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JENNER. — JOHNSON.
*Jenner, Sir William J., Bart. (s. Bd. III, pag. 394), geb. 1815 zuChatham, studirte auf dem University Coli., hielt 1852 im Coli, of Phys. dieGulstonian Lectures, wurde Assist.-Phys. des Lond. Fever Hosp. 1853, Physic.am Univ. Coli. Hosp. 1854 und Prof. der klin. Med. 1857. Nach Baly's Tode,1861, wurde er zum Phys. Extraord. und 1862 zum Physic. in Ord. der Königin,1864 zum Fellow der Royal Soc., 1868 zum Baronet, 1881 zum Präsidentendes Coli, of Phys. ernannt, u. s. w.
Men of the time. 11. ed., pag. 633. Red.
* Jensen, Julius J., geb. 30. Juli 1841 zu Kiel, studirte von 1861 anin Kiel und Würzburg, war dann in Kiel Assistent von Esmakch , machte alssolcher den Krieg 1866 als freiwilliger Feld-Assistenzarzt mit, kam mit seinemTruppentheile nach Ostpreussen, wurde 1866 2. Arzt an der Provinzial-IrrenanstaltAllenberg in Ostpreussen, 1875 zum Director derselben ernannt. 1885 wurde erzum Director der Berliner Irrenanstalt Dalldorf berufen, dort aber, überarbeitet,1886 beurlaubt, war 3 Monate Curgast bei Kahlbaum in Görlitz, und ist seit 1887bis 1891 zur Disposition gestellt, um alsdann eine der neuen Berliner Anstaltenals Director zu übernehmen Er lebt zur Zeit in Charlottenburg bei Berlin. Liter.Arbeiten: „Beschreibung der Choleraepidemie in Ludkowitz in Mähren" (Berl.klin. Wochenschr., 1866) — „Ein Beitrag zur pathol. Entwicklungsgeschichte"(Virchow's Archiv, XLII, 1867) — „Abhandlung über die Furchen undWindungen der menschlichen Grosshirnhemisphären" (Zeitschr. f. Psychiatrie,XXVII, 1870) — „Untersuchungen über die Beziehungen zwischen Grosshirnund Geistesstörung an sechs Gehirnen geisteskranker Individuen" (Archiv f.Psych., V) — „Träumen und Denken" und „Thun und Handeln" (Beide in denV irchow -I ioltzendorff 'sehen Vorträgen , Ser. IV, Heft 134 (2. Aufl.), Ser. XIII,Heft 304). Die Rede zur Feier des 25jähr. Bestehens der Ostpreussischen Provinzial-anstalt erschien abgekürzt im Irrenfreund (1877). — „Fall von Entwickelungs-hemmung in der motorischen Sphäre des Grosshirns" (Archiv f. Psych., XIV) —„lieber die Prognose der Geistesstörungen" (Deutsche med. Wochenschr., 1873) —„Was heisst geisteskiank?" (Irrenfreund, 1884J — Art. „Katatonie" (ErSCH undGrober's Encyclop.) — „Schädel und Hirn einer Mikrocephalin" (Archiv f.Psych., X) — „Darstellung und Beschreibung einer intrauterin entstandenenNarbe in der rechten Hemisphäre des Gehirns einer chronisch Blödsinnigen"
Jeudy du Gour, s. Gouroff, de , Bd. II, pag. 614.
Jeuniont, Fievee de, s. Fievee de Jeumont , Bd. II, pag. 365.
Jimenez, Geronimo J. (s. Gjmenez , Bd. II, pag. 557), span. Arzt des16. Jahrh., geb. in Saragossa, war einer der drei ersten Proff. an der Universitätdaselbst und schrieb: „Institvtionum medicarum libri quatuor nunc primum inlucem editi." (Epila 1578, fol.; 1596; Toledo 1578) — „Hippocr atis denatura humana Uber . . . commentariis illustratus nunc primum in lucem editus"(Saragossa 1589).
Jimeno, s. Gimeno , Bd. II, pag. 557.
Johannes Anglicus, s. Gaddesden, John , Bd. II, pag. 468.
Johnson , Charles J., zu Dublin, geb. 1794 zu Wexford, kam daselbst1810 zu einem Arzte in die Lehre, studirte von 1812 an in Dublin an der Schuledes R. C. S., wurde Lic. desselben 1815, Member 1818, war darauf Assistentbei Labatt , dem Master des Rotunda Hosp., und sodann selbst, von 1840 an,3 Jahre lang Master dieses grossen Gebärhauses. Von 1828—34 war er auchProf. der Chir. beim Coli, of Surg. und hat zusammen mit Sir Henry Marsh das
(lb. XIX).
Red.
Jlorejon, III, pag. 271.
Pgl.