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Cina.
in einer Wärme von 50— 60° C. getrocknet, für Kinder als Wurmmittelgeeigneter sind und besser vertragen werden (vergl. unten Flores Cinae exsiccati).Ein wolliges Pulver entstammt einer nicht officinellen Waare. Zu Infusenwerden die Zittwerblüthen contundirt.
Bestandteile der Levantischen Cinablüthen sind im 100 circa flüchtigesOel 1 bis 1,6; Santonin 2; Harz 12,3; extractive Stoffe 37; Salze 3,5; Holz-faser 8,4. Das flüchtige Oel, Oleum Cinae seminis, ist farblos odergelblich, dünnflüssig, vom Gerüche und Geschmacke der Zittwerblüthen, undauch leichter als Wasser. Es wird von einigen Aerzten für giftig und nichtwurmtreibend gehalten.
Anwendung. Die Cinablüthen gebraucht man in Gaben zu 2,0 — 3,0 — 4,0Gm. ein- bis zweimal täglich mit Honig gemischt als Tödtungs- und Abtreibe-mittel der im Verdauungskanale sich vorfindenden Eingeweidewürmer. Siebewirken zuweilen nach stärkerer Gabe vorübergehende Chromatopsie, Gehirn-congestionen, Kolik, gewöhnlich aber eine gelbrothe Färbung des Harns. InGaben von 10,0 — 20,0 können sie gefährlich wirken, selbst tödtend. ImHandel finden sich auch mit Zucker überzogene Zittwerblüthen, ConfectioCinae, von welchen die Dosis 5,0 — 8,0—10,0 ist.
Die Cinablüthen sind meist nur Gegenstand des Handverkaufs und müssenmit einer gewissen Vorsicht abgegeben werden, und zwar nach Alter des Kindesin verhältnissmässiger Dosis. Diese Dosis wird des Morgens oder Vormittags(in Indischen Syrup eingerührt) gegeben. Nötigenfalls wird sie am anderenTage wiederholt. Es genügt für
Kinder von 2 — 3 Jahren eine einmalige Dosis von 1,5 Grm.
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Extraetum Cinae (aethereum). Extraetum Santonici, (linaextract, Zittwcr-bliitlienextract. Contundirte oder grobgepulverte Cinablüthen werden mitder circa 5fachen Menge eines Gemisches aus gleichen Gewichtstheilen Aetherund 90procentigem Weingeist (durch Maceration oder nach derselben aufdem Wege der Deplacirung) extrahirt und die Colatur zu einem Extract vondicker Syrupconsistenz abgedampft. Es ist ein dunkelgrünes, in Wasser nichtlösliches Extract. Man bewahrt es in einer Flasche mit Holzstopfen. Die Aus-beute beträgt 22 — 25 Proc. Hätte das Extract seine flüssige Form nacheiniger Zeit verloren, so vermischt man es mit der genügenden Menge einerMischung aus 2 Volum Aether und 1 Volum Weingeist. Zuweilen beobachtetman in dem Extract eine starke Santoninabsonderung. Dieses Umstandes halberist es vor jeder Dispensation gut zu durchschütteln.
Es kommt vor, dass der Arzt dieses Extract, obgleich es in wässrigerFlüssigkeit ganz unlöslich ist, in Mixturen untergebracht wissen will. Fürdiesen Fall wird das Extract in einem Mixturmörser mit der doppelten oderdreifachen Menge Arabischem Gummi durchmischt und dann nach Zusatz derzweifachen Menge Syrups oder der anderthalbfachen Menge kalten Wassersvon der Menge des verwendeten Arabischen Gummis emulgirt.
Das Cinaextract enthält neben Cinaharz und ätherischem Cinaöl Santonin(siehe dieses). Es wird nur als Anthelminthicum gebraucht und in Pillenformoder in Capsules zu 0,3—0,5 —1,0, Kindern halb so viel, drei- bis viermal