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Bebeerinum. — Beccabunga.
(2) Pilulae antiperiodicae M aclagan.
ijc Bebeerini sulfurici 3,5Conservae Rosae q. s.
M. Fiant pilulae quadraginta (40).
S. Alle vier Stunden zwei, später dreiPillen.
(3) Potio tonica bebeeriniea ClakenceMathews.
I£- Bebeerini sulfurici 1,0
Acidi sulfurici diluti Guttas 15Aetheris Guttas 25Aquae Cinnamomi 150,0.
M. D. S. Dreistündlich einen Esslüffel(bei atonischer Diarrhoe). Halbstünd-lich bis stündlich einen Esslöffel (beiCholera-Diarrhoe).
(4) Unguentum contra alopeciaiii.
Bebeerini sulfurici 1,0Ammoni carbonici 2,0Unguenti cosmetici 50,0.
M. Fiat unguentum.
S. Zum Bestreichen der Kopfhaut (ge-gen das Ausfallen der Haare).
(! ort ex Rebeern, ßibirinrinde, Bebeerurinde kommt in 30—50 Ctm. langen,5—15 Ctm. breiten und 0,8 —1,0 Ctm. dicken, flachen, schweren und hartenStücken in den Handel. Sie ist oberhalb durch scharfe Leisten und rinnen-förmige Borkegruben uneben, mit kleinen Warzen bedeckt, mit zartem, schmutzlg-weissem Periderm, innen rothbraun, auf der Querbruchfläche rauh, auf derUnterfläche bräunlich, der Länge nach gestreift, geruchlos, herbe und bitterschmeckend ( Berg ). Dass die Kinde von Nectandra Rodiaei Schomburgk ent-nommen werde, hält Berg für sehr unwahrscheinlich, weil der anatomischeBau der Rinde mit demjenigen der Laurineenrinden nichts gemein habe.
Man hat die Rinde wie die Chinarinde angewendet.
Beccabunga.
Veronica Beccabunga Linn ., Bachbungen, Wasserbungen, eine durch ganzEuropa an feuchten Stellen, an Ufern fliessender und stehender Wasser sehrhäufige, ausdauernde Scrofularinee.
Herba Beccabungae, Bachbunge, das blühende, frische Kraut, kenntlichan dem stielrunden glatten, unterwärts gewöhnlich röthlichen, nach oben grünen,saftigen, 30 bis 60 Ctm. hohen Stengel mit gegenständigen, kurzge-stielten, eirunden oder länglichrunden stumpfen, gekerbt-gesägten,saftigen, glatten, saftig grünen Blättern und den gegenständigen, in blatt-achselständigen Trauben stehenden, kleinen, blauen oder röthlichen Blüthenmit 4theiligem Kelche. Die Bachbunge blüht vom Mai bis August und wirdgewöhnlich in der zweiten Hälfte des Mai und der ersten Hälfte des Junibehufs Bereitung der frischen Kräutersäfte gesammelt.
Die Bachbunge hat einen schwach bittern, erwärmenden, wenig zusammen-ziehenden Geschmack. Sie enthält ein ätherisches Oel, welches dem den Cru-ciferen eigentümlichen Oele ähnlich sein soll.
Verwechselungen. Veronica Anaqallis Linn , hat ungestielte lanzettför-mige und spitze Blätter, Veronica scutellata Linn , sitzende linienlanzettförmige,spitze, rückwärts gezähnte Blätter. Beide Arten vegetiren neben der Bachbunge.
Die Bachbunge wird für ein Excitans und Antiscorbuticum ausgegeben.