N'empe succus ex foliis elicitus caloris solaris ope inspeciem unguenti densatur, quo ipso pars cancrosacontegitur. Dolores inde excitantur diri, qui vero per24 Loras ferri patienter debent. Ita Cancer faciei intra8 hebdomades, mammae autem inter 6 menses dispa-ruit. Frustra autem succus adhibetur verno temporeexpressus utpote mitis nimis. Alii interne simul infu-sum foliorum, vel succum expressum quotidie potaresuadent.
Succo radicis Americae septentrionalis incofee al-vum sibifortiter movent. Idem faciunt bacca? immaturce.Maturce tarnen subinde ab infantibus impune ingeruntur.
DOSIS. Foliorum f/3 ad tf j aquae pro infuso. Succi ex-pressi e foliis cochleare unum vel duo. Succi e radiceexpressi cochlearia duo.
CLASSIS XL DODECANDRIA.
ORDO I. MONOGYNIA.358. ASÄRUM EUROPIUM»
CLASSIS XI. Dodecandria. ORDO I. Monogynia.GENUS . calyx 3 - vel 4 - fidus, germini insidens* Corollanulla. Capsula coriacea, coronata.
SPECIES. asarum foliis reniformibus, obfusis, binis.LOGUS. Planta perennis Europae, vulgaris praesertim incoryletis.
PHARMACEUTICA PARS, Folio, et radix asari. Germ.
haselwurz. wilder nasd. Güll. cabarf.t. rondelle.nard sauvage.
ODOR. radicis fortis fere Valerianae aut Nardi Celticae,sed magis nauseosus. SAPOR aromatico- amaricans,gravis, acris. Masticata in lingua et faucibus lenitermordet. Herbes ODOR nullus. SAPOR subaromati-cus, nauseosus, acriusculus. Recentia folia acriora.
VIRTUS. Radix in forma j^ulveris emetica estj et pur-gans. Decoctione vis emetica vel mitigatur vel peritut in Ipecacuanha; hinc decoctum vel extractum diu-reticum, diaphoreticum, emmenagogum. Radix item-
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que folia inter pulverandum sternutationem movent.Folia vi emetica vel cathartica cum radice congruunt.
USUS. Radix Asari emeticum fuit Medicörum ante inveii-tam Ipecacuanham. Adhibebatur quondam in febribusintermittentibus diuturnis, in menstruis pellendis adeoefficacem esse narratur, ut meretriculae gravidas se seGent. IV. Fase. ill s Q
den Krebs berühmt gewesen, "Es wird nämlich der ausden Blättern erhaltene Saft durch Hülfe der Sonnenhitzezu einer Salbe bereitet, womit der krebsartige Theil be-deckt wird. Es erfolgen darauf heftige Schmerzen, dieaber 24 Stundenlang geduldig müssen ertragen werden.So verschwand der Krebs am Gesicht binnen 8 Wochen,an der Brust aber binnen 6 Monatben. Vergebens aberwird der zur Frühlingszeit ausgepreste Saft angewendet,indem er allzu schwach ist. Einige rathen den Aufgufsvon den Blättern, oder den ausgepresten Saft täglichzugleich zu trincken.
Mit dem Saft der Wurzel bewürben die Einwohnervon Amerika einen sehr starcken Stuhlgang. Eben diesesihun auch die unreifen Beeren, Doch werden die reifenBeeren öfters von den Kindern ohne Schaden genossen.
DOSIS. Von den Blättern eine halbe Unze auf 1 PfandWasser zu einem Aufgufs. Vom ausgepresten Saft ausden Blättern 1 oder 2 Speislöffel. Von dem aus derWurzel augepresten Safte eben so viel.
XL KLASSE. ZWÖLFiMÄNNIGE.
I. ORDNUNG, EINWEIBIGE.
358. DIE EUROPÄISCHE HASELWURZ.
XL KLASSE. Zwölfmännige. L ORDNUNG. Einweibige.
GESCHLECHT. Der kelch 3 - oder 4- spaltig , dem Frucht•»knoten aufsitzend. Blumenkrone keine. Die Saamen*kapsei lederartig, gekrönet.
ART. HASELWURZ mit 3 nierenförmigen stumpfen Blättern,
VATERLAND. Eine ausdaurende Pßanze in Europa, vor*züglich häufig in Haselgebüschen.
PHARMAZEUTISCHER THEIL. Die Blätter und dieWurzel der Haselwurz . Latein. Folia et radix asari»Deutsch. haselwurz. wilder nard. FrailZ. cabaret.rondelle. nard sauvage.
GERUCH der Wurzel stark, fast wie dar Baldrian, oder dieCellische Narden, aber mehr eckelhaft. GESCHMACKgewürzhaft- bitter liebt, scharf. Beym Zerkauen beiset siegelinde auf der Zunge und im Halse. GERUCH desKrautes keiner. GESCHMACK etwas gewürzhaft, eckel-haft , ein wenig scharf. Die frischen Blätter schärfer.
ARZNEIKRAFT. Die Wurzel ist als Pulver ein Brecheund Pur gier mittel. Durch das Abkochen a ber wird dieseBrechen erregende Kraft gemildert, oder gehet ganz verloren,wie in der Brechwurzel, daher die Abkochung oder dasExtrackt harntreibend, Schweis treibend ist, und die monat-liche Reinigung befördert» Die Wurzel so wie die Blätter 4erregen unter dem Pulverisiren ein Niesen« Die Blätter 1kommen wegen der Brechen erregenden und abführendenKraft mit der Wurzel überein.
GEBRAUCH. Die Wurzel ^/-Haselwurz war das Brech*mittel bey den Aerzten vor Erfindung der BrechwurzeUSie wurde vormahls bey" langwierigen Wechselfiebern ge+braucht, zur Treibung der rmnathlichcn Reinigung soll sit