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2 (1887)
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105r
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Cephaelis Ipecacuanlia Willden.

Syn. Ceph. emetica Pers. Ipecacuanha officinalis Amid. Psychotria Ipecacuanha Müller, Arg.

TJragoga Ipecacuanlia Baill.

Brechwurzel, Ipecacuanha — Ipecacuanha annele ou officinal — Ipecacuanha.

Familie: Rubiaceae. Gattung: Cephaelis Sw.

Beschreibung'. Halbstrauchartige, 15—40 (auch mehr) Ctm. hohe, gesellschaftlich vor-kommende Pflanze mit unter dem Boden kriechendem, knotig-gegliedertem, holzigem Stämmchen, ausdem vereinzelte, ca. 15 Ctm. lange, mit wenig Zasern besetzte, senkrecht niedersteigende, erst faden-förmige, fast glatte, etwas hin- und hergebogene, dann rasch dicker werdende, mit dichtstehenden,ringförmigen Wülsten und Höckern versehene, nach der Spitze hin wieder verdünnte, aussen bräunliche,innen weisse Wurzeln entspringen. Die ringartigen Wülste sind in der Regel etwas über die Hälfteumlaufend, werden gegen die Enden schmäler und stehen sich häufig einander gegenüber; ihre schmalenEnden übereinanderlegend. Der oberirdische, aus holzigem Grunde aufsteigende Stengel unten nackt,nach oben krautartig, vierkantig und meist kurzhaarig, einfach oder wenig ästig, oben beblättert.Blätter gegenständig, kurz gestielt, länglich oder umgekehrt-eiförmig, beiderseits verschmälert, 2 — 4 Ctm.breit, 6—8 Ctm. lang, mehr oder weniger wellig, ganzrandig, oberseits dunkelgrün und nebst demRande durch sehr kurze Borsten scharf, unterseits blasser, glatt und nur auf den Nerven kurz behaart.Nebenblätter aufrecht, zwischen den Blattstielen gegenständig, tief zerschlitzt, mit pfriemlichen Zipfeln.Blüthenstand ein meist einzelnes, ca. 4 Ctm. lang gestieltes, endständiges, erst aufrechtes, späternickendes oder hängendes, 8-60- (nach Plückiger bis 20-) blüthiges, halbkugeliges Köpfchen bildend,welches von 2 Paaren weichhaariger, kreuzförmig gestellter, am Grunde fast herzförmiger Hüllblätterbis zur Hälfte umhüllt ist, von denen die 2 äusseren und etwas grösseren rundlich und etwas wellig,die beiden inneren verkehrt-eiförmig sind. Blüthen zwitterig, von linienförmigen Deckblättern unter-stützt. Kelch oberständig, kurz, fünfzähnig, bleibend. Krone trichterförmig, 6 Mm. lang, mit bauchigerweitertem Schlünde, reihenförmig behaarter Röhre und fünf lappigem Saume, weiss. Saumlappeneiförmig, gewimpert, in der Knospe klappig. Staubgefässe zu 5, dem Schlünde eingefügt und mit denLappen wechselnd, oben frei, unter dem Schlünde mit der Röhre verwachsen. Staubbeutel länglich,mit kleinem, stumpfem Spitzchen versehen, zweifächerig, der Länge nach aufspringend. Pollen rund,undeutlich dreiporig. Fruchtknoten unterständig, becherförmig, zweifächerig, grün. Eichen in jedemFache 1, am Grunde im inneren Winkel befestigt, aufrecht, gegenläufig. Die 2 Fruchtblätter die polster-förmige Scheibe, Griffel und Narbe bildend. Griffel bis zum Schlünde reichend, mit abstehend-zwei-lappiger, aussen papillöser Narbe. Steinfrucht fleischig, eiförmig, stumpf, vom Kelche gekrönt, erstpurpurn, dann schwarz-violett, mit 2 blassgelblichen, einsamigen Steinen. Same weiss. Embryo inder Mitte des hornartigen Eiweisses, aufrecht, gerade, fast keulenförmig.

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