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Pacchius Antiochus, Schüler des Philexides Catanensis: „Morienslibellum ad Tiberium Caesarem scriptum reliquit, quo antidotum suarn, qua magnosquaestus fecerat, descripsit" ( Schdlze ). Nach Häller bestand das Mittel ausHiera pikra. Scrib. Larg. §. 97, 156 u. 220. J. Ch. Huber (Memmingen).
Pacini, Filippo P. (s. Bd. IV, pag. 458).
Imparziale. XXIII, 1883, pag. 393—406. — A. Tafini im Arch. ital. di biol. IY,1883, pag. 123—26. G.
*Paetz, Albrecht P., zu Alt-Scherbitz bei Schkeuditz (Kr. Merseburg),geb. zu Winzig in Schlesien 15. Jan. 1851, studirte in Berlin und Halle, warnamentlich Schüler von Koeppe (s . Bd. III, pag. 521), wurde 1874 in Berlin mitder Diss.: „Ueber Thoracocentese bei Pleuritis" promovirt, trat 1874 als Volontär-arzt in die damals unter Koeppe's Leitung stehende Provinzial-Irrenanstalt Niet-leben bei Halle a. S. ein, wurde 1875 Assistenzarzt und siedelte 1876 als zweiterArzt nach dem von der Provinz Sachsen für die Errichtung einer neuen Irren-anstalt angekauften Rittergute Alt-Scherbitz mit den ersten, von Nietleben ent-nommenen Kranken über, wo er bis 1877 als alleiniger Arzt bei Koeppe verblieb.Als Dieser 30. Jan. 1879 starb, erhielt P. die Direction der Anstalt, Anfangscommissarisch, später definitiv. Unter seiner Direction steht auch das daselbsterrichtete Siechenasyl „Kaiser Wilhelm-Augusta-Stiftung". Das Princip jener Anstaltbesteht bekanntlich in der engen Verbindung einer grossen agricolen Colonie miteiner für die der besond. ärztl. Behandlung und Aufsicht bedürfenden Krankeneingerichteten Central Anstalt, unter gleichzeitiger Durchführung des „Offen-Thor-Systems" und Fortfall aller Beschränkungen. Es fiel P. die Aufgabe zu, der fertiggestellten Central-Anstalt den eigentlich charakteristischen Theil der Anlagen, diecolonialen Stationen, hinzuzufügen, und Dies ist ihm, trotz mancher entgegensteh.Hindernisse, gelungen, und war der schliessliche Erfolg der, dass die Anstalt sichfreier entwickelte, als es Koeppe selbst geplant und für möglich gehalten hatte.Ausserdem hat er die Central-Anstalt um 2 sogen. Ueberwachungs-Stationen ver-grössert, die ersten ihrer Art. P. wurde von vielen deutschen und ausserdeutschenRegierungen bei Errichtung neuer Anstalten, resp. bei Erweiterung der vorhandenenconsultirt. In Folge seiner umfangreichen prakt. Thätigkeit hat sich seine literar.Thätigkeit bisher auf die jährlichen Verwaltungsberichte beschränkt und auf 2, aufdem internat. Cougresse zu Kopenhagen und der Magdeburger Naturf.-Versamml.gehaltene Vorträge: „Ueber den Werth der agricolen Irrenanstalten für dieBehandlung der Geisteskranken u. s. w." und über die ihm unterstellten Anstalts-einrichtungen. Als Erbe der Ideen Koeppe'S hatte er die Errichtung einer eigen-artigen Anstalt, der ersten ihrer Art, fortzuführen. Red.
Paganucci, Luigi P., zu Florenz, geb. 8. Juli 1808 zu Montelaterone,Prov. Siena, wurde 1850 Prof. der Anat. am R. Arcispedale di S. Maria Nuovain Florenz, ein Lehrstuhl, der 1867 aufgehoben wurde. 1873 wurde er zu derProfessur der descript. Auat. am Istituto di Studi Superiori berufen, 1874 zum
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