieHarnwind. Harnwinde / ^und den reissenden Stein / so man dasKraut zu Bädern gebraucht.)
Etliche loben d«ß Kraut in , daß man einFußbad darauß mache / und für dem Essen gebrau-che.
L Von dem Safft und seinem innerlichen X
Gebrauch.
»5^>An kan auch aus dem Kraut ein Safft pressen/wie bey dem Wermuthsafft ist grlehret worden.Von diesem Safft wird geschrieben / daß er einKrafft habe den Stulgang zu bewegen / wenn er ge-truncken wird/ dann es halten etliche darfür/ und seynder Meinung / daß die Winden / fürnemlich aber daserste Geschlecht/ ein wild Geschlecht seyen der Scam--momen /darvon in den nachfolgenden Capiteln sollgehandelt werden.
^ Weil nickt allein die Wurtzel/sondern auch dasKraut einer. Milchfarben Saffsgeben / so eines ehlenGeruchs und Geschmacks ist.)
Eusserlicher Gebrauch des SafftS.
Iesen Safft mit Essig und Rosenöl vermischt/ -Samwebt.und an die Schläff gestrichen / oder mit leinenTüchlein / darüber gelegt/ ist gut-wider das Haupt-wehe.
Es wird auch dieser Safft wider das Hüfftwehe -Süfftwehe.gebraucht / wenn man Weinessig und Gerstmmähldarunder vermengt / solches mit einander kochet/ unddarnach wie ein Pflaster überlegt.
Der Windensassr hat auch ein Art zu säubern undzu reinigen/ derohalben/ wenn man ihn mit Saltz undEssig vermenget/und anstreicht/ heile er / und reiniget Räudig«die grindige und räudige Haut. -9"".
^Der Saffr aus dem Kraut mit weissem Senff-6 kraut vermischet / die Leinzeichen damit geschmieret/macht ein Haut der ander gleich.
(Äo jemand verletzt wäre von viel gehen / der stoß Verletzungdiese Blumen / und streich des Saffts an den Scha- d-»den / er gemußt.^
Von dem gebrannten Zaunglocken-wasscr.
MUs den Glocken kan man mitten im Sommer ein^ Wasser brennen / und zum Gebrauch verwahren/ gen.sdann es ein köstliche AlWei) ist zu den rothen hitzigenAugen / darem gechan und übergeschlagen.^
Diß Wasser soll viel thun wider die Harnwinde/ Harnwind.Abends und Morgens einen guten Trunck darvongethan.
^ Zaunglockenwasser mit Hysopsyrup vermischet/und Lunssüch«darvon getruncken / ist gut den Lungensüchtigen/dann es eröffnet die verstopffte Lung/ und macht aus«werffen.
Das I!. Capit.
Von Buchwmdm.
Buchwinde.
Volubil'l5 niol-2.
Etulqangmachen.
)U den Geschlechten der Winden wird auch die Butvmli,Buchwmde gerechnet/welche ein kurtze/geringe den.^>5 Wurtzel hat/aus welcher viel dünne/schwancke/und rochlechte Aestlein oder Strichlein wachsen / mit
welchen