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2 (1887)
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182r
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Croton Tiglium L.

Syn. Tiglium officinale Klotzsch. Croton Jamalgota II am i lt. (nach Flockiger).Croton Pavana Hamilt. (nach Karsten).

Purgir-Kroton Graine de Tilly ou de Moluques Croton.

Familie: EupJiorbiaceae (Unterfamilie: Crotoneae); Gattung: Croton (L.) Möller Arg.

Beschreibung 1 . Ein bis 6 Meter hoher, krummer Baum oder Strauch, welcher oft schonvom Grunde aus schlanke, kahle Aeste treibt und mit einer dünnen, aschgrauen Rinde bedeckt ist. Diestielrunden, grünlichgrauen Zweige sind mit kleinen Korkwarzen und halbkreisrunden Blattnarben aus-gestattet; die jungen Zweige zerstreut sternhaarig. Blätter zerstreut, abstehend, ziemlich lang gestielt,aus der Basis fingerförmig 35nervig, sternhaarig, später kahl, 816 Ctm. lang, 47 Ctm. breit,eiförmig, zugespitzt, am stumpfen bis abgerundeten Grunde beiderseits mit einer rundlichen Drüse besetzt,der Rand mehr oder weniger kerbig gesägt oder auch ganz, mit ungefähr 3 Mm. langen, pfriemen-förmigen, abstehenden oder etwas zurückgebogenen, bald abfallenden Nebenblättern. Blüthentraubengipfelständig, vielblüthig, einfach oder am Grunde dann und wann mit einem Aestchen ausgestattet,im unteren Theile der Aehre die weiblichen Blüthen, im oberen die männlichen, mit lanzett-pfriem-lichen, spitzen, kurzen, hinfälligen Deckblättchen. Blüthenstiele, Deckblättchen, Kelche und Frucht-knoten mehr oder weniger dicht bräunlichgelb-sternhaarig. Bliithenknospe kugelig. MännlicheBlitthe grünlich, 6 Mm. im Durchmesser. Kelch tief 5theilig, flach glockenförmig, mit eilänglichenAbschnitten; letztere grün, weisshäutig gerandet, an der Spitze dicht gewimpert, auf der Innenflächekahl, auf der Aussenfläche zerstreut sternhaarig, in der Knospe klappig. Die lanzettlichen Kronblätterzu 5, zuerst ausgebreitet, später zurückgerollt, grünlich, oberseits langhaarig, unterseits kahl. Die Scheibeunterständig, gewölbt, zottig, am Rande mit 5 dottergelben Drüsen besetzt, die mit den Kronblätternabwechseln. Staubgefässe zu 1518 aus der Scheibe entspringend, in der Knospe eingebogen, spätergestreckt, mit blassgrünen, kahlen, fadenförmigen Filamenten; Staubbeutel am Grunde angewachsen,länglich, 2 fächerig, der Länge nach aufspringend, das die Fächer trennende Connectiv auf dem Rückenkielförmig. Pollen fast kugelig, warzig, weisslich. Weibliche Blüthe mit glockigem, bis zur Mitte5 spaltigem Kelch, dessen Abschnitte eilanzettlich, spitz und zurückgekrümmt sind. Krone aus 5 pfriem-lichen, an der Spitze kopfigen, mit den Kelchabschnitten wechselnden Drüsen bestehend, die auch manch-mal ganz fehlen. Staubgefässe fehlend oder zu gestielten Drüsen verkümmert. Stempel oberständig,mit rundlich-eiförmigem, dicht sternhaarigem, 3fächerigem, 3eiigem Fruchtknoten und 3 tief 2spaltigen,kahlen Griffeln; Narbe lang, fadenförmig, zurückgebogen. Eichen einzeln in jedem Fache, hängend.Fruchtkapsel rundlich-eiförmig, 2 Ctm. lang, 17 Mm. dick, stumpf 3kantig, 3furchig, 3knöpfig, glatt,mit zerbrechlicher, rehbrauner, unebener Samenschale, die einsamigen Knöpfchen beim Reifen sich vonder Mittelsäule trennend, 2klappig aufspringend. Same stumpf-eiförmig, etwas zusammengedrückt, bis12 Mm. lang, bis 8 Mm. dick, die Bauchseite mit deutlichem Nabelstreifen und etwas verflacht, zwischenBauch- und Rückenfläche mit stumpf vortretendem Rande, die Rückenfläche oft noch mit stumpfemLängskiele. Samenschale hart und zerbrechlich, hell röthlichbraun. Das mit dem Samen gleichförmige